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Die Behandlung erfolgt sparsam mit Originalpräparaten, Generika und Biosimilars.

Jeder Mensch, der auf eine Krankheit stößt, weiß, dass die Behandlung recht teuer ist. Dies gilt auch für Beratungen durch qualifizierte Experten sowie diagnostische Verfahren, die nicht in das Verzeichnis der obligatorischen medizinischen Leistungen aufgenommen sind.

Was beeinflusst den Preis von Originalpräparaten und Generika?

Die Frage nach dem Wert von Arzneimitteln ist nicht eindeutig: Fast jedes Präparat wird sofort von mehreren Herstellern angeboten, wobei sich die Preise um das Zehnfache unterscheiden können. In einer solchen Situation ist es sinnvoll zu klären, wie man originelle Medikamente, ihre Generika und Biosimilars voneinander unterscheidet.

Wie entwickelt sich der Preis eines Präparats und seiner Generika?

Die Entwicklung neuer Arzneimittel erfordert erheblichen Aufwand: Wissenschaftler großer pharmazeutischer Unternehmen präsentieren ihre Forschungsergebnisse zur Wirkung auf den menschlichen Organismus entweder als Kombination bekannter Substanzen (sehr selten auch mit Einlagerung neu synthetisierter Wirkstoffe). Zur Zulassung für die kommerzielle Vermarktung ist eine mehrjährige Prüfung im Tierversuch sowie anschließende vollständige klinische Studien erforderlich. Erst nach Vorliegen glaubwürdiger Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit wird das Patent erteilt. Anschließend beauftragt das Unternehmen ein Marketingunternehmen, um Ärzten und Patienten Aufmerksamkeit für das neue Präparat zu schaffen. Der gesamte Prozess dauert mehrere Jahre und ist kostspielig. Danach erscheint das Medikament auf dem Markt; die Kosten für Forschung, Patentschutz und Werbung fließen somit in den Preis des Arzneimittels ein.

Das Unternehmen patentiert den Wirkstoff sowie den Handelsnamen und darf das Präparat während der Schutzfrist vermarkten. Die Dauer dieser Frist variiert je nach Land: beispielsweise 10 bis 25 Jahre in Russland und 12 Jahre in den USA. Während dieser Zeit genießt das Erfinderunternehmen den Ausschließlichkeitsvorteil bei den Verkäufen. Zwar streben andere Unternehmen ebenfalls an, am Vertrieb der Neuheit teilzunehmen, doch ist dies vor Ablauf der Schutzfrist rechtlich unzulässig. Zudem: Ist ein Medikament tatsächlich wirksam, besteht bei den Konsumenten Interesse an seiner breiten Verfügbarkeit. Eine Senkung des Arzneimittelpreises ist in diesem Kontext wünschenswert, um auch Patienten mit geringem Einkommen Zugang zum Präparat zu ermöglichen.

Diese Faktoren führen zur Einführung von Generika auf den Markt – also Kopien der originellen Medikamente, die entweder mit Genehmigung des Erfinderunternehmens oder nach Ablauf der Patentschutzfrist zugelassen werden. In der Regel erscheinen sie entweder unter einem anderen Namen (da das Patentieren ausschließlich die Bezeichnung schützt und dies deutlich geringere Kosten verursacht als die Registrierung des Ausgangsmedikaments) oder unter einer internationalen, nicht patentierten Benennung, bei der der Name die Rolle der Hauptsubstanz des Präparats übernimmt.

Generika sind in der Regel kostengünstiger als das Originalpräparat; Hersteller verfolgen dieses Ziel durch drei Strategien:

  1. Die Produktion wird in Ländern mit einem großen Angebot an günstiger Arbeitskraft etabliert; auch Patentinhaber handeln zunehmend so, um den Preis des Präparats zu senken.
  2. Der Einsatz kostengünstigerer Rohstoffe für die Wirkstoffherstellung kann den Medikamentenpreis erheblich reduzieren, garantiert jedoch nicht immer eine gleichwertige Qualität.
  3. Die Substitution teurer Hilfsstoffe im Arzneimittel durch kostengünstigere Alternativen: Obwohl die Hauptwirkstoffe identisch bleiben, können Generika eine geringere Wirksamkeit und mehr Nebenwirkungen aufweisen als das Original.

Manchmal geben unzuverlässige Hersteller 'Analoga' aus, ohne auf Patentfristen zu achten; diese Praxis ist rechtswidrig. Daher wird bei ähnlichen Fällen oft keine sorgfältige Identitätsprüfung durchgeführt, was schwerwiegendste Folgen haben kann.

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Wann lohnt es sich, Generika statt Originalpräparaten zu erwerben?

Bevor diese Frage beantwortet werden kann, muss man wissen, dass echte Generika selten sind: Für eine Identität reicht chemische Ähnlichkeit nicht aus; biologisch und therapeutisch müssen sie identisch sein (gleiche Aufnahme im Organismus, gleiche Wirkung), was umfangreiche klinische Studien beweisen müssen. Unternehmen sparen solche Kosten meist, da dies die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber dem Original gefährden würde.

Am ehesten ähneln den Originalmedikamenten jene Generika, die unter Lizenz des Erfinders und unter dessen direkter Kontrolle hergestellt werden; hier wird die Qualität streng geprüft, um die Reputation großer Pharmaunternehmen nicht zu gefährden.

Ist es sinnvoll, ein Originalpräparat durch ein Analogon zu ersetzen?

Generika von externen Pharmaunternehmen enthalten denselben Wirkstoff wie das Original; bei korrekter Herstellung kann der Patient mit ähnlicher Wirksamkeit rechnen. Trotz wesentlicher Preisunterschiede ignoriert man manchmal geringfügige Unterschiede in Hilfsstoffen, sofern sie keine schweren Nebenwirkungen verursachen. Daher unterstützt die WHO die Produktion günstigerer Generika statt teurer Markenpräparate, was Millionen armer Patienten weltweit den Zugang zu modernen Therapien und eine verbesserte Lebensqualität ermöglicht.

Jeder sollte selbst entscheiden, ob er für eine Handelsmarke überzahlt, wenn es billige, aber nicht weniger wirksame Alternativen mit denselben Wirkstoffen gibt; man sollte bedenken, dass die positive Antwort auf diese Frage die Notwendigkeit qualitativ hochwertiger Generika ausschließt (da fast zu jedem Original ein solches existiert); vernünftiges Handeln folgt Expertenempfehlungen und einer nüchternen Einschätzung der Möglichkeiten und Bedürfnisse.

Ob Sie wissen das bereits.

Arbeit, die dem Menschen missfällt, schadet seiner Psyche weniger als die vollständige Arbeitslosigkeit.