Kaloriengehalt von Brokkoli

Dass Brokkoli vor Krebs schützt, ist eine allgemein bekannte Tatsache; dabei ist nicht jedem bewusst, dass dieser ungewöhnliche Kohl über zahlreiche weitere, mindestens ebenso wertvolle Eigenschaften verfügt.

Wie viele Kalorien enthält Brokkoli?

Der Kaloriengehalt von Brokkoli ist niedriger als der von Reis und Mais Der Kaloriengehalt von Brokkoli beträgt 34 Kilokalorien pro 100 g. Das Gemüse enthält 2,8 g Kohlenhydrate, 0,4 g Fett und 7 g Protein. Die Menge an pflanzlichem Eiweiß im Brokkoli übersteigt diejenige in Reis und Mais; zudem ist der Kaloriengehalt von Brokkoli das Doppelte niedriger als bei diesen Lebensmitteln. Auch enthält das Protein des Brokkolis alle unverzichtbaren Aminosäuren, vergleichbar mit denen im Hühnerei. Zu den wertvollsten zählen Methionin und Cholin.

Brokkoli ist reich an unverdaulichen Ballaststoffen (2,6 g pro 100 g), die zur Normalisierung des Cholesterinspiegels und des Blutzuckers sowie zur Aufrechterhaltung einer normalen Körpermasse beitragen. Zudem enthält er einen einzigartigen Vitaminkomplex.

  • Das Wachstumsvitamin, das für die Regenerationsprozesse des Epithels notwendig ist;
  • Die Ascorbinsäure (Vitamin C), die für die Elastizität aller Gewebe des Organismus erforderlich ist;
  • Die Blatssäure, die an den Prozessen der Blutbildung beteiligt ist.

Sulforaphan und Diindolylmethan besitzen eine krebsbekämpfende Wirkung; zudem ist Sulforaphan für die Prophylaxe von Erkrankungen des kardiovaskulären Systems notwendig, da es vaskuläre Schäden verhindert.

Der geringe Kaloriengehalt des Brokkolis ist nicht sein Hauptmerkmal; seine Bedeutung zeigt sich insbesondere in Ernährungsformen für Menschen mit Allergieneigung. Das Gemüse enthält große Mengen an Isothiocyanaten und Kämpferol – speziellen anti-allergischen und entgiftenden Substanzen –, die den Austausch von Nährstoffen fördern.

Brokkoli ist reich an Ascorbinsäure (Vitamin C). Neben dem niedrigen Kaloriengehalt weist das Gemüse einen hohen Flavonoidgehalt auf, der für die Umwandlung von Ascorbinsäure im Organismus wichtig ist. Zudem enthält Brokkoli weitere Antioxidantien aus der Gruppe der Carotinoide.

Die Aufnahme von Brokkoli in die Ernährung ist notwendig und dient als Prophylaxe gegen Knochenkrankheiten, insbesondere Osteoporose. Dieser Effekt wird durch den hohen Gehalt an Kalzium, Phosphor sowie Vitamin K erreicht. Zur Zusammensetzung des Brokkolis gehören zudem Jod, das für die normale Funktion der Schilddrüse unerlässlich ist, sowie Substanzen, die die Haut vor schädlichen ultravioletten Strahlen schützen.

Insgesamt verzögert dieser einzigartige Kohl Alterungsprozesse im menschlichen Organismus und unterstützt die Regeneration geschädigter Zellen. Auf ihrer Grundlage werden wissenschaftliche Entwicklungen zur Erforschung eines wirksamen Krebsmedikaments durchgeführt. Die Komplexe der Wirkstoffe des Brokkolis schädigen die DNA von Krebszellen, ohne dabei gesunde Körperzellen zu beeinträchtigen.

Kaloriengehalt von Brokkoli und Zubereitungsregeln.

Der Kaloriengehalt von Brokkoli ermöglicht die Zubereitung nützlicher Gemüsesuppen, geschmorter Gerichte und Omelette Der höchste Gehalt an nützlichen Substanzen ist in frischem, grünem, knackigem und elastischem Brokkoli enthalten. Im Kühlschrank hält sich der Brokkoli nur wenige Wochen, während er im Gefrierfach bis zu einem halben Jahr lagerfähig bleibt.

Beim Kochen von Brokkoli ist es wichtig, seine wertvollen Eigenschaften nicht zu verlieren. Am nützlichsten ist er in kleine Blütenstände geteilt und frisch als Salat zubereitet. Eine ideale Dressing-Variante für diesen Salat kann eine Mischung aus Olivenöl und Zitronensaft sein, da diese die Kalorienmenge im Brokkoli tatsächlich nicht erhöht.

Die Erhitzung des Brokkolis sollte minimal sein – maximal zwei Minuten; dies gilt für gedünstete und gebackene Sorten sowie für das Dämpfen. Der niedrige Kaloriengehalt des Brokkolis ermöglicht es, ihn in die Zusammensetzung leckerer und nützlicher Gemüsesuppen, geschmorter Platten und Omelettes aufzunehmen.

Die Kombination von Brokkoli und Lachs in einer Mahlzeit stellt ein Beispiel für Synergismus dar: Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Lebensmittel werden dabei oft verstärkt. Brokkoli-Plättchen helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht des Organismus im Normalzustand zu halten und wirken vorbeugend gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. In der italienischen Küche genießt die Soße aus Brokkoli für Makkaroni große Popularität, wobei Olivenöl und Mandeln hinzugefügt werden.

Ob Das sollten Sie wissen:

Im Bestreben, Kranke zu heilen, überschätzen Ärzte häufig. So hat beispielsweise der Chirurg Charles Jensen zwischen 1954 und 1994 mehr als 900 Operationen zur Entfernung von Neubildungen durchgeführt.


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