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Fünf Gründe, sich an einen Andrologen zu wenden

Laut ärztlichen Angaben leiden etwa die Hälfte aller Männer im Alter von 25 bis 50 Jahren unter Funktionsstörungen der Geschlechtsorgane. Doch nur wenige suchen frühzeitig medizinische Hilfe auf. Selbst scheinbar harmlose Beschwerden in diesem Bereich können jedoch ein Symptom für schwerwiegende gesundheitliche Probleme sein. Die ersten Anzeichen einer Prostatitis (Schmerzen im Unterbauch, Abnahme der Libido) werden oft fälschlicherweise als Übermüdung oder Erschöpfung abgetan – dabei handelt es sich um die häufigste sexuell bedingte Erkrankung bei Männern über 40 Jahren. Wir präsentieren fünf wichtige Symptome, bei deren Auftreten Männer dringend einen Andrologen aufsuchen sollten, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

В каких случаях следует обратиться к андрологу?

Beschwerden im Bereich der Geschlechtsorgane

Andrologische Probleme wie Brennen, Jucken, Schmerzen oder das Auftreten von Geschwüren, Schwellungen sowie Ausfluss aus der Harnröhre können Anzeichen für sexuell übertragbare Infektionen sein. Erkrankungen wie Gonorrhöe, Chlamydien oder Genitalwarzen sind zwar nicht immer gefährlich, verlaufen jedoch häufig asymptomatisch und können schwerwiegende Komplikationen verursachen. Selbst scheinbar harmlose Mikroplasma- oder Ureaplasma-Infektionen können zu Entzündungen im männlichen Fortpflanzungstrakt führen – einschließlich Nebenhodenentzündung (Epididymitis), Hodenentzündung (Orchitis) und Prostatitis –, die in schwerwiegenden Fällen bis hin zur Unfruchtbarkeit führen können. Syphilis ist hingegen eine besonders gefährliche Infektion mit einem oft unterschätzten, unscheinbaren Primärsymptom (einem schmerzlosen Geschwür), das jedoch zu Behinderungen, Herzproblemen, Blindheit, psychischen Störungen und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann.

Verwirrungen beim Wasserlassen

Kränklichkeit bei Blasenproblemen, unvollständiges oder willkürlich erscheinendes Wasserlassen sowie ein unangenehmer Geruch des Urins bei Männern sind wichtige Gründe, sich an einen Urologen zu wenden. Diese Symptome können auf schwerwiegende Erkrankungen im urogenitalen Bereich hinweisen, darunter die Harnröhrenentzündung (Urethritis) – eine Entzündung des Harnröhrenkanals, oft verursacht durch Balanitis (Entzündung der Vorhaut). Schmerzen bei Balanitis und Urethritis sind in der Regel scharf und heftig und gehen häufig mit einem starken Harndrang einher. Wird die Erkrankung länger ignoriert, kann sich der entzündliche Prozess auf andere Organe ausbreiten, einschließlich Blasenentzündung (Zystitis), Hodenentzündung (Orchitis), Prostataentzündung (Prostatitis) und weiterer Erkrankungen.

Die Prostatitis und das gutartige Prostata-Wachstum (Hyperplasie) verursachen ähnliche Symptome. Das zunehmende Wachstum der Drüse drückt auf den Harnleiter, was zu einer Behinderung des Wasserlassens führt, häufigen Harndrang und schließlich zu Störungen in der Urinabgabe sowie Blasenfunktionsstörungen.

Verwirrungen beim Wasserlassen können durch Vesikulitis (Entzündung der Samenblase), Ödeme der Hodenhülle sowie weitere Erkrankungen verursacht werden. Mögliche Folgen sind Erektionsstörungen, Unfruchtbarkeit und Tumorbildungen; eine frühzeitige ärztliche Konsultation ist in diesem Fall entscheidend.

Die Senkung der sexuellen Sucht

Der Verlust des Interesses an sexuellen Beziehungen kann ein Symptom zahlreicher langfristiger Erkrankungen sein, darunter auch Störungen des männlichen Fortpflanzungssystems. Die Abnahme der Libido ist insbesondere bei Prostatitis und Urethritis charakteristisch und wird häufig mit Schädigungen peripherer Rezeptoren in Verbindung gebracht, die sich im Bereich der Harnröhre befinden.

Sexuelle Verwirrungen sind häufig mit hormonellen Störungen im Organismus (einer Hypothyreose, einem Hypophysentumor usw.), Übergewicht, Einnahme bestimmter Medikamente sowie psychologischen Problemen verbunden. Die Identifizierung der zugrunde liegenden Pathologie und die Verhinderung möglicher Folgen erfordert jedoch eine ärztliche Untersuchung.

Erektile Dysfunktion

Eine Schwäche oder das vollständige Fehlen der Potenz ist ein häufiger Grund für Männer, einen Arzt aufzusuchen. Dennoch wenden sich laut Statistiken nur 16 Prozent der Betroffenen an einen Spezialisten bei ähnlichen Problemen. Eine langanhaltende Erektionsstörung kann auf Störungen des kardiovaskulären Systems oder endokrine Dysfunktionen hinweisen, einschließlich urologischer Pathologien wie Blasen- und Prostataerkrankungen sowie Niereninsuffizienz. Ohne eine geeignete Behandlung können diese Zustände schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben.

Tritt bei einem Mann eine Erektionsstörung auf, die durch Stress, Müdigkeit oder Schlafmangel verursacht wird, so ist dies kein Anlass zur Sorge. Zur effektiven Vorbeugung wird empfohlen, das Arbeits- und Erholungsregime anzupassen, den Tabakkonsum zu reduzieren sowie alkoholische Getränke und ungesunde Lebensgewohnheiten aufzugeben.

Эректильная дисфункция - один из поводов обратиться к андрологу

Die Unfähigkeit, ein Kind zu zeugen

Die Abwesenheit von Schwangerschaften kann bei regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtskontakten mit einer gesunden Frau innerhalb eines Jahres oder länger auf eine Unvereinbarkeit zwischen den Partnern (beobachtet bei ca. 10 % der Paare) oder auf Störungen im männlichen Fortpflanzungssystem (in mehr als der Hälfte der Fälle) hinweisen. Zu den Ursachen zählen genetische Defekte, angeborene Fehlbildungen der Geschlechtsorgane sowie Erkrankungen wie Varikozele, Hodenödem oder Leistenbruch. Auch akute sexuell übertragbare Infektionen (z. B. Syphilis oder Gonorrhö) können die Zeugungsfähigkeit bei Männern beeinträchtigen und damit eine Schwangerschaft verhindern.

Außerdem kann sich männliche Unfruchtbarkeit durch hormonelle Störungen, immunologische Fehlfunktionen, Alkoholmissbrauch, Tabakkonsum sowie Vitaminmangelkrankheiten (insbesondere an Ascorbinsäure und Zink) entwickeln. Die genaue Klärung der zugrundeliegenden Ursache und die Behandlung in vielen Fällen ermöglichen es dem Arzt, eine zielgerichtete Hilfe anzubieten, sodass die Therapie rechtzeitig erfolgreich ist.

 
 
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Unsere Nieren sind in der Lage, innerhalb einer Minute drei Liter Blut zu filtern.