Heute sind etwa 30 Erkrankungen bekannt, die über sexuellen Kontakt übertragen werden. Die Verbreitung dieser Infektionen wird einerseits dadurch begünstigt, dass viele Menschen wenig über diese Krankheiten wissen und keine ausführlichen Informationen suchen, da sie glauben, persönlich nicht betroffen zu sein. Andererseits kursieren jedoch Irrtümer bezüglich der Bedeutung von sexuell übertragbaren Infektionen (STI), die dazu führen, dass ihre gesundheitliche Bedeutung unterschätzt wird. Dies führt oft zu einer verspäteten Behandlung und erhöht sowohl die Dauer der Therapie als auch das Risiko einer Weitergabe an Sexualpartner.
In Wahrheit ist das Risiko einer Infektion mit HPV (Humanes Papillomvirus) beim oralen oder analen Geschlechtsverkehr höher als beim vaginalen Verkehr. Nicht-traditionelle sexuelle Kontakte sind mit einem erhöhten Risiko für Schleimhauttraumen und der Entstehung mikroskopischer Risse verbunden, die Erregern eine zusätzliche Möglichkeit bieten, in das Blutgefäßsystem einzudringen.
Außerdem können bei der Ausübung von exotischen sexuellen Praktiken Infektionen wie Proktitis, Pharyngitis, Chlamydien oder Konjunktivitis erworben werden.
Die Erreger von SPPP befinden sich nicht nur im Sperma, sondern auch in den Sekreten der Geschlechtsorgane sowie im Blut und anderen biologischen Flüssigkeiten. Daher bietet ein unterbrochenes Zusammenleben mit einem infizierten Partner keine Sicherheit für die Frau. Ist die Partnerin erkrankt, kann lediglich ein Latex-Kondom den Mann schützen.
Viele SPPP verlaufen in den Anfangsstadien oft symptomfrei. Die ersten Anzeichen können erst Monate oder sogar Jahre nach der Infektion auftreten. Zudem ähneln einige Beschwerden solcher Erkrankungen Hautkrankheiten oder allergischen Reaktionen, was zu Verwechslungen führen kann.
Es ist weit verbreitet, dass Menschen, die sich sexuell übertragbare Infektionen (STI) angesteckt haben, später mit Erkrankungen anderer Herkunft behandelt werden.
Die außergewöhnlich widerstandsfähigen und gefährlichen Irrtümer, die nicht allein medizinische, sondern auch soziale Konsequenzen nach sich ziehen, erfordern es, dass jedermann folgendes im Gedächtnis behält.
Es ist nicht so, dass die Mehrheit der Erreger (IPPP) außerordentlich sensibel auf Umweltfaktoren reagiert. Sie überleben bei erhöhten Temperaturen und in chlorhaltigem Wasser. Daher ist eine Ansteckung durch Wasserbecken oder Saunen praktisch ausgeschlossen.
Statistische Daten zur Morbidität zeigen, dass das Infektionsrisiko für Geschlechtskrankheiten (IPPP) unabhängig von der sozialen Schicht oder dem Einkommen ist. Personen aus unterschiedlichen sozialen Gruppen haben bei fehlenden regelmäßigen Sexualkontakten ein vergleichbares Risiko.
Ein wirksamer Schutz vor diesen Erkrankungen lässt sich allein durch persönliche Vorsorge, fundiertes Wissen und die Einhaltung etablierter Werte im privaten Umfeld gewährleisten.
Auch bei Verwendung von speziellen Barriereschmiermitteln bietet das Präservativ keinen hundertprozentigen Schutz. Im Gegensatz dazu sind andere mechanische Kontrazeptionsmethoden wie vaginale Diaphragmen, Spiralen oder zervikale Hauben in diesem Sinne wirkungslos.
Es existieren keine medikamentösen Präparate, die eine Verseuchung verhindern. Auch orale Kontrazeptiva haben keinen solchen Effekt; sie verändern lediglich den hormonellen Hintergrund der Frau, um die Spermienaufnahme zu hemmen und berücksichtigen dabei nicht das Risiko einer Infektion während des Geschlechtsverkehrs.
Die verbreitete Fehlvorstellung besagt, dass Frauen, die ihre Genitalien mit warmem Wasser ausspülen und anschließend schwache Kaliumpermanganatlösungen anwenden, eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, pathogene Mikroorganismen tiefer in den Geschlechtsorganen zu verteilen. Der Einsatz aggressiverer Lösungen für ähnliche Prozeduren führt hingegen zur Verbrennung der Schleimhäute.
Es ist weit verbreitet anzunehmen, dass Männer von möglicherweise übertragenen Infektionen durch sexuellen Kontakt sofort und ohne weitere Maßnahmen befreit werden können. Solche Praktiken würden jedoch keinen Schaden anrichten, sondern sogar Nutzen bringen.
Mitarbeiter von Kinder- und medizinischen Einrichtungen, des Handels sowie der Gemeinschaftsverpflegung sind regelmäßig verpflichtet, einen Venerologen aufzusuchen und Analysen zur Abwesenheit sexuell übertragbarer Infektionen (STI) einzureichen. Dennoch bietet dies keine Garantie für sichere Partner. Erstens liegen die Intervalle zwischen den Untersuchungen mindestens sechs Monate auseinander; innerhalb dieser Zeit kann eine Person mit ungeordnetem Sexualverhalten mehrfach infiziert werden. Zweitens deckt die Standarduntersuchung nicht alle sexuell übertragbaren Infektionen ab: Erkrankungen wie Chlamydien, Mykoplasmen, Ureaplasmen, genitaler Herpes und Zytomegalievirus bleiben oft unbeachtet. Selbst wenn eine Person die Untersuchung ehrlich durchführt und keine Regeln umgeht, garantiert dies nicht automatisch die Abwesenheit von STI. Daher ist das Vorhandensein eines medizinischen Attests kein Beweis für die Freiheit von sexuell übertragbaren Infektionen.
Sexuell übertragbare Erkrankungen sind hochgefährlich. Sie können Unfruchtbarkeit (beim Mann und bei der Frau), Nerveninfektionen, kardiovaskuläre und urogenitale Systemerkrankungen sowie Störungen des Bewegungsapparates und sogar Krebs verursachen. Die Erreger dieser Infektionen können die Plazentabarriere durchdringen und so Entwicklungsstörungen beim Fötus hervorrufen, was zur Geburt von Kindern mit schweren angeborenen Pathologien führen kann. Zudem erhöht das Vorhandensein jeder sexuell übertragbaren Infektion (STI) das Risiko einer Infektion mit dem HIV um ein Vielfaches.
Die Mehrheit dieser Infektionsprobleme lässt sich vermeiden. Dies gelingt durch eine besonders sorgfältige Auswahl der sexuellen Partner, das Vermeiden von ungeschütztem Geschlechtsverkehr sowie die unverzügliche Vorstellung bei einem Arzt im Falle verdächtiger Symptome.
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