Die Lebensweise der Menschen ändert sich von Jahr zu Jahr rasant: Wenn vor zehn Jahren in jeder Familie noch kaum ein Personalcomputer vorhanden war, so geht heute ohne diese Anlage kaum jemand mehr um. Natürlich eignen sich die Kinder den Computer vom ersten Moment an an: Sie spielen nicht nur darauf Spiele, sondern lernen auch und schreiben die Schularbeiten sowie suchen nach notwendigen Informationen.
Einige Kinder werden in der Schule mit Hilfe der Computertastatur schneller ausgebildet als mittels des Griffes. Ob man es den Kindern erlaubt, soviel Zeit hinter dem Computer zu verbringen, ist fraglich: Wie viel ihnen wünschenswert? Doch arbeiten die Erwachsenen hinter dieser Anlage einen ganzen Werktag oft ohne Verluste für die Gesundheit. Kann es sein, dass es höchste Zeit ist, die alten Grundsätze zu revidieren?
Traditionell fürchten sich Ärzte vor der Wirkung des Computers auf die Gesundheit der Kinder aus einigen Gründen:
Beschreiben Sie detailliert jeden dieser negativen Faktoren.
Auch der Fernseher und der Monitor üben nicht die beste Wirkung auf die Sehkraft des Kindes aus. Zudem ist die Belastung bei Computerspielen wesentlich höher als beim Wechsel von Trickfilmen oder Fernsehsendungen, da die Frequenz des Bildwechsels geringer ist; daher müssen Regeln beachtet werden, die den Augen eine Schonung ermöglichen: Der obere Monitorrand sollte auf Augenhöhe liegen oder nur minimal darunter sein. Der Abstand zum Monitor muss mindestens 50 cm betragen, was durch das richtige Arrangement des Arbeitsplatzes erreicht wird. Die Helligkeit des Monitors sollte angemessen eingestellt sein – eine zu starke Verringerung oder Erhöhung ist nicht gestattet.
Selbst Erwachsenen wird empfohlen, sich nach jeder Arbeitsstunde am Computer für 5 bis 10 Minuten zu erholen; für Schüler sind Pausen alle 15 Minuten ratsam.
Um das Austrocknen der Augen zu verhindern, sollten sie regelmäßig geschlossen und unter den geschlossenen Lidern bewegt werden. Es ist sehr nützlich, Kinder in Hauptübungen auszubilden, die zur Augengymnastik gehören: Blick nach Ferne und Nasenwurzel sowie Blick nach links, rechts, oben und unten ohne Kopfdrehung. Dies hilft den Augen, sich nach der Arbeit zu erholen. Zudem kann ein chromatisches Blatt in Blau-, Grün- oder Gelbton im Arbeitsbereich aufgehängt werden; es dient als Erholungsgebiet für die Augen hinter dem Computer und muss aus einem Abstand von 30 bis 40 cm betrachtet werden, um eine nicht anstrengende Sehkraft zu gewährleisten.
Was die Zeit am Computer betrifft, so bestehen Ophthalmologen auf klare Beschränkungen: Bis zum dritten Alter sollte das Kind den Computer überhaupt nicht nutzen; zwischen dem dritten und fünften Jahr darf es maximal 15 Minuten verbringen; im Alter von sechs bis sieben Jahren bis zur halben Stunde; bei neun bis zehn Jahren bis zu einer Stunde oder 1,5 Stunden, wobei die oben genannten Pausen für die Augenerholung bei Bedarf verlängert werden können.
Die häufigsten Beschwerden von Menschen, die am Computer arbeiten, betreffen erhöhte Ermüdung und Kopfschmerzen; dies kann auch Kinder treffen – ein langes Verbleiben in einer Pose führt zur Überanstrengung der Nackenmuskulatur und Verschlechterung der Blutversorgung des Gehirns. Zudem können Schmerzen oder Taubheit der Finger oder Hände auftreten, was mit den entsprechenden Handbewegungen bei der Computerarbeit zusammenhängt.
Um solche unangenehmen Folgen zu vermeiden, muss der Arbeitsplatz des Kindes richtig gestaltet werden: Die Tastatur sollte niedriger als der Monitor positioniert sein; daher sollten Standardmodelle mit geteiltem Tastaturblock und Monitor bevorzugt werden statt Notebooks. In diesem Fall kann die Tastatur auf einem speziellen Halbpunkt untergebracht werden. Eltern müssen sicherstellen, dass das Kind in einer geraden Haltung sitzt und notwendige Pausen während der Arbeit einlegt.
Ärzte warnen seit langem vor den negativen Folgen stundenlangen Computerverbleibs für die kindliche Psyche. Eltern sollten beobachten, ob ihr Kind bestimmte Spiele bevorzugt und wie schwer es eingeleitete Nutzungsbeschränkungen akzeptiert. Wenn ein Schüler nicht spazieren gehen möchte und tagelang zu Hause am Computer sitzt, deutet dies auf eine mögliche Computerabhängigkeit hin. Um das Kind aus dem Zustand des Realitätsverlustes herauszuführen, wird oft die Hilfe eines Psychologen benötigt.
Eltern sollten achten, wenn das Kind beginnt, schlecht zu schlafen oder nachts wach bleibt; dies kann auf Unterdrückung oder übermäßige Reizbarkeit hindeuten. Zu Unruhe, unzureichende Konzentration und erhöhte Erschöpfbarkeit sind ebenfalls Warnzeichen. Zudem können Kinder mit Computerabhängigkeit Probleme mit dem Appetit entwickeln: sie vergessen zu essen oder essen zu viel, ohne den Monitor zu verlassen.
Die geringste Gefahr geht von der Strahlung moderner Computer aus, sofern der Arbeitsplatz richtig organisiert ist – insbesondere durch eine korrekte Platzierung des Monitors und des Systemblocks.
Mit einem solchen Angebot kann das Kind sich umfassend entwickeln; kaum findet man hier eine bessere Alternative. Entwickelnde Spiele für Kinder sind oft kostenlos verfügbar, benötigen wenig Speicherplatz und fördern logisches Denken, Aufmerksamkeit sowie die visuelle Wahrnehmung und Bewegungskoordination. Die Förderung von Fremdsprachen, Mathematik und anderen Fächern ermöglicht es, dem Kind einen klaren Nutzen zu bieten. Auch der Zugang zu notwendigen Bildungsinformationen im Internet ist dabei gut nutzbar.
Ein vernünftiger Umgang mit dem Computer bei der kindlichen Ausbildung hilft, Gesundheitsprobleme zu vermeiden. Dennoch ist die elterliche Kontrolle über die Nutzungsdauer unerlässlich: Selbst beim gehorsamsten Kind entsteht oft die Versuchung, ein wenig länger am Monitor zu spielen, solange es unbeobachtet bleibt.
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