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Die Frisur – die Höhen der Schönheit

Welche Frau träumt nicht von schönem und dichtem Haar? Bis Ärzte nach dem Umsteigen des Haares komplizierte Verfahren entwickelten, war in der Industrie der Perückenmacher-Künste vor einigen Jahren eine Sensation: Es erschienen Methoden zum Ansetzen von Haaren.

Methoden zum Haaransatz

Es scheint, als hätten sich die Träume erfüllt: Obwohl das Ansetzverfahren nicht zur Kategorie "billig" gehört, kann jede Frau mehrmals praktisch den Umfang ihres Haares vergrößern, seine Länge und Farbe – im Allgemeinen ändern –, um zur gegenwärtigen Königin der Schönheit zu werden.

Doch nach einer bestimmten Zeit traten trotz begeisterter Rezensionen erste negative Aspekte auf: Frauen beklagten sich, dass sie nach dem Abnehmen des angebrachten Haares doch noch ihre eigenen Haare verloren hatten. Zudem wurde für die Behandlung des beschädigten Haares sehr viel Zeit und Mittel verbraucht. Ist das Haar sicher anzusetzen oder ist es besser, diese Möglichkeit zu vergessen und sich damit zu begnügen, was uns die Natur gegeben hat?

Arten des Haaransetzens

Zunächst ist es notwendig, den Mechanismus des Haaransetzverfahrens zu verstehen. Nach der Technologie wird dieses Verfahren in das heiße und das kalte Verfahren unterteilt; zudem existieren für weitere Fälle Methoden, bei denen fremde Haarsträhnen mittels Klebstoff oder gelegentlich – metallischer Fasszangen – befestigt werden. Dabei entstehen auf dem Einpass Mikrokapseln, die Kugeln ähneln.

Das heiße Ansetzen nach englischer Technologie ist ein Verfahren, bei dem Strähnen vom erwärmten Keratin oder Wachs ohne Nutzung von Fasszangen befestigt werden. Die italienische Technologie umfasst ebenfalls die Anwendung spezieller metallischer Fasszangen, die vorläufig auf die erforderliche Temperatur erhitzt werden. Das neueste Modetrend ist das Ultraschall-Ansetzen: Hier werden die Fasszangen unter dem Einfluss von Ultraschallwellen geschmolzen.

Obwohl die englische Technologie als schonender erscheinen mag – im Haar liegt jedoch kein Metall –, so ist in diesem Fall die Haltbarkeit des befestigten Haares nicht besonders groß; es kann versehentlich ausgekämmt werden. In Bezug auf Zuverlässigkeit überlegen sich daher die italienischen Methoden mit den Fasszangen.

Das Ansetzen des Haares erfolgt nach verschiedenen Methoden:

  • Beim Bandansetzen wird das Haar auf ein spezielles Band verteilt und an den eigenen Haarschuppen mit Hilfe von Klebstoff befestigt; dies ist die schnellste und in der heutigen Zeit übliche Methode.
  • Das Haar wird mittels eines speziellen Klebers fixiert; diese Prozedur kommt Blondinen besonders zugute, da der Kleber eine helle Schattierung aufweist.
  • Die Haarsträhnen werden mit winzigen metallischen Fassungszangen befestigt, die nach ihrer Farbe dem Haarschopf entsprechen.

Jede verfügbare Methode setzt mindestens fremde Gegenstände (Kapseln oder Bänder) voraus und kann bis hin zur Verwendung von Klebstoff und Wärmebehandlung reichen.

Wie wählt man das Haar für das Ansetzen?

Dies ist eine wichtige, keineswegs unwichtige Frage: Was ist der Sinn des Ansetzens, wenn nicht verwandtes Haar unnatürlich wirkt? Für das Ansetzen wird ausschließlich natürliches menschliches Haar verwendet; künstliches Haar sollte niemals eingesetzt werden.

Das fremde Haar muss strukturell dem eigenen entsprechen – andernfalls wäre der Unterschied zu offensichtlich. Die Farbe des Haares ist hingegen weniger entscheidend: Das angesetzte Haar kann nachgefärbt werden, und es ist sogar möglich, einen Farbton-Effekt zu erzeugen. Vor dem Verkauf unterliegt das Haar einer Desinfektion und spezieller Bearbeitung; unerfahrene Käufer stoßen hier auf eine unangenehme Überraschung: Das Haar erscheint geschliffen und mit Silikon überzogen und wirkt äußerst attraktiv. In Wirklichkeit ändert sich die Struktur dieses Haares jedoch bereits nach zwei bis drei Waschungen bis zur Unkenntlichkeit.

Im Handel werden drei Haartypen zum Ansetzen angeboten: asiatisch, europäisch und slawisch. Asiatisches Haar wird üblicherweise aus China und Korea geliefert; es ist zwar günstig, doch sind Überraschungen beim Kauf nicht zu vermeiden: Nach dem Waschen klappen die Strähnen leicht zusammen und lassen sich sehr schlecht kämmen. Man sollte bedenken, dass dies bereits auf dem eigenen Kopf passieren kann.

Das sogenannte europäische Haar stammt in Wirklichkeit oft von Geburt aus Indien oder Lateinamerika und weist eine nicht allzu hohe Qualität auf. Zudem ist es ratsam, bei Frauen mit hartem und dichtem Haar für das Ansetzen ausschließlich europäische Strähnen zu wählen.

Wie pflegt man haarverlängerte Haare?

Die slawische Haartypologie eignet sich am besten für das Ansetzen: Bei der vorläufigen Bearbeitung bleibt die Schicht erhalten, und das Haar wird vom Silikon niemals bearbeitet. Solches Haar reagiert gut auf das Verpacken, das Trocknen mit dem Föhn sowie die Angleichung mit dem Utjuschkom. Allerdings stehen diese Varianten deutlich teurer als die beiden vorhergehenden Methoden.

Durch den Kauf von billigem Haar sparen Sie Geld, ziehen sich jedoch einem großen Risiko aus: Der Abgang des angesetzten Haares kann sich in eine schmerzhafte Folter verwandeln.

Wie pflegt man das Haar?

Es ist ratsam, dies allen im Voraus klarzumachen. Für die Erhaltung eines schönen Haarschopfes sind drei Faktoren notwendig: qualitativ hochwertiges Haar, ein erfahrener Meister und eine sorgfältige Technik des Ansetzens.

In der Tat unterliegen alle Arten des Haaransatzes einem Verbot solcher gewohnheitsmäßiger Vergnügungen wie dem Saunabesuch. Bei den erhöhten Temperaturen schmilzt der Leim. Dies gilt auch für das Regime der Nutzung warmer Luft beim Föhn: Um das Schmelzen des Keratins zu vermeiden, muss man ausschließlich warme oder kalte Luft verwenden.

Das Waschen von angebrachtem Haar ist nur in aufrechter Körperhaltung empfehlenswert; lässt man den Kopf sinken, wird das Haar leicht verwirrt. Beim Auftragen des Balsams muss darauf geachtet werden, dass dieser nicht in die Kapseln gerät. Hinsichtlich der Kopfwäsche: Es ist nicht ratsam, dies täglich durchzuführen; zudem ist eine Massage der Kopfhaut sehr vorsichtig auszuführen, um den Ansatzbereich des Haares nicht zu beschädigen.

Vergessen Sie nicht: Dem Haar wurde einst erlaubt auszutrocknen, um es später schnell kämmen zu können. Ein schnelles Trocknen ist jedoch kaum möglich; zudem muss man eine spezielle Bürste aus natürlichen Borsten ohne Kugeln am Ende erwerben. Andernfalls verringert sich Ihr Haarschopf erheblich. Nach der vorsichtigen Kopfwäsche wird jede Strähne sorgfältig vom Handtuch abgetrocknet (akkurat nass auf den Kopf zusammengekrempelt ist zu vermeiden, da das Haar sonst verwirrt), und dann sollte das kaum trocknende Haar vorsichtig auskämmen. Für die Nacht muss angesetztes Haar unbedingt zu einem Knoten oder in einen Schwanz gebunden werden.

Das Wichtigste ist die termingemäße Korrektur des angesetzten Haares. Man sollte nicht glauben, dass man damit mindestens ein halbes Jahr gehen kann. In Wirklichkeit ist eine Korrektur bereits nach 2–3 Monaten – je nach Wachstumsrate der eigenen Haare – erforderlich. Die Prozedur besteht darin, das angesetzte Haar abzunehmen und wieder näher an den Wurzeln befestigt zu werden. Dies kostet freilich etwas weniger.

Sollen Sie sich für das Ansetzen entscheiden?

Jede Frau sollte diese Frage selbstständig beantworten. Ein striktes Ansetzen des Haares bei beliebigen Kopfhautproblemen ist nicht empfehlenswert. Brüchiges und feines Haar verträgt die Masse des Angebrachten ebenfalls nicht gut. Diese Prozedur wird auch Frauen mit Migräne und vegetovaskulärer Dystonie nicht empfohlen. Auf jeden Fall muss man genau abwägen, ob das Risiko des Verlustes der eigenen Haare den Nutzen einer kurzzeitigen Erwerbung einer schönen Frisur übersteigt.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Jeder Mensch besitzt nicht nur einzigartige Fingerabdrücke, sondern auch einen individuellen Zungenabdruck.