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Welche Parfümerie- und Kosmetikprodukte können gefährlich sein?

Jede Frau hat Präferenzen bei der Nutzung von Waren, die uns helfen, gut auszusehen, jung und leistungsfähig zu fühlen. Wenigen ist bekannt: Der Prozess der Auswahl des Lieblingsparfums, Shampoos oder dekorativer Kosmetik hebt die Stimmung an und dient als Mittel gegen Stress. Es kommt sehr bedrückend vor, wenn das erworbene Parfüm- und Kosmetikprodukt nicht nur unsere Erwartungen enttäuscht, sondern auch ein Grund für Gesundheitsprobleme wird. Die Quellen dieser Unannehmlichkeiten betrachten wir heute, um sie zu vermeiden.

Warum können Kosmetik und Parfümerie gefährlich sein?

Welche Parfümerie- und Kosmetikprodukte können gefährlich sein?

Jedes parfüm-kosmetische Produkt weist spezifische Qualitätsmerkmale auf. So soll Shampoo das Haar gründlich reinigen und pflegen, Lippenpflege eine schöne Farbe und Konsistenz bieten, die lange anhält, und Parfüms ein starkes, beständiges Aroma haben. Ohne den Zusatz synthetischer chemischer Substanzen ist es unmöglich, solche Eigenschaften zu erreichen. Viele Inhaltsstoffe moderner 'Waren der Schönheit' sind nicht sicher. Zur Liste der schädlichsten gehören:

  • Alkylphenolethoxylate: Eine Hauptkomponente vieler Shampoos. Diese Substanz weist mutagene und krebserzeugende Eigenschaften auf; sie unterdrückt zudem die Spermienproduktion bei Männern.
  • Albumin: Wird in Anti-Aging-Cremen als Wirkstoff eingesetzt, um Falten zu reduzieren. Tatsächlich bildet es jedoch einen dichten Film, der den Sauerstoffzugang einschränkt und damit normale Stoffwechselprozesse in der Haut stört.
  • Alpha-Hydroxysäuren: Wirkstoffe, die in den meisten Peelings für Gesicht und Körper enthalten sind. Sie helfen dabei, abgestorbene Hautschuppen zu entfernen, machen die Haut jedoch anfällig gegenüber aggressiven Umweltfaktoren.
  • Azetamid: Ein Feuchthaltemittel, das in roten Lippenstiften und Pomaden verwendet wird. Es gilt als mutagen und krebserzeugend.
  • Benzol: Ein Bestandteil vieler kosmetischer Produkte, der außerordentlich giftig ist.
  • Butylhydroxyanisol: Ein Konservierungsmittel zur Verlängerung der Haltbarkeit von Cremes und Sprays; es besitzt krebserzeugende Eigenschaften, wird schnell durch die Haut aufgenommen und im Organismus angereichert.
  • Gamma-Hexachlorid: Eine Komponente vieler Shampoos, Cremes und Lotionen, die toxische Effekte auf das Nervensystem ausübt und die Entstehung von Hautkrebs fördern kann.
  • Dioksan: Ein Bestandteil von Seifen, Shampoos, Lotionen und Haarkonditionern; es gilt als starkes Karzinogen und schädigt Leberzellen.
  • Ethanolamine: Eine große Gruppe von Substanzen, die in Seifen, Shampoos, Badezusätzen (als Schaumbildner) und Emulgatoren verwendet werden; sie können toxische Effekte auf Haut, Knochenmark, Leber und Nieren verursachen.
  • Isopropanol: Ein Bestandteil von Mundspülungen und anderen Produkten; es kann schwere Vergiftungen mit Schwindel, Kopfschmerzen und Nasenbluten auslösen sowie bei langfristiger Anwendung die Entstehung bösartiger Neubildungen im Rachen- und Mundbereich fördern.
  • Imidazolidinylurea: Ein weit verbreitetes Konservierungsmittel in Augenbrauen-Pflegeprodukten, Pudern, Shampoos (auch für Kinder), Parfüms und Lotionen; es kann das Auftreten von Dermatitisen verursachen und bei Lagerung unter Wärme Formaldehyd freisetzen.
  • Steinkohlenpech: Ein Hauptbestandteil in Shampoos gegen Kopfschuppen, der Asthmaanfälle und andere allergische Reaktionen auslösen kann; die Langzeitanwendung führt zu Konzentrationsstörungen, Gedächtnisverlust, anhaltender Müdigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit.
  • Carbomer: Ein Stabilisator und Verdickungsmittel in Wimperntuschen, Cremes und Badezusätzen; es kann entzündliche Prozesse der Augen sowie allergische Hautreaktionen auslösen.
  • Quaternium-15: Ein antimikrobielles Mittel und Konservierungsmittel, das nach Ablauf der Haltbarkeitsdauer Formaldehyd freisetzt.
  • Kokamid DEA: Eine weit verbreitete Komponente in Shampoos; es handelt sich um eine komplexe Substanz, die zur Bildung krebserzeugender Nitrosamine zerfallen kann.
  • Laureth-Sulfat (SLES): Bildet den überwiegenden Anteil der Shampoos. Als Waschmittel ist es nicht sehr effektiv, jedoch günstig und erzeugt die Illusion hoher Qualität. Es gilt als außerordentlich schädlich: Es reizt Haar und Kopfhaut, unterdrückt das Haarwachstum und zerstört die Haarzwiebeln. Zudem wird es schlecht aus dem Körper ausgeschieden und reichert sich in Leber und Gehirn an, was die Sehkraft negativ beeinflusst. Auch ähnliche Substanzen wie Ammonium-Lauryl-Sulfat (ALS) und Natrium-Lauryl-Sulfat (SLS), die ebenfalls häufig verwendet werden, sind nicht weniger gefährlich.
  • Lauramid DEK ist ein weiterer Emulgator in Seifen und Shampoos; es kann leicht chemische Reaktionen eingehen, die zur Freisetzung von Nitrosaminen führen.
  • Methylisothiazolinon ist ein Konservierungsmittel mit krebserzeugenden und mutagenen Eigenschaften.
  • Para-aminobenzoinsäure (PABA), auch als Vitamin B10 bezeichnet, ist ein häufiger Bestandteil von Sonnenschutzmitteln; sie kann photo-toxisch wirken und das Auftreten von Ekzemen sowie Kontaktdermatitiden auslösen.
  • Parabene sind eine Gruppe weit verbreiteter Konservierungsmittel und starke Allergene, die Brustkrebs verursachen können.
  • Para-Phenylendiamine sind Substanzen zur Färbung der Haare in Schwarz oder Braun; sie können das Auftreten verschiedener bösartiger Neubildungen (wie Lymphome oder Myelome) auslösen.
  • Polysorbate sind Emulgatoren, die toxisch wirken und deren Anwendung das Entstehen von Dermatitiden begünstigt.
  • Propylenglykol ist ein kostengünstiges Produkt der Erdöldestillation; es wird in vielen Shampoos und Hautpflegeprodukten als feuchtigkeitsspendende Komponente eingesetzt. Tatsächlich trocknet es jedoch die Haut stark aus, reizt sie und reichert sich im Körper an, wodurch negative Auswirkungen auf Nieren- und Leberfunktion entstehen.
  • Triclosan ist eine weit verbreitete antibakterielle Zutat in Waschmitteln; sie gilt als krebserzeugend und giftig, beeinflusst den Zustand von Gehirn, Lungen, Leber und Nieren negativ sowie die Potenz.
  • FDS: Gruppe der Substanzen, die als Farbstoffe verwendet werden. Die Mehrheit dieser Stoffe reizt die Haut, und einige sind karzinogen. In geringen Mengen sind sie sicher; jedoch sind die zulässigen Konzentrationen für jede Farbengruppe nicht eindeutig festgelegt, sodass das Risiko einer Überdosierung sehr groß ist.
  • Phthalate (Salze der Phthalsäure): Komponenten vieler Parfüm- und Kosmetikprodukte. Sie gelten als hochgiftig, zerstören Leber- und Nierenstrukturen und können bei Aufnahme in den Organismus einer schwangeren Frau Entwicklungsstörungen des Fötus verursachen.
  • Fluorverbindungen: Werden zur Herstellung von Haarlacken verwendet. In Aerosolform stellen sie eine Gefahr für die Atmungsorgane dar.
  • Formaldehyd: Ein Konservierungsmittel und Bestandteil von Seife, Shampoo sowie dekorativer Kosmetik. Es reizt Haut und Schleimhäute und gilt als karzinogen.

Gefährliche Inhaltsstoffe in Kosmetik und Parfümerie

Getrennt betrachtet man Substanzen, auf die Produzenten der Kosmetik in ihrer Werbung setzen, um den Zustand der Haut zu verbessern oder sie jünger wirken zu lassen: Elastin und Kollagen aus Geweben von Rindern oder Geflügel. Leider sind diese Inhaltsstoffe als Bestandteile kosmetischer Mittel oft schädlicher als nützlich. Dies liegt daran, dass sich menschliches Elastin und Kollagen, die für die Hautelastizität verantwortlich sind, stark von den tierischen Analoga unterscheiden. Die Moleküle der letzteren sind zu groß, um durch die menschliche Haut aufgenommen zu werden. Präparate, die sie enthalten, bilden lediglich einen oberflächlichen Film, der das Atmen der Haut stört und keinen kosmetischen Effekt erzielt. Das weit verbreitete Lanolin (tierisches Wachs) dringt ebenfalls nicht in die Haut ein; es verstopft stattdessen die Poren und kann allergische Reaktionen auslösen.

Wir wählen Kosmetik und Parfümerie sachkundig.

Das Risiko durch den Einsatz parfümiert-kosmetischer Mittel wird nicht allein durch das mögliche Eindringen giftiger Substanzen in den Organismus bestimmt.

Produkte bekannter Hersteller tragen auf den Packungen zuverlässige Angaben zu Inhaltsstoffen und Haltbarkeitsdauer. Dennoch werden heute auch in Russland erhebliche Mengen an Fälschungen realisiert, die bekannte Handelsmarken imitieren, sowie Mittel unbekannter Marken von diversen Herstellern. Beim Kauf solcher Produkte steigt das Risiko allergischer Reaktionen erheblich. Daher gilt beim Kauf parfümiert-kosmetischer Waren Folgendes:

  • Man sollte 'Schönheitsprodukte' ausschließlich in etablierten Geschäften und Salons erwerben, wo transparente Preise ohne vorab vereinbarte Aufschläge verlangt werden. Dies minimiert das Risiko, potenziell gefährliche Mittel zu erhalten.
  • Lesen Sie die Angaben auf der Packung des gewählten Produkts sorgfältig durch. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Haltbarkeitsdauer und den Inhaltsstoffen. Viele schädliche Komponenten kosmetischer Mittel besitzen spezifische Namen, die Hersteller jedoch nicht vollständig auflisten. Daher sollten Sie sich mit einer Liste unerwünschter Substanzen sowie allen deren Bezeichnungen vertraut machen.
  • Teure Parfüm- und Kosmetikprodukte sollten nicht impulsiv erworben werden; stattdessen ist ein reflektiertes Vorgehen sowie eine sorgfältige Prüfung jedes Produkts erforderlich. Selbst in Fachgeschäften können gefälschte Artikel oder dekorative Kosmetika vorliegen, die der Produktion bekannter Marken ähneln, jedoch als Nachahmungen verkauft werden. In solchen Fällen ist es ratsam, im Voraus alle Merkmale der Verpackung aktueller Mittel zu kennen und eine genaue Beschreibung vorzulegen.
  • Besonders gefährlich sind Vorlieben für den Austausch von 'Schönheitsprodukten'. Es ist besser, die Produkte seriöser Hersteller zu wählen und diese in Geschäften mit einer vertrauenswürdigen Reputation zu erwerben.

Wie man kosmetische Mittel und Parfümerie richtig auswählt

Es ist entscheidend, die Regeln und Haltbarkeitsfristen von Parfüm- und Kosmetikprodukten strikt einzuhalten. Viele dieser Produkte werden gefährlich, da ihre Inhaltsstoffe bei Wärmeeinwirkung giftige Substanzen bilden können. In anderen Fällen führt eine längere Lagerung zu einem Milieu, das das Wachstum krankheitserregender Mikroorganismen begünstigt. Auf den Verpackungen bekannter Handelsmarken finden sich Hinweise darauf, wie man nach dem Öffnen kleiner Dosen oder Tuben sicher lange Mittel verwenden kann; diese Informationen zu ignorieren ist keineswegs risikofrei.

In jüngerer Zeit bevorzugen viele Frauen 'Schönheitsprodukte', die selbst hergestellt oder in Meisterwerkstätten erworben werden. Hier spielen die Abwesenheit von Allergien (die Mehrheit dieser Produkte besteht aus natürlichen Komponenten) sowie das Vertrauen in den Hersteller eine wesentliche Rolle. Zudem ermöglicht der Einsatz solcher handgefertigter Mittel einen individuellen Ansatz bei der Auswahl der Inhaltsstoffe und minimiert auf jeden Fall Risiken, die mit der Einlagerung potenziell gefährlicher Substanzen verbunden sind.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Der menschliche Knochen ist viermal so fest wie Beton.


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