Zu den wichtigsten chemischen Prozessen im menschlichen Körper gehören Oxidationsreaktionen, die unter Beteiligung von Fetten und Kohlenhydraten aus der Nahrung sowie Sauerstoff aus der Luft ablaufen. Ein Hauptziel dieser Reaktionen ist die Gewinnung der für den Lebensvorgang notwendigen Energie. Leider entstehen infolge dieser Prozesse gefährliche Nebenprodukte – die sogenannten freien Radikale. Um den Schaden zu minimieren, den sie verursachen können, benötigt der Mensch spezielle Substanzen – Antioxidantien.
Ein freies Radikal ist ein Sauerstoffmolekül, dessen äußere Hülle einem Elektron entzogen ist. Solche Moleküle besitzen eine außerordentlich hohe chemische Aktivität: Sie streben danach, mit jedem anderen Molekül zu reagieren, um das fehlende Elektron aufzunehmen. Dabei entsteht ein Kettenreaktionsprozess, bei dem die Anzahl der Teilchen, denen Elektronen entzogen wurden, kontinuierlich zunimmt. Anschließend können im Organismus Ereignisse eintreten, die zu einer Störung des Stoffwechsels und einer Schädigung der Zellmembranen führen. Dies kann eine allgemeine Verschlechterung des Befindens, die Entwicklung von Erkrankungen innerer Organe, das Auftreten bösartiger Neubildungen sowie vorzeitiges Altern auslösen.
Der menschliche Organismus scheidet eine Reihe von Substanzen ab, deren Moleküle in der Lage sind, freie Radikale zu neutralisieren und sie in einen stabilen Zustand überzuführen, ohne dabei selbst Elektronen zu verlieren. Diese Substanzen werden als Antioxidantien bezeichnet. Beispielsweise verfügen bestimmte Enzyme und Hormone über ähnliche Eigenschaften. In ihrer Norm halten sie die Konzentration freier Radikale auf einem für die Gesundheit sicheren Stand; mit der Zeit wird jedoch die Produktion von Antioxidantien durch den menschlichen Organismus unzureichend, sodass eine Zufuhr von außen (über die Nahrung) notwendig wird. Zu den Hauptfaktoren, die den Spiegel physiologischer Antioxidantien verringern, gehören Krankheiten (langdauernd und infektiös), der Aufenthalt in Gebieten mit ungünstiger ökologischer Lage, körperliche Überanstrengung, Stress sowie schädliche Gewohnheiten und die Arbeit mit giftigen Substanzen.
Das Interesse an Antioxidantien wächst ständig, doch die Mehrheit der Bevölkerung ist sich wenig über diese Substanzen bewusst. Zahlreiche Mythen werden verbreitet, wobei Produzenten von Nahrungsergänzungsmitteln und anderen sogenannten Wundermitteln ihre Verkäufe durch gezielte Förderung dieser Irrtümer steigern. Zu den bekanntesten Täuschungen im Zusammenhang mit Antioxidantien gehören:
Trotz der weit verbreiteten Annahme, freie Radikale seien ein absolutes Übel, ist dies keineswegs zutreffend. Experten betonen vielmehr, dass diese Moleküle unter bestimmten Bedingungen einen Nutzen bieten können (beispielsweise bei der Bekämpfung pathogener Mikroorganismen). Entscheidend ist, dass im Organismus kein Überschuss an freien Radikalen vorliegt.
Bei Abwesenheit schwerer Erkrankungen können alle notwendigen Antioxidantien über die Nahrung aufgenommen werden. Dies erfordert eine normale Ernährungsweise mit einem ausgewogenen Anteil an Gemüse und Obst. Um die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten, ist es wichtig, ein gesundes Lebensstilverhalten zu pflegen: Sport treiben, Stress vermeiden und sich angemessen anstrengen. Die Einnahme von Antioxidantien in Badekurorten ist nicht nur unverbindlich, sondern kann sogar gefährlich sein; daher sollte ihre Anwendung ärztlich angeordnet werden.
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