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Die sieben Hauptursachen für einen Hörminderung

Die teilweisen oder vollständige Verminderung des Gehörs beeinträchtigt die Lebensqualität erheblich. Verkehrsprobleme führen häufig zu Einsamkeit und Isolation. Menschen mit Hörminderungen haben es schwerer, sich sozial und beruflich zu verwirklichen; auch das Privatleben kann betroffen sein.

Снижение слуха: основные причины

Heute möchten wir Ihnen die sieben wichtigsten Ursachen für eine Verminderung des Hörvermögens vorstellen.

Die altersbedingten Veränderungen

Mit zunehmendem Alter unterliegen Strukturen des Hörapparats degenerativen Prozessen. Menschen jenseits der 60-Jahresgrenze verlieren teilweise ihre Hörfunktion, während in der Altersgruppe ab 70 Jahren bereits die Mehrheit mit Gehörproblemen konfrontiert ist. Ältere Personen behalten oft die Rezeption tiefer Frequenzen bei, während das Unterscheiden hoher Töne schwieriger wird.

Schwefelhaltige Pfropfen

In den Gehördurchgängen können sich Ansammlungen von Ohrenschmalz (die sogenannten schwefelhaltigen Pfropfen) bilden, die die Klangwahrnehmung verschlechtern. Um sie zu entfernen, reicht es aus, in jedes Ohr einige Tropfen Wasserstoffperoxid-Lösung einzutropfen. Sollte der Pfropfen nicht auflösen, ist ein Besuch beim HNO-Arzt erforderlich. Unter keinen Umständen sollten Versuche unternommen werden, die Pfropfen mit verschiedenen Gegenständen (einschließlich Wattestäbchen) zu entfernen: Dies birgt das Risiko von Trommelfellschäden und Hörverlust.

Die sieben Hauptursachen für eine Abnahme des Hörvermögens

Infektionskrankheiten wie Meningitis, Masern oder Ziegenpeter können als Komplikation zum Verlust des Gehörs führen. Bei rheumatoider Arthritis kann die Fähigkeit zur Klangwahrnehmung durch Teilexazerbationen beeinträchtigt werden. Das Wuchern von Adenoiden beeinflusst ebenfalls den Hörstatus: In schweren Fällen können sie so stark wachsen, dass die Eustachischen Röhren vollständig überdeckt werden. Neben Schwerhörigkeit besteht ein hohes Risiko für eine Verseuchung der Gehörabläufe und Nasenhöhlen.

Entzündliche Prozesse im Ohr

Eine Abnahme des Hörvermögens tritt häufig als Folge von Entzündungen der Mittelohrhöhle (Mittelohrentzündung) auf. Die Missachtung von Behandlungsvorschriften, insbesondere eine zu frühe Einstellung der Therapie, führt regelmäßig zu nachteiligen Ergebnissen. Um solche Komplikationen zu vermeiden, ist die strikte Befolgung ärztlicher Anweisungen unerlässlich. Eine korrekte, komplexe Behandlung der Mittelohrentzündung ermöglicht in der Regel die vollständige Wiederherstellung des Hörvermögens.

Воспалительные процессы в ухе - одна из причин снижения слуха

Traumatische Verletzungen

Schädel-Hirn-Traumata zählen zu den Hauptursachen für einen Hörverlust. Dabei können sowohl der Hörapparat als auch das Gehirnareal, das für die akustische Wahrnehmung zuständig ist, geschädigt werden.

Zu den Risikogruppen für einen Hörverlust zählen Personen, die in Produktionsumgebungen mit deutlich überschrittenen zulässigen Geräuschpegeln arbeiten, sowie jene, die Musik über längere Zeiträume – insbesondere mittels Kopfhörern – konsumieren. Die Wahrscheinlichkeit eines allmählichen Hörschadens (Otogeschädigung) ist bei diesen Personen erheblich erhöht.

Auswirkungen der Einnahme von Arzneimitteln

Manchmal tritt eine vorübergehende Schwerhörigkeit als Nebenwirkung von Arzneimitteln auf. Zu den Substanzen, die das Hörvermögen beeinträchtigen können, gehören bestimmte Antibiotika sowie nichtsteroidale entzündungshemmende Mittel.

Angeborene Pathologie

Neugeborene haben ein erhöhtes Risiko für eine Hörstörung, wenn die Mutter während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert oder an Chlamydien, Syphilis oder Windpocken infiziert war. Auch erblich bedingte Schwerhörigkeit kommt vor.

Um das Gehör zu schonen, sollten Risikofaktoren für einen Hörschaden frühzeitig erkannt werden. Bei ersten Anzeichen von Schwerhörigkeit ist unverzüglich ein HNO-Arzt aufzusuchen.

 
 
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