Schlechter Appetit beim Kind – eine Beschwerde, die Kinderärzte tatsächlich von jeder Mutter hören müssen. Meistens wird dies auf die Kategorie der Kinderlaunen zurückgeführt; jedoch kann die Ablehnung des Essens in einigen Fällen ein besorgniserregendes Symptom sein, weshalb man sie nicht ignorieren darf.
Langdauernde Unterernährung – ein Zustand, der für das normale Wachstum und die Entwicklung des Kindes gefährlich ist. Die Folgen einer anhaltenden Nahrungsverweigerung können Schwäche des Immunsystems, eine Verringerung der geistigen Leistungsfähigkeit, Gedächtnisstörungen, häufige Erkrankungen sowie sogar Entwicklungsstörungen sein. Der Grund für den fehlenden Appetit liegt oft in Stresszuständen des Organismus, die einen Mangel an Nährstoffen verursachen. Daher ist es Aufgabe von Eltern und Kinderärzten, diese Ursache zu identifizieren und zu beheben.
Als erste Maßnahme muss eine Mutter, die sich wegen des fehlenden Appetits beim Kind beunruhigt, den Verdacht auf eine Erkrankung ausschließen. Manchmal ist die Nahrungsverweigerung durch das Vorhandensein akuter oder chronischer Krankheiten bedingt. So kann beispielsweise der Verlust des Appetits bei Influenza oder anderen Infektionskrankheiten auftreten und dient als Indikator für den Kampf des Organismus gegen die Infektion. In diesem Fall sollte man nicht auf die Aufnahme von Nahrung bestehen; eine Lösung des Problems ist die Heilung des Kindes, wonach sich nach der Genesung der Appetit wieder normalisiert.
Neben Erkältungskrankheiten gibt es weitere Erkrankungen, die ebenfalls mit einer Nahrungsverweigerung einhergehen:
Auch bei Lebererkrankungen, Mundentzündungen, Zinkmangel sowie Vitamin-D-Mangel kann der Appetit von Kindern verschlechtert sein. Daher sollten Eltern das Kind bei solchen ungünstigen Symptomen wie Schmerzen, Schwäche oder Übelkeit dem Kinderarzt vorstellen.
Ein Verstoß gegen das Ernährungsregime ist eine Hauptursache für den schlechten Appetit bei Kindern. Oft halten Eltern es nicht für nötig, den Nahrungsaufnahmeplan einzuhalten. Das Kind kann die Nahrung unkontrolliert aufnehmen, manchmal das Frühstück auslassen oder den Magen zum Abendessen überladen. Ein solches Fehlen von Regelmäßigkeit ist ein schwerwiegender Fehler, der nicht nur zum Appetitverlust, sondern auch zu Erkrankungen des Verdauungstrakts führen kann.
Wenn sich das Kind zur gleichen Zeit ernährt, wird bei der Nahrungsaufnahme eine große Menge an Verdauungssäften produziert, was den Nahrungstrieb fördert. Dadurch entwickelt das Kind einen gesunden Appetit; die Nahrung wird vollständig und schnell verdaut.
Wenn die Nahrungsaufnahme ungeordnet erfolgt, nimmt die Absonderung von Verdauungssäften mit der Zeit ab, ebenso wie der Appetit. Um dies zu vermeiden, ist es empfehlenswert, ein festes Fütterungsregime einzuhalten, wie es beispielsweise in Kindergärten üblich ist:
Während des Essens ist es wichtig, weder zu beeilen noch den Aufenthalt hinter dem Essen hinauszuzögern. Wenn das Kind rechtzeitig isst, sorgfältig zerkaut und das Tagesregime beachtet – mit abwechselnden Fütterungen, Beschäftigungen und Spielen in der frischen Luft –, entstehen Probleme mit dem Appetit in der Regel nicht.
Sehr oft ermuntern die Eltern, die durch den Wunsch, das Kind um jeden Preis zu füttern, beweglich sind, ihre Launen und geben ihm statt des nützlichen Essens etwas, was ihnen in diesem Moment wünschenswert erscheint – meist Süßes. Alle Lebensmittel, die Zucker enthalten, flachen den Nahrungstrieb ab und verringern für lange Zeit die Aktivität der Speicheldrüsen. Bis das Kind, das vom Gebäck verstärkt ist, das Bedürfnis nach dem Essen erprobt, braucht sein Organismus Vitamine und Mikroelemente aus nützlichen Lebensmitteln. Der Ausgang ist einfach: Dem Kind nicht erlauben, mit Süßigkeiten das vollwertige Mittagessen zu ersetzen, sowie „Kussotschnitschat" zwischen den Aufnahmen der Nahrung vermeiden; stattdessen süße Zwischenmahlzeiten für die Zeit des Nachtischs anbieten. Wenn man dabei das Ernährungsregime beachtet, wird der Appetit schon nach wenigen Tagen wiederhergestellt.
Laut Kinderarzt Komarowski ist gerade die Passivität eine Hauptursache für den Appetitmangel beim Kind. Wenn Kinder viel Zeit vor dem Computer oder Fernseher verbringen, erkennen sie nicht die Notwendigkeit großer Nahrungsmengen, dabei sind sie jedoch energetisch kaum belastet. Da der Organismus die Nährstoffe nicht benötigt, signalisiert er über diesen Mangel keinen Nahrungstrieb; als Ergebnis isst das Kind in der Regel matt und ungern.
Bewegungsspiele und Aktivitäten an der frischen Luft erhöhen den Energieverbrauch des Kindes durch intensive Muskelarbeit. Der Organismus reagiert auf diese Belastung mit einer verstärkten Nahrungswahrnehmung. So können tägliche Spaziergänge von 1,5 bis 2 Stunden in der frischen Luft laut ärztlicher Einschätzung die Eltern vor kindlichen Esslaunen bewahren.
Natürliche Mittel, die bereits von unseren Großmüttern genutzt wurden, können bei mangelndem Appetit des Kindes hilfreich sein. Bei Anorexie bedingt durch eine verminderte Magensaftsekretion können folgende Methoden zur Stimulation der Verdauungsfermente angewendet werden:
Bevor dem Kind Kräuter oder Tinkturen verabreicht werden, ist eine Konsultation des Kinderarztes zwingend erforderlich.
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