Aminoglykoside

Die Preise in den Online-Apotheken:

Ab 450 Rubel

Aminoven 15% Infusionslösung Aminosäuren – das Medikament zur parenteralen Ernährung, eingesetzt zur Deckung eines Aminosäuredefizits.

Ausgabeverfahren und Lagerbestand

Das Medikament Aminoglykosid für Infusionen (5 %, 10 % oder 15 %): leicht opaleszierend oder klar, leicht gelblich oder farblos (in Flaschen mit 500 oder 1000 ml, je 6 oder 10 Flaschen pro Karton).

Wirkstoffgehalt pro Liter Infusionslösung (5 %, 10 % oder 15 %):

  • L-Leucin: 3,7 g / 7,4 g / 8,9 g
  • L-Isoleucin: 2,5 g / 5,0 g / 5,2 g
  • L-Methionin: 2,15 g / 4,3 g / 3,8 g
  • L-Lysin-Acetat: 4,655 g / 9,31 g / 15,66 g (entspricht L-Lysin in einer Menge von 3,3 g / 6,6 g / 11,1 g)
  • L-Threonin: 2,2 g / 4,4 g / 8,6 g
  • L-Phenylalanin: 2,55 g / 5,10 g / 5,50 g
  • L-Tryptophan: 3,10 g / 6,20 g / 5,50 g
  • L-Histidin: 1,5 g / 3,0 g / 7,3 g
  • L-Arginin: 6,0 g / 12,0 g / 20,0 g
  • L-Alanin: 7,0 g / 14,0 g / 25,0 g
  • L-Tyrosin: 0,2 g / 0,4 g / 0,4 g
  • L-Tyrosin: 0,2 g / 0,4 g / 0,4 g
  • L-Serin: 3,25 g / 6,5 g / 9,6 g
  • L-Prolin: 5,6 g / 11,2 g / 17 g
  • Taurin: 0,5 g / 1 g / 2 g
  • Glykokoll: 5,5 g / 11 g / 18,5 g

Zusätzliche Komponenten (5 %/10 %/15 %): Essigsäure – 2,2 bis 2,8 g bzw. 4,7 bis 5,7 g bzw. 4,45 g; Apfelsäure – 0 g bzw. 0 g bzw. 4,9 bis 6,1 g; Wasser für Injektionszwecke (für alle Lösungstypen) – jeweils bis zu 1 l.

Kennziffern (5 %/10 %/15 %): Gesamtstickstoff – 8,1 g/l bzw. 16,2 g/l bzw. 25,7 g/l; Gesamtkonzentration der Aminosäuren – 50 g/l bzw. 100 g/l bzw. 150 g/l; energetischer Wert – 840 kcal/l (200 Kilokalorien/l) bzw. 1580 kcal/l (400 Kilokalorien/l) bzw. 2520 kcal/l (600 Kilokalorien/l); theoretische Osmolarität – 495 mosmol/l bzw. 990 mosmol/l bzw. 1505 mosmol/l; titrierter Säuregehalt – 12 mmol NaOH/l bzw. 22 mmol NaOH/l bzw. 44 mmol NaOH/l; Wasserstoffindex (pH) – 5,5 bis 6,3.

Anwendungshinweise

  • Parenterale Ernährung (vollständig oder teilweise): Aminosäuren werden in der Regel in Kombination mit einer ausreichenden Anzahl von Energielieferstoffen (Glukose, Fettemulsionen) verwendet.
  • Kontraindikationen bei Eiweißverlust: Wenn eine enterale/perorale Ernährung unmöglich ist, nicht möglich oder unzureichend (Behandlung und Prophylaxe).

Kontraindikationen

  • Metabolische Azidose
  • Störungen des Aminosäurestoffwechsels
  • Niereninsuffizienz im Rahmen einer Hämodialyse oder Hämofiltration
  • dekompensierte Herzinsuffizienz
  • hepatische Insuffizienz bei schwerem Verlauf
  • Liquorhypernatriämie (übermäßige Natriumkonzentration im Liquor)
  • Hypoxie
  • Schockzustand
  • Patienten im Alter von bis zu 2 Jahren
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen des Arzneimittels

Die Anwendung einer Aminoglykosid-Therapie während Schwangerschaft und Stillzeit ist nach Abwägung von Nutzen und Risiko möglich.

Anwendungsform und Dosierung

Aminoglycoside sind zur intravenösen Verabreichung bestimmt.

5- und 10%ige Lösungen können peripher oder zentral appliziert werden; bei kombinierter Infusion mit anderen Lösungen wird die Wahl anhand der Osmolarität getroffen. 15%ige Lösungen müssen ausschließlich zentral verabreicht werden.

Die Dauer der Infusion richtet sich nach den klinischen Angaben und dem Bedarf an Aminosäuren.

Erwachsene
Mittlere bzw. Höchstdosis pro Tag:

  • 5 %: 16–20 ml/kg (entsprechend 800–1000 mg/kg; bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht ergeben sich 1120–1400 ml); 20 ml/kg (entsprechend 1000 mg/kg, was bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht 1400 ml ergibt).
  • 10 %: 10–20 ml/kg (entsprechend 1000–2000 mg/kg; bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht ergeben sich 700–1400 ml); 20 ml/kg (entsprechend 2000 mg/kg, was bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht 1400 ml ergibt).
  • 15 %: 6,7–13,3 ml/kg (entsprechend 1000–2000 mg/kg; bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht ergeben sich 470–930 ml); 13,3 ml/kg (entsprechend 2000 mg/kg, was bei einem Patienten mit 70 kg Körpergewicht 930 ml ergibt).

Höchstdosis der Applikation:

  • 5 %: 2 ml (100 Milligramme) pro kg Körpergewicht;
  • 10 %: 1 ml (100 mg) pro kg Körpergewicht;
  • 15 %: 0,67 ml (100 mg) pro kg Körpergewicht und Stunde;

Kinder ab dem zweiten Lebensjahr;
Höchstdosis pro Tag:

  • 5 %: 16 bis 20 ml/kg (entspricht 800 bis 1000 mg/kg Äquivalent);
  • 10 %: 10 bis 20 ml/kg (entspricht 1000 bis 2000 mg/kg Äquivalent).

Aminoglykoside sind bei Kindern unter 18 Jahren anzuwenden, sofern dies durch ausreichende klinische Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des Präparats bestätigt wird.

Die maximale Infusionsrate von Aminoglykosiden für Kinder entspricht der maximalen Infusionsrate für erwachsene Patienten.

Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Aminoglykosiden bei korrekter Anwendung sind unbekannt.

Bei Überdosierung entwickeln sich in der Regel reversible Störungen, die nach Absetzen der Infusion spontan ausheilen.

Periphere Veneninfusionen können zu einer Reizung der Gefäßwände sowie zum Auftreten einer Thrombophlebitis führen.

Besondere Hinweise

Während der Therapie ist eine Kontrolle des Elektrolytspiegels, der Nierenfunktion sowie des Liquorgleichgewichts erforderlich.

Bei Hypo-Natriämie und Hypokaliämie muss gleichzeitig in ausreichender Menge Kalium und Natrium substituiert werden.

Während der Aminosäuretherapie kann ein akutes Folsäuredefizit entstehen; daher müssen die Patienten täglich mit Folsäure versorgt werden.

Bei Herzinsuffizienz ist eine Liquorinfusion in großen Mengen nur unter Vorsicht durchzuführen.

Da periphere Veneninfusionen das Risiko einer Gefäßreizung und Thrombophlebitis bergen, sollte täglich die Katheterstelle inspiziert werden. Wird dem Patienten zusätzlich eine Fett-Emulsion verschrieben, ist es ratsam, gleichzeitig mit Aminoglykosiden nach Möglichkeit zu infizieren, um das Phlebitisrisiko zu senken.

Die Wahl des Infusionswegs (peripher vs. zentral) richtet sich nach der Osmolarität der Mischung: Für die periphere Venengabe liegt die Obergrenze bei 800 bis 900 mosmol/l. Zudem sind das Alter des Patienten, sein klinischer Zustand und der Status seiner peripheren Venen zu berücksichtigen.

Das Einbringen des Katheters, insbesondere in die Zentralvene, muss unter strikter Beachtung der aseptischen Regeln erfolgen.

Die Lösung ist unmittelbar nach dem Öffnen der Packung zu verwenden; vor der Verabreichung muss sichergestellt werden, dass sie nicht beschädigt ist und Aminoglykoside keine Partikel enthalten.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bisher liegen keine Fälle von Wechselwirkungen mit Aminoglykosiden vor.

Aufgrund des erhöhten Risikos einer mikrobiellen Kontamination und der Inkompatibilität ist die Mischung von Aminoglykosiden mit anderen Arzneimitteln, die nicht für die parenterale Ernährung bestimmt sind, nicht zulässig.

Aminoglykoside können unter strikter Beachtung der aseptischen Regeln mit dem Präparat Dipeptidase vermischt werden; das Einmischen anderer Präparate ist nicht gestattet.

Lagerungsdauer und Lagerungsbedingungen

Bei einer Temperatur von bis zu 25 °C an einem für Kinder unzugänglichen Ort lagern; das Einfrieren ist nicht gestattet.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Unter sterilen Bedingungen können Aminoglykoside mit anderen Arzneimitteln zur parenteralen Ernährung – wie Fettemulsionen, Kohlenhydraten und Elektrolyten – vermischt werden; die vorbereiteten Mischungen müssen sofort verwendet werden. Die Lagerung der Mischung ist nur in Ausnahmefällen bis zu 24 Stunden bei einer Temperatur von 2–8 °C zulässig.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Unter sterilen Bedingungen können Aminoglykoside mit anderen Arzneimitteln zur parenteralen Ernährung – wie Fettemulsionen, Kohlenhydraten und Elektrolyten – vermischt werden; die vorbereiteten Mischungen müssen sofort verwendet werden. Die Lagerung der Mischung ist nur in Ausnahmefällen bis zu 24 Stunden bei einer Temperatur von 2–8 °C zulässig.

Preis

Apotheken

Aminoven Infant 10 % 100 ml n1

450 Rubel

Zur Anschaffung

Apotheke ver.ru, GmbH Die Apotheke ver.ru der GmbH

Aminoven Infant-Flaschen 10 %, 10 Stück

4578 Rubel

Zur Anschaffung erhältlich

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Der erste Vibrator wurde im 19. Jahrhundert erfunden. Er funktionierte mit einem Dampfmotor und war zur Behandlung der weiblichen Hysterie bestimmt.


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