Retinol

Retin-A – Mittel zur äußerlichen Anwendung gegen Akne

Bestand und Darreichungsform

Retin-A wird in drei galenischen Formen angeboten: Retin-A

  • Gel 0,1 % mit 0,025 % Tretinoin
  • Gel 0,05 % mit 0,1 % Tretinoin
  • Lösung mit 0,1 % Tretinoin

Pharmakologische Wirkung

Gemäß den Anweisungen beschleunigt Retin-Acid die Auflösung der Hautkapseln, die die Ausgangsbereiche der Haarzwiebeln umgeben. Durch Ansammlung überdecken diese Kapseln den Ausgang der Zwiebel und blockieren den Abfluss der Drüsensekretionen, wodurch auf der Haut ein entzündlicher Prozess entsteht. Die Anwendung von Retin-Acid verringert die Dichte des Anliegens dieser Kapseln zueinander und beschleunigt deren Auflösung.

Anwendungshinweise zu Retin-Acid

Retinsäure ist gemäß den Anweisungen zur Behandlung von Hautwarzen indiziert.

Kontraindikationen

Retinsäure ist nach dem Instruktionstext bei folgenden Zuständen kontraindiziert:

  • Rosazea
  • Akutes Ekzem
  • Akute entzündliche Hautprozesse

Anwendungsform von Retinsäure

Gemäß den Anweisungen ist Retinsäure für die topische Anwendung bestimmt. In der Regel wird das Präparat einmal täglich auf die gereinigte, trockene Haut des betroffenen Bereichs aufgetragen.

Zum Auftragen der Lösung ist ein Wattebausch erforderlich.

Nach dem Auftragen des Präparats kann kurzzeitig ein Brennen oder Wärmegefühl auf der Haut auftreten; eine leichte Rötung kann bis zur fünften Woche der Therapie beobachtet werden. Bei starkem Brennen muss das Intervall zwischen den Anwendungen verlängert werden. In der ersten Behandlungswoche kann sich die Zahl der Akneausbrüche erhöhen, was mit dem Effekt des Präparats auf tief liegende, zuvor unsichtbare Aknen verbunden ist.

Nach den Rezensionen wird der beste therapeutische Effekt von Retinol erst nach 8 bis 12 Wochen Behandlung erreicht. Retinol-Creme

Nebenwirkungen

Nach den Rezensionen wird Retinol von Patienten gut vertragen; bei einigen kann es jedoch zu intensiver Rötung, Wassergeschwülsten, Quaddeln und Schuppen auf der Haut kommen. Im Falle solcher Nebenwirkungen muss die Behandlung bis zur Wiederherstellung der Hautintegrität unterbrochen werden.

Überdosierung

Eine Überdosierung von Retinol kann laut Patientenzusammenfassungen folgende Symptome verursachen: Rötung, Abschuppung und ein allgemeines Unwohlsein.

Besondere Hinweise

Das Auftragen des Präparats Retinol auf Schleimhäute ist zu vermeiden; bei Kontakt sollte das betroffene Areal mit Wasser ausgewaschen werden.

Während der Behandlung ist direkter Sonneneinstrahlung aus dem Weg zu gehen.

Lagerungsbedingungen

Das Präparat ist maximal 36 Monate bei Raumtemperatur und vor Licht geschützt aufzubewahren.

Ob Sie sollten das wissen:

Die seltenste Erkrankung – die Krankheit „Kura". Nur Vertreter des Stammes der For in Neuguinea leiden daran. Der Patient stirbt vor Lachen. Es wird angenommen, dass die Ursache für das Entstehen dieser Krankheit die Verletzung des menschlichen Gehirns ist.