Die Geschichte der Anwendung von Narkosen in der Chirurgie reicht mehr als 160 Jahre zurück. Jährlich werden weltweit Hunderttausende chirurgische Eingriffe durchgeführt, bei denen Patienten Substanzen verabreicht werden, die sie in einen traumähnlichen Zustand versetzen und Schmerzen ausschalten. Die Nutzung der Narkose ist mit zahlreichen Mythen und Missverständnissen verbunden, von denen einige besonders weitverbreitet sind. Es lohnt sich, diese aufzuklären.
In den frühen Phasen der Entwicklung der Anästhesiologie traten Nebenwirkungen während der Anwendung von Allgemeinnarkosen in 70 Prozent der Fälle auf. Heutzutage liegt die Komplikationsrate bei ähnlichen Eingriffen bei lediglich 1-2 Prozent der Patienten, die sich einer Operation unter Narkose unterziehen. Häufig sind allergische Reaktionen auf verabreichte Substanzen die Ursache. Wenn ein erfahrener Anästhesist-Reanimator an der Durchführung beteiligt ist, können schwerwiegende Folgen in der Regel vermieden werden. Die gefährlichste Komplikation einer Narkoseanwendung ist ein anaphylaktischer Schock, der jedoch extrem selten auftritt – nämlich bei etwa einem von zehntausend Patienten.
Nach einer Narkose können einige Patienten Unwohlsein verspüren, das sich in Erbrechen, Übelkeit, Schwindel, Schmerzen beim Schlucken, vorübergehender Gedächtniseinbuße oder Verwirrung manifestiert. Diese Symptome klingen innerhalb weniger Stunden nach dem Aufwachen ab.
Trotz weitverbreiteter Meinungen wird die Allgemeinnarkose keinesfalls als nachteilig für die geistige Leistungsfähigkeit betrachtet.
Die Gegenposition zur Narkose hat bei uns schneller an Boden gewonnen. Bisher wurden zahlreiche Eingriffe ohne Betäubung durchgeführt, was für Patienten extrem belastend und für Ärzte wenig geeignet erschien. Diese Praxis war insbesondere in der Zahnheilkunde über Jahrzehnte hinweg verbreitet, wo fast alle Behandlungen im Wachzustand durchgeführt wurden – eine Methode, die heute als höchst problematisch gilt. In Russland bemühen sich viele Mediziner um schonendere Verfahren, doch die Veränderung verläuft bisher noch relativ langsam.
Die überwiegende Mehrheit der Todesfälle bei Operationen steht nicht in direktem Zusammenhang mit den für die Narkose eingesetzten Medikamenten. Ein Hauptgrund für tödliche Komplikationen ist vielmehr eine unerwartete Entwicklung während des Eingriffs oder menschliches Versagen seitens des medizinischen Personals. Während einer Operation liegt das Leben des Patienten vollständig in der Verantwortung des Anästhesisten und Reanimators. Bedauerlicherweise besteht in vielen einheimischen Kliniken ein Mangel an qualifizierten Fachkräften, was zu einem erhöhten Risiko führt. Solange dieses Problem nicht angegangen wird, bleibt die Gefahr bestehen, dass ein überlasteter Anästhesist Fehler macht oder durch Zeitdruck abgelenkt wird.
In erheblichem Maße galt dies damals: Bei chirurgischen Eingriffen ohne Narkose überlebten nur etwa 30 Prozent der Patientinnen. Das Risiko eines tödlichen Schocks durch unkontrollierte Schmerzen war hoch, und die Überlebenschancen hingen maßgeblich von der Kompetenz und Schnelligkeit des Arztes ab.
Ein Nebenwirkung von Somnabin wurde gelegentlich bei seiner Anwendung für Narkosen beobachtet, insbesondere bei kurzen chirurgischen Eingriffen. Bis vor kurzem wurde es regelmäßig eingesetzt. Nun ist seine Anwendung aufgrund des erhöhten Risikos allergischer Reaktionen und einer umfangreichen Liste von Gegenanzeigen verboten.
Der erfahrene Anästhesist wählt im Vorfeld die für die Narkose erforderlichen Präparate aus und berechnet deren Dosierung basierend auf dem Körpergewicht des Patienten sowie den spezifischen klinischen Bedingungen. Während der Operation werden die Medikamente über Infusionssysteme verabreicht, während eine Überwachungsanlage lebenswichtige Parameter kontinuierlich überwacht und bei Abweichungen von Referenzwerten automatisch korrigierend eingreift. Die Behauptung, dass Patienten aufgrund eines «Narkoseversagens» intraoperativ aufwachen könnten, entspricht nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.
Die sieben häufigsten Missverständnisse über die Narkose stellen ein bekanntes Problem in der Medizin dar. Eines dieser Irrtümer ist die Annahme, dass Alkoholkonsum den Ausschlussprozess einiger medikamentöser Substanzen aus dem Körper beschleunigt. Dies gilt auch für Wirkstoffe, die als Narkosemittel eingesetzt werden. Ein alkoholisiertes Individuum schläft unter ähnlichen Mitteln ein; jedoch können höhere Dosierungen erforderlich sein, um eine effektive Narkose zu erreichen.
Für keine der Erkrankungen, bei denen ein chirurgischer Eingriff notwendig ist, besteht Versicherungsschutz. Die Angst vor einer Narkose während einer Operation verursacht keine Kosten. Um Komplikationen zu vermeiden, sollte der Patient dem Anästhesisten jedoch seine allergischen Reaktionen genau mitteilen und alle chronischen Leiden offenlegen.
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