Azidose

Azidose – ein Zustand des Organismus, der durch eine Störung des Säure-Basen-Gleichgewichts gekennzeichnet ist. Dies äußert sich in einem Abfall der pH-Werte auf die saure Seite sowie in einer Erhöhung des Säuregehalts und einer Verkleinerung der Pufferkapazität. Ein Hauptgrund für die Entstehung dieses Zustands ist die Akkumulation von Stoffwechselprodukten organischer Säuren, die im Normalzustand schnell ausgeschieden werden. Die erhöhte Konzentration dieser Metaboliten kann durch exogene Faktoren (z. B. das Einatmen von Luft mit hoher Kohlendioxidkonzentration) sowie endogene Faktoren bedingt sein, die zu Funktionsstörungen der Organsysteme führen. Als Folge davon wird der Stoffwechsel gestört und es kommt zur Akkumulation der organischen Säuren. Azidose ist keine eigenständige Erkrankung zur Seite der Erhöhung des Säuregehalte und den Verkleinerungen rn seine Umgebungen charakterisiert wird. Ein Hauptgrund der Entwicklung des Zustandes ist die Akkumulation der Lebensmittel der Oxydierung der organischen Aciden, die in der Norm des Organismus schnell herausgeführt werden. Die Erhöhung der Konzentration der Lebensmittel der Oxydierung der organischen Aciden bei der Azidose kann von den Extrising-Faktoren (das Einatmen der Luft mit der hohen Konzentration des kohlensaueren Gases), sowie den medialen Faktoren bedingt sein, die die Verstöße des Funktionierens der Systeme sind, als dessen Ergebnis der Metabolismus der Lebensmittel und die Akkumulation metabolitow der organischen Aciden verletzt wird. Die schweren Zustände provozieren bei der Azidose den Schock, wem und den Tod des Patienten.

Eine Azidose beliebiger Genese kann zu kritischen Zuständen des Organismus führen:

  • Dehydrierung
  • Erhöhte Blutgerinnbarkeit
  • Kritische Schwankungen des arteriellen Blutdrucks
  • Herzinfarkt, Organinfarkte
  • Volumenminderung des zirkulierenden Blutes
  • Periphere Thrombosen
  • Gehirnfunktionstörungen
  • Koma
  • Tod

Einteilung der Azidose

Je nach Entstehungsmechanismus lassen sich folgende Störungstypen unterscheiden:

  • Metabolische Azidose
  • Respiratorische Azidose (Einatmung von Luft mit erhöhtem Kohlendioxidgehalt)
  • Gemischte Azidoseform (Zustand, der durch verschiedene Formen der Azidose hervorgerufen wird)

Die metabolische Azidose lässt sich weiter unterteilen:

  • Eliminationsazidose: Ein Zustand, der sich bei einer Störung der Säureausscheidung aus dem Körper (bei Nierenfunktionsstörungen) entwickelt.
  • Metabolische Azidose: Der komplexeste Zustand, der durch die Ansammlung endogener Säuren im Gewebe des Körpers gekennzeichnet ist.
  • Exogene Azidose: Ein Zustand erhöhter Säurekonzentration, der durch den Eintrag großer Mengen von Substanzen in den Organismus bedingt ist; diese werden im Verlauf des Stoffwechsels zu Säuren umgewandelt.

Nach dem pH-Wert wird die Azidose wie folgt eingestuft:

  • Kompensiert
  • Subkompensiert
  • Dekompensiert

Bei Abweichung des pH-Werts von den Grenzwerten (minimal 7,24 und maximal 7,45; normaler pH-Bereich: 7,35 bis 7,45) kommt es zur Denaturierung der Proteine, zum Zerfall der Zellstrukturen sowie zu einer Verminderung der Enzymfunktion, was zum Organversagen führen kann.

Azidose: Entstehungsursachen

Die Azidose ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein physiologischer Zustand des Organismus, der durch das Einwirken bestimmter Faktoren ausgelöst wird. Zu den Ursachen für die Entwicklung dieses Zustands zählen folgende Faktoren:

  • Fasten, Diät und Alkoholmissbrauch sowie Rauchen
  • Vergiftungen, Appetitlosigkeit und weitere Funktionsstörungen des Magen-Darm-Trakts
  • Stoffwechselstörungen, die den Säure-Haushalt beeinträchtigen (z. B. Diabetes mellitus, Kreislaufinsuffizienz, fieberhafte Infekte);
  • Schwangerschaft
  • Malignome
  • Diurese
  • Niereninsuffizienz
  • Substanzvergiftungen
  • Hypoglykämie (Blutzuckersenkung)
  • Hypoxie (bei Schock, Anämie und Herzinsuffizienz)
  • Bicarbonatverlust über die Nieren
  • Einnahme bestimmter Wirkstoffgruppen (Salicylate, Calciumchlorid und weitere)
  • Ateminsuffizienz

In manchen Fällen bleiben die Ursachen einer Azidose unklar, was auf eine fortschreitende Entwicklung des Zustands hindeuten kann.

Azidose: Symptome und Krankheitsbild

Bei der Azidose lassen sich die Symptome aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den Symptomen anderer Erkrankungen schwer differenzieren. Bei leichten Formen korrelieren die Symptome nicht direkt mit einer Störung des säurehaltigen-alkalischen Gleichgewichts des Organismus. Die Hauptsymptome bei der Azidose sind: Respiratorische Azidose geben die Symptome die Differenzierungen mit den Symptomen der übrigen Erkrankungen schwer nach. Bei den leichten Formen der Azidose verknüpfen die Symptome mit der Absetzung des säurehaltigen-alkalischen Gleichgewichts des Organismus nicht. Die Hauptsymptome bei der Azidose sind:

  • Kurzzeitiges Übelkeit und Erbrechen
  • Allgemeines Unwohlsein
  • Starkes Herzklopfen und Atemnot
  • Herzrhythmusstörungen
  • Erhöhung des arteriellen Blutdrucks
  • Störungen der Funktionen des Zentralnervensystems (Schläfrigkeit, Verwirrtheit des Bewusstseins, Schwindel, Bewusstlosigkeit, Hemmung)
  • Schockzustände

Bei leichten Formen der Azidose sind die Symptome oft nicht manifest.

Diagnostik der Azidose

Für eine genaue Diagnose der Azidose kommen folgende Untersuchungsmethoden zum Einsatz:

  • Blutgasanalyse (für diese Analyse wird arterielles Blut aus der Speichenarterie am Handgelenk entnommen; die Analyse von Venenblut erlaubt keine genaue Bestimmung des pH-Wertes)
  • Bestimmung des pH-Werts im Urin
  • Bestimmung der Serum-Elektrolyte im arteriellen Blut.

Die Blutuntersuchungen auf die Hauptkennziffern des Säure-Basen-Stoffwechsels (Blutgasanalyse und Serum-Elektrolyte) dienen nicht nur zur Feststellung einer Azidose, sondern auch zur Bestimmung ihres Typs (respiratorisch oder metabolisch). Für die Aufklärung der Ursachen einer Azidose können weitere Untersuchungen erforderlich sein.

Die Azidose: Die Behandlung

Ausgehend davon, dass der gegebene Zustand von Funktionsstörungen der Organsysteme bedingt ist, wird bei der Azidose die Therapie auf die Behandlung der Grunderkrankung, des pathologischen Zustands oder der Fehlfunktionen zurückgeführt, welche das Verschieben des Säure-Basen-Gleichgewichts des Organismus verursachten.

Zur Korrektur einer metabolischen Azidose wird die Behandlung durch intravenöse Flüssigkeitsgabe sowie durch Therapie der Grunderkrankung ergänzt, die den Zustand verursacht hat.

Bei schweren Formen der Azidose erfolgt die Behandlung durch Anwendung von Präparaten mit Natriumbicarbonat (als Trinkmittel oder Infusionslösung), um den pH-Wert auf 7,2 und höher anzuheben. Das Natriumbicarbonat wird je nach Schweregrad der gestörten Durchblutung zu Glukose- oder Natriumchlorid-Lösungen hinzugefügt.

Zur Linderung des ausgeprägten Unwohlseins bei Azidose wird eine symptomatische Behandlung eingeleitet. Bei einer Azidose infolge einer Vergiftung erfolgt die Elimination der giftigen Substanz aus dem Organismus; bei schweren Vergiftungsformen kommt die Dialyse zum Einsatz.

Ob Sie sollten wissen:

Laut der Meinung vieler Wissenschaftler sind Vitaminkomplexe für den Menschen tatsächlich wirkungslos.


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