Fenoterol

Fenoterol – ein bronchodilatorisches Präparat und selektives Beta-2-Sympathomimetikum. Formel von Fenoterol

Pharmakologische Wirkung von Fenoterol.

Fenoterol wirkt auf Beta-2-Adrenozeptoren. Der Wirkmechanismus des Präparats beruht auf der Aktivierung des Katalysators für die Umwandlung von ATP, was zu einer Erhöhung und Beschleunigung der cAMP-Bildung führt. Dies bewirkt eine Verringerung der intrazellulären Kalziumkonzentration in den kontraktilen Apparaten der Muskulatur.

Fenoterol wirkt als Bronchodilator: Es erweitert den Durchmesser der Bronchien, erhöht das Inspirationsvolumen und beschleunigt die Atemfrequenz.

Verfügbarkeit in verschiedenen Darreichungsformen.

Fenoterol ist als Tablette, Aerosol, Inhalationslösung sowie als Lösung zur intravenösen oder intramuskulären Anwendung verfügbar.

Indikationen.

Gemäß den Packungsbeilagen wird Fenoterol zur Behandlung von Asthmaanfällen, chronischer Bronchitis und spastischer Bronchitis eingesetzt; zudem dient es der Prophylaxe von Asthma nach körperlicher Belastung sowie als Vorbereitung für die Gabe anderer medikamentöser Präparate.

Ferner wird Fenoterol bei bronchodilatatorischen Funktionsprüfungen zur Leistungsbewertung der äußeren Atmung verwendet und in der Geburtshilfe bei drohender Frühgeburt oder drohendem Abort nach dem 4. Schwangerschaftsmonat angewendet.

Anwendungsweg. Nach der Anwendung von Fenoterol bei Inhalationen des angegebenen Präparats zur Linderung von Bronchospasmen beträgt die Einzeldosis 0,2 mg; die Frequenz der Inhalationen sollte nicht öfter als alle drei Stunden erfolgen.

Zur Prophylaxe von Erstickungsanfällen wird eine Dosis von 0,2 mg dreimal täglich verabreicht. Bei Kindern wird diese Dosis auf 0,1 mg korrigiert und die Verabreichungshäufigkeit beträgt maximal viermal pro Tag. Inhalationslösung Fenoterol

Nebenwirkungen von Fenoterol

Fenoterol kann verschiedene Nebenwirkungen im kardiovaskulären System hervorrufen, wie z. B. Palpitationen und Tachykardie; im Zentralnervensystem Unruhe, Tremor und Nervosität; im Verdauungstrakt Übelkeit und Erbrechen sowie Veränderungen des Stoffwechsels, insbesondere eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Fenoterol kann Nebenwirkungen im Atemsystem hervorrufen, wie z. B. vermehrte Schweißbildung, Schwäche und gelegentlich allergische Reaktionen.

Gemäß den Bewertungen ist bei Patienten mit Diabetes mellitus, die einen Herzinfarkt erlitten haben, besondere Vorsicht geboten.

Kontraindikationen

Laut Packungsbeilage sollte Fenoterol bei Erkrankungen wie obstruktiver Kardiomyopathie, Tachyarrhythmie und Thyreotoxikose nicht angewendet werden. Bei Anwendung in der Geburtshilfe ist besondere Vorsicht geboten, wenn Herzkrankheiten, Mehrlingsschwangerschaften oder intrauterine Infektionen vorliegen.

Ob Das sollten Sie wissen

In Großbritannien existiert ein Gesetz, wonach Chirurgen einem Patienten eine Operation verweigern können, wenn dieser raucht oder Übergewicht hat. Der Patient sollte auch in diesem Fall auf schädliche Gewohnheiten verzichten, da ihm die operative Intervention nicht zugebilligt wird.


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