Die Stabilität des hormonellen Hintergrunds ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Erhalt der Frauengesundheit. Das endokrine System – ein feiner Apparat, der gegenüber äußeren Einflüssen außerordentlich sensibel reagiert – kann durch Veränderungen des Lebensstils (zum Beispiel Ernährung), psychogene Stressoren, Infektionskrankheiten sowie die Einnahme bestimmter Medikamente gestört werden. Zudem unterliegt die Funktion der Drüsen physischen Besonderheiten in bestimmten Lebensphasen: zu verschiedenen Stadien des Menstruationszyklus oder der Schwangerschaft, nach der Geburt, während der Stillzeit und in der Perimenopause. Um rechtzeitig ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen und im Organismus entstehende Defekte minimieren zu können, müssen hormonelle Störungen erkannt werden. Die Frauen sollten wissen, wie sich solche Ereignisse auf ihre Gesundheit, ihr Äußeres und die Stimmung auswirken. Sieben Hauptmerkmale signalisieren eine Instabilität des hormonellen Hintergrunds.
Trotz der weit verbreiteten Meinung, dass das Auftreten von Akne ausschließlich für das Teenageralter charakteristisch ist, trifft dies nicht zu. Ein Funktionsdefekt der Talgdrüsen, begleitet vom Entstehen von Komedonen und entzündeten Pickeln, deutet auf ein Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen im Organismus hin. Dieses Symptom kann sowohl durch einen übermäßigen Androgenspiegel als auch durch einen Östrogenmangel verursacht werden. Als direkte "Schuldige" können Pathologien der Drüsen (zum Beispiel das Cushing-Syndrom oder das polyzystische Ovarialsyndrom) oder sogar Genitalinfektionen identifiziert werden. Das Auftreten von Akne wird häufig durch eine physiologische oder artifiziell herbeigeführte Veränderung des hormonellen Status provoziert: nach einem Abort, während der Unterbrechung der Einnahme oraler Kontrazeptiva, in der Schwangerschaft oder während des Stillens. Darüber hinaus berichten etwa 70 % der Frauen regelmäßig über das Auftreten einzelner Pickel 2 bis 7 Tage vor der Menstruation.
Ein Ungleichgewicht zwischen männlichen und weiblichen Hormonen beeinflusst die Aktivität der Haarfollikel und kann zu einem beschleunigten Haarwuchs nach männertypischem Muster (Hirsutismus) führen. Dieses Symptom ist beispielsweise für Frauen charakteristisch, die sich in der Perimenopause befinden. Bei bestimmten Formen des polyzystischen Ovarialsyndroms (PCOS) stellt die Kombination aus Haarausfall und Akne ein diagnostisches Merkmal dar.
Im Normalzustand beträgt die Dauer des Menstruationszyklus 21 bis 35 Tage; die Blutung dauert üblicherweise nicht länger als sieben Tage, das Volumen liegt zwischen 20 und 80 ml. Abweichungen von diesen Werten gelten als Störung und betreffen sowohl die Zyklusrhythmus als auch die Menge der Blutabsonderung. Endokrine Ursachen für Menstruationsstörungen können nicht nur auf Defizite oder Überschüsse der Sexualhormone zurückzuführen sein. Beispielsweise führt eine Hyperthyreose (Überfunktion der Schilddrüse) zu Unregelmäßigkeiten und Schwankungen in der Menstruation sowie zu einer verminderten Blutabsonderung. Ein Diabetes mellitus trägt häufig zur Bildung eines deutlich verlängerten Menstruationszyklus bei und kann die vorzeitige Einleitung der Menopause auslösen. Auch bei Pathologien der Hypophyse ist eine Unregelmäßigkeit der Monatsblutung möglich.
Eine schnelle Abmagerung trotz erhöhtem Appetit kann auf einen dekompensierten Diabetes oder eine Hyperthyreose hindeuten. Die Gewichtszunahme ist entweder auf eine Fettüberlagerung (infolge gestörter Insulinwirkung) zurückzuführen oder mit der Ansammlung großer Flüssigkeitsmengen verbunden, deren Ursache in Funktionsstörungen der Schilddrüse liegt.
Bei Frauen in der Menopause ist nächtliches Schwitzen eines der Symptome hormoneller Störungen, die für das Klimakterium charakteristisch sind. Bei jüngeren Patientinnen kann ein solcher Befund zwingend auf den Beginn einer Hyperthyreose hindeuten.
Patientinnen mit Schilddrüsenpathologien beklagen schnelle körperliche und geistige Erschöpfung, Zittern im gesamten Körper sowie Leistungsminderung bei minimaler Belastung (zum Beispiel beim Treppensteigen oder Heben kleiner Lasten). Ähnliche Symptome treten zudem bei weiteren endokrinen Störungen auf (Cushing-Syndrom, gestörter Insulinstoffwechsel).
Der emotionale Bereich des Menschen steht in enger Verbindung mit dem hormonellen Hintergrund. Beliebiges Missregulierungen in diesem Bereich führen zu Stimmungsschwankungen. So werden Frauen bei Hyperthyreose und hormonellen Störungen im Rahmen des Klimakteriums reizbar, empfindlich und weinerlich. Sie erleben Gefühle von Angst und unkontrollierbarer Unruhe. Beim Cushing-Syndrom sowie bei Hyperglykämie treten häufig depressive Attacken auf. Die Patientinnen fühlen sich machtlos, da sie unabhängig von der Komplexität der vermuteten Tätigkeit ein Gefühl der Schwäche haben.
Bei Auftreten der beschriebenen Abweichungen ist ein unverzüglicher Arztbesuch erforderlich. Das Bagatellisieren von Unwohlsein als bloße Müdigkeit kann fatale Folgen haben, da es sich um das erste Anzeichen einer schweren Erkrankung handeln könnte.
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