Graues Haar entsteht bei allen Menschen entweder früh oder spät.
Viele versuchen, diese Veränderungen zu verbergen, indem sie ihre natürliche Haarfarbe durch Färben wiederherstellen oder sich für eine radikale Änderung der Haartönung entscheiden.
Dies ist ein Irrtum. Die Entstehung von grauem Haar steht in der Regel nicht direkt im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess des Körpers.
Die Erhaltung der natürlichen Haarfarbe hängt vom Pigment Melanin ab; dessen Bildung ohne das Enzym Tyrosinase unmöglich ist. Dieses Enzym wird von der Schilddrüse produziert. Wenn die Produktion versiegt, verliert wachsendes Haar sein Melanin. Der Zeitpunkt dieses Vorgangs variiert individuell und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Die weitverbreitete Behauptung, dass das Haarwachstum aus der Haarzwiebel stammt, geht von der Annahme aus, dass nach mechanischer Abtragung des Haares (bei der festzustellen ist, dass die Entwicklung der Zwiebel nicht beeinträchtigt wird) neue Zwiebeln entstehen, die ausschließlich graues Haar an dieser Stelle produzieren.
Offenbar ist dieser Mythos entstanden, weil bei vielen Menschen der Prozess des Grauwerdens ausreichend schnell verläuft und dadurch der Eindruck entsteht, dass neues Haar anstelle des ausgerissenen wächst.
Es ist mit aller Gewissheit unmöglich, zu behaupten, dass es keine Forschungen gibt, die diese Tatsache bestätigen oder widerlegen. Bei einigen Menschen wächst graues Haar tatsächlich schneller als gewöhnlich gefärbtes Haar; doch bei der Mehrheit hängt das Haarwachstum nicht vom Vorhandensein des Pigments ab.
Haaren, denen Melanin entzogen wurde, erscheint optisch dichter (was als weißer Polnitzer wahrgenommen wird). Durch spezifische Lichtbrechungseigenschaften kann der Haaransatz zudem manchmal dicker wirken. Diese Faktoren beeinflussen jedoch nicht die individuelle Haltbarkeit des Haares, die unabhängig vom Auftreten von grauem Haar über das gesamte Leben erhalten bleibt.
Dieses Phänomen ist bekannt, darf jedoch nicht als zwingende Regel betrachtet werden. In der Statistik lässt sich kein direkter Zusammenhang zwischen dem Auftreten von grauem Haar und vorhergegangener körperlicher oder seelischer Belastung nachweisen. Viele Menschen entwickeln frühzeitig graues Haar, obwohl sie ein völlig gesundes Leben führen, während andere, deren Leben strengen Prüfungen ausgesetzt sind, eine hell gefärbte Kopfhaartracht behalten.
Diese Behauptung ist eine gewöhnliche optische Täuschung. Tatsächlich speichern graue Haare Restmelanin, wodurch sie eine gelbliche Färbung annehmen. Die Intensität dieser Schattierung hängt von der ursprünglichen Haarfarbe ab: Je dunkler das natürliche Haar war, desto stärker ist die Gelbfärbung.
Unsere Untersuchungen zeigen, dass Stoffwechselstörungen eine wichtige Rolle bei der Entstehung grauer Haare spielen. Ein Melaninverlust im jungen Alter kann auf einen Mangel an B-Vitaminen, insbesondere Pantothensäure (Vitamin B5), zurückzuführen sein. Das Auftreten grauer Haare lässt sich jedoch verzögern, indem man die Ernährung um Lebensmitteln bereichert, die diese fehlenden Substanzen enthalten. Als pantothensäurereiche Quellen werden unter anderem Fleisch, fetter Seefisch, Nüsse, Hülsenfrüchte, würzige Kräuter und Bierhefe empfohlen.
Der Nikotinverbrauch ist eine schädliche Gewohnheit, die Gesundheitsschäden verursacht und äußerlich sichtbar wird. Das Haar von Rauchern verschlechtert sich ebenso wie die Haut; jedoch besteht keine direkte Abhängigkeit zwischen dem Auftreten grauer Haare und dem Rauchen.
Es ist falsch, dass frühes Grauses zwangsläufig auf Erkrankungen zurückzuführen ist. Zwar kann das Fortschreiten einer solchen Pathologie (z. B. einer Schilddrüsenstörung) durch medikamentöse Behandlung und Normalisierung verzögert werden; neue graue Haare entstehen daraufhin nicht weiter. Eine Rückfärbung der ursprünglichen Haarfarbe in bereits pigmentarmen Bereichen ist jedoch nicht möglich.
Eine solche Verbindung könnte theoretisch langfristig bestehen, doch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Grauwerden nach einem Trauma innerhalb einer Nacht eintritt, faktisch null. Erzählungen über ähnliche Fälle sind oft erfunden und nicht wissenschaftlich belegt.
Ein längerer Aufenthalt in direkter Sonneneinstrahlung schädigt den Organismus. Bezüglich der Haare kann die Insolation diese brüchig machen und ihnen einen rötlichen Farbton verleihen (beispielsweise kann dunkles Braunhaar bis hin zu kastanienbrauner oder roter Farbe verbrannt werden). Dieser Prozess hat jedoch nichts mit dem vollständigen Verlust von Melanin im Haar und damit einhergehendem Erscheinen grauer Haare zu tun.
Das ist eine Unwahrheit: Das Alter, ab dem graues Haar auftritt, ist genetisch vorbestimmt. Diese Besonderheiten sind geschlechtsabhängig: Frauen beginnen meist an den Schläfen, während Männer typischerweise zuerst im Schnurr- und Bartbereich betroffen sind.
Das Grauwerden der Haare oder deren Verdeckung in Personalakten ist kein zwingendes Merkmal von Alter oder Weisheit. Vielmehr korreliert es mit Lebenserfahrung und sollte nicht als alleiniges Maß für erreichten Lebensalter oder Lebensklugheit betrachtet werden.
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