In Asien genießt diese Frucht einen solchen Beliebtheitsgrad, dass ihr sogar königlicher Status verliehen wurde. In den europäischen Ländern hat der Mangostinen-Saft eine breitere Verbreitung gefunden.
Der Mangostinbaum gehört zur Familie der Clusiaceae. Diese Frucht stammt ursprünglich aus Südostasien und wird dort bis heute weit verbreitet angebaut. Zudem erfolgt eine erfolgreiche Kultivierung in Afrika, Südafrika und Mittelamerika. Die wichtigsten Produzenten sind Indonesien, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Malaysia, Sri Lanka, Indien, Honduras sowie die Philippinen.
Die Früchte des Mangostins weisen ein recht exotisches Äußeres und einen ausgewogenen Geschmack auf. Aufgrund ihrer rundlichen Form erreichen sie Durchmesser von 3,5 bis 7,5 Zentimetern; die Schale ist glatt und dick (6–10 mm) und zeigt eine Farbe, die sich von dunkellila bis rotlila erstreckt. Unter der Schale befindet sich das schneeweiße, kräftige Fruchtfleisch, das aus mehreren Segmenten besteht. In jedem Segment liegt ein Samen in eierförmiger Gestalt mit einer Länge von etwa 2,5 Zentimetern und einer Breite von 1,5 Zentimetern. Geschmacklich ist das Fruchtfleisch aromatisch-süß mit einem leicht säuerlichen Unterton; es wird oft mit Erdbeeren, Pfirsich und Weintraube verglichen.
Dank ihrer nützlichen Eigenschaften wird die Mangostinfrucht in der Küche breit eingesetzt. Besonders beliebt sind das Fruchtfleisch sowie der Saft. Nach den Rezensionen eignet sich die Frucht hervorragend für Obst- und pikante Salate, Milchcocktails, Currysoufflés sowie für Fisch- und Meeresgerichte.
In den südostasiatischen Ländern werden auch die Samen der Mangostine in die Nahrung aufgenommen, entweder roh verzehrt oder gekocht.
In 100 g Mangostin sind enthalten: 80,8 g Wasser, 15,9 g Kohlenhydrate, 1,4 g Ballaststoffe, 0,6 g Proteine, 0,6 g Fette und 0,5 g Asche. Vitamine: Thiamin (B1), Riboflavin (B2), Niacin (PP), Pantothensäure (B5), Pyridoxin (B6), Folsäure (B9), Cholin (B4), Askorbinsäure (C) und Vitamin A. Spurenelemente: Fluor, Zink, Kupfer, Mangan, Jod sowie Eisen. Makroelemente: Chlor, Phosphor, Schwefel, Magnesium, Natrium und Kalzium.
Der Kaloriengehalt von Mangostin beträgt 72 kcal pro 100 g Produkt.
In asiatischen Ländern wird die Schale des Mangostans in der Volksmedizin weit verbreitet eingesetzt: Die vorgetrocknete und pulverisierte Schale dient als adstringierendes Mittel sowie zur Behandlung von Fieber und Dysenterie; aus der Schale wird eine Paste hergestellt, die bei Ekzemen und anderen Hauterkrankungen angewendet wird. Aufgüsse aus Blättern und Rinde werden zur Behandlung von Durchfall, urologischen Erkrankungen, Dysenterie sowie als Fiebersenkung genutzt. Nach Rezensionen hilft Mangostan bei der Linderung vieler Erkrankungen.
In einigen Ländern Amerikas genießt der Saft von Mangostan große Popularität. Unabhängige wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Fruchtschale etwa 40 Xanthone enthält – Substanzen mit starker antioxidativer Wirkung. Der Saft wirkt antimykotisch, antiviral und entzündungshemmend, fungiert als natürliches Antibiotikum und ist vorteilhaft für das kardiovaskuläre System. Er zeigt sich wirksam bei Bluthochdruck, Nierensteinen, Arthritis, Katarakt, Glaukom, Alzheimer sowie Atherosklerose; zudem wird er zur Krebsprophylaxe empfohlen. Der Saft reduziert Müdigkeit und Appetit, fördert die Fettverbrennung und ist bei Depressionen, Geschwüren, Durchfall, Allergien und Neuralgien hilfreich. Er stärkt das Immunsystem und verzögert Alterungsprozesse des Organismus.
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