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Acht Faktoren, die der Lungengesundheit schaden.

Die Gesundheit und Lebenserwartung des Menschen sind selbstverständliche Ziele. Ein sachkundiges Vorgehen bei diesen Fragen erfordert jedoch die Minimierung schädlicher Einflussfaktoren, insbesondere für die Atemorgane. Jeder hat die Möglichkeit, Sport zu betreiben, ein optimales Arbeits- und Erholungsregime zu wählen sowie eine gesunde Ernährung einzustellen und schädliche Gewohnheiten zu vermeiden. Die Vermeidung von Schadstoffen durch die Atmungsorgane ist jedoch schwieriger: Nicht jeder kann in einer Umgebung mit guter Ökologie leben. Die Mehrheit der Städter ist gezwungen, Luft einzuatmen, die von Autoabgasen verschmutzt ist, Verdunstungen minderwertiger Baustoffe und gasförmige Abfälle industrieller Produktion enthält.

In diesem Artikel werden die wichtigsten Umweltfaktoren behandelt, die sich negativ auf die Gesundheit unserer Lungen auswirken.

Ein niedriger Sauerstoffgehalt in der Atemluft schädigt die Lungen und beeinträchtigt ihre Funktion.

Verbringt ein Mensch längere Zeit in einem nicht belüfteten, engen Raum, so entwickelt er Symptome einer respiratorischen Hypoxie. Üblicherweise manifestiert sich diese durch Kopfschmerzen (Kephalgie), Schwindel, Schwäche sowie Störungen der Bewegungskoordination. Ähnliche Erscheinungen treten auf, wenn der Sauerstoffanteil in der Atemluft aufgrund hoher Beimischungsmengen sinkt. Auch starke Luftdrucksenkungen können zu einer relativen Abnahme der Sauerstoffkonzentration führen.

Низкое содержание кислорода - фактор №1, вредящий здоровью легких

2. Belastung durch giftige Gase.

Die Stadtluft enthält eine Vielzahl gesundheitsgefährdender Substanzen. Zu den wichtigsten gehören:

  • Kohlenmonoxid (CO) bildet im Körper feste Bindungen mit Hämoglobin im Blut und reduziert dadurch die Sauerstoffversorgung von Geweben. Dies führt zu Hypoxie, die Herzrhythmusstörungen, geistige Leistungseinbußen und Stoffwechselentgleisungen verursachen kann. In hohen Konzentrationen wirkt CO ähnlich wie Zyankali giftig. Hauptquellen sind Automobilabgase.
  • Schwefeldioxid (SO₂). Weltweit entlassen industrielle Betriebe jährlich etwa 150 Millionen Tonnen dieses Gases in die Atmosphäre. Schwefeldioxid reizt die Schleimhäute der Atemwege und begünstigt langfristig Bronchitis, Rhinitis sowie Asthma bronchiale. Es schädigt zudem Augen- und Hörorgane. Regionen mit hoher Luftbelastung durch Schwefeldioxid zeigen eine erhöhte Prävalenz von Schilddrüsenpathologien.
  • Schwefelwasserstoff (H₂S) entsteht bei der Verbrennung von Benzin oder durch Verdunstung von Baustoffkomponenten. Im Körper angereichert hemmt er die Hämoglobin-Synthese und verzögert die Erythrozytenbildung. Dies führt zu einer langanhaltenden Vergiftung, die sich in Erbrechen, Verstopfung, Ohnmachtsanfällen und allgemeiner Schwäche äußert. Besonders Kinder sind betroffen; bei ihnen können bleihaltige Vergiftungen eine Verzögerung der körperlichen und geistigen Entwicklung zur Folge haben.
  • Quecksilber ist ein Metall, das vor allem durch industrielle Abfallprodukte und Verdunstungen von Beschichtungsstoffen in die Luft gelangt. Etwa 80 Prozent des eingeatmeten Quecksilbers reichern sich in den Geweben der Leber, Nieren, des Herzens und Gehirns an. Dort bilden sie giftige Verbindungen, die den Organismus schrittweise vergiften. Die Vergiftung droht mit Störungen der Herzfunktion, neurologischen Pathologien sowie einer starken Senkung der Immunität.
  • Kadmium zählt zu den stärksten Karzinogenen. Es dringt in das Blut ein, indem es den Calcium- und Phosphorstoffwechsel stört. Dies kann zur Zerstörung von Knochen, Anämie sowie Infektionen des Nervensystems führen. Studien deuten darauf hin, dass Kadmium die Entstehung von Lungenkrebs fördern kann. Das Metall gelangt in die Luft durch Zigarettenrauch, Verbrennungen von Kunststoffprodukten und pulverförmige Düngemittel.
  • Nickel ist ein Metall, das in verschiedenen Industriezweigen wie der Energieversorgung, dem Maschinenbau, der metallurgischen Produktion sowie bei der Herstellung von Baumaterialien eingesetzt wird. Nickelverbindungen sind giftig und können die Entwicklung von Erkrankungen im Nasenrachenraum und den Lungen sowie Hautinfektionen auslösen.
  • Kohlenwasserstoffe – insbesondere aus Verbrennungsprozessen aller Kraftstoffarten sowie aus Erdölraffinerien (neftetechnischen Unternehmen) stammend – können in die Luft abgegeben werden und dabei minderwertige Plastikprodukte, Harze oder Leime freisetzen. Diese Imprägnierungen für Holz rufen häufig Infektionen der Schleimhäute und Haut sowie Störungen des Nervensystems hervor.
  • Styrol ist eine giftige organische Verbindung, die in die Luft aus Lösungsmitteln, Lacken, Leimen, Kunststoffen, gummiartigen Produkten und Linoleum-Grundierungen freigesetzt werden kann. Es provoziert Atemdepression und Reizung der Schleimhäute. Bei langfristiger Einatmung reichert es sich im Körper an und erhöht das Risiko für mutagene und krebserzeugende Effekte.

Die Konzentration von Schadstoffen in der Luft steigt insbesondere während warmer, windstillen Phasen. In solchen Situationen sollte man sich möglichst selten im Freien aufhalten.

Загазованность - фактор №2, вредящий здоровью легких

3. Räume mit einem Überfluss an textilen Accessoires

Hausstaub ist ein starkes Allergen. Wird die feuchte Reinigung im Innenraum selten durchgeführt, besteht für die Bewohner das Risiko einer Bronchialasthma-Erkrankung. Besonders gefährlich sind jedoch Zangen (bzw. Lebensmittel aus ihrem Lebenszyklus) in alten Büchern sowie Gegenstände aus Textilien (insbesondere Polstermöbel, Kissen, Teppiche und Vorhänge).

Der Wohnraum sollte regelmäßig von unnötigen Gegenständen befreit, häufig belüftet und mit einem Staubsauger gereinigt werden. Buchregale sollten obligatorisch verglast sein.

Помещения с обилием текстильных аксессуаров - фактор №3, вредящий здоровью легких

Die Ansammlung von Menschen

Orte mit starkem Andrang sollten nach Möglichkeit vermieden werden. Hier spielen nicht nur Schwüle und Sauerstoffmangel eine Rolle, sondern auch das Risiko einer Infektion durch Lufttröpfchen in beengten Räumen. Besonders gefährdet sind Handels- und Gemeinschaftsverpflegungsbetriebe, in denen sich gleichzeitig viele Menschen aufhalten können. Auch medizinische Einrichtungen sowie Transportmittel stellen während respiratorischer Saisonerkrankungen eine Gefahr dar.

Ein vollständiger Verzicht auf Besuche an solchen Orten ist unmöglich. Es empfiehlt sich jedoch, bestimmte Tage und Stunden zu wählen, wenn die Auslastung der Räume minimal ist. Eltern sollten besonders achtsam sein: Ein Spaziergang mit dem Kind im Park (selbst bei kaltem oder regnerischem Wetter) ist jederzeit vorzuziehen gegenüber einem Einkaufsbummel in Geschäften.

Скопления людей - фактор №4, вредящий здоровью легких

5. Haushaltschemie

Der Verzicht auf Haushaltschemikalien spart zwar Zeit und erleichtert die Arbeit einer modernen Hausfrau, doch sollten Pulver, Pasten und Aerosole sorgfältig eingesetzt werden. Diese Mittel können schädliche Substanzen freisetzen, die die Raumluft belasten.

Während der Ernte ist es notwendig, die Wohnungslüftung durch das Öffnen von Klapfenstern sicherzustellen. Beim Einsatz von Pulvern muss präzisiert vorgegangen werden, um eine unkontrollierte Verteilung großer Mengeneinheiten zu vermeiden. Der Schutz der Atmungsorgane mittels medizinischer Masken ist in diesem Kontext unerlässlich.

Die Reparatur einer Wohnung erfordert besondere Vorsicht beim Einsatz von Lösungsmitteln, Lacken und Farben. Ein regelmäßiges Lüften des Raumes sowie das Tragen eines Atemschutzes bei Bedarf sind unerlässlich.

Бытовая химия - фактор №5, вредящий здоровью легких

Enge Küchen mit Gasherden stellen ein erhebliches Risiko für die Lungenfunktion dar.

Viele Russen wohnen in Wohnungen mit sehr kleinen Küchen. Bei einer Fläche von 5–6 m² kann eine Arbeitsplatte durch die Verbrennung von Haushaltsgasen die Luftqualität gefährlich verschlechtern. Daher sollten solche Küchen unbedingt mit einem effektiven Abzug ausgestattet sein.

Um die Belastung der Lunge zu minimieren, ist es ratsam, die Zeit in der Küche zu verkürzen, während des Kochens Fenster zu öffnen und Kindern den Aufenthalt im Raum zu untersagen.

Тесные кухни с газовыми плитами - фактор №6, вредящий здоровью легких

Die Ernährung, die durch einfache Kohlenhydrate überlastet ist

Es ist bekannt, dass Süßigkeiten-, Backwaren- und Fastfood-Fans häufig unter Atemwegserkrankungen und Allergien leiden. Dies liegt nicht allein am hohen Gehalt an Zusatzstoffen in diesen Lebensmitteln, sondern auch daran, dass schnelle Kohlenhydrate eine unangemessene Antikörperreaktion des Körpers auslösen können. Personen mit einem süßen Geschmack (süßzahnig) haben ein erhöhtes Risiko für Schleimhautreizungen und langanhaltende Bronchitiden mit asthmatischen Komponenten.

Рацион, перенасыщенный простыми углеводами - фактор №7, вредящий здоровью легких

Eine bewegungsarme Lebensweise schädigt die Lungenfunktion, da sie die Atmung einschränkt und die Sauerstoffaufnahme des Körpers vermindert. Regelmäßige Bewegung ist daher essenziell für eine gesunde Lunge.

Bei moderater körperlicher Belastung verbessert sich die Lungenventilation, die Atemtiefe nimmt zu, und der Organismus wird besser vor Schadstoffen geschützt. Laufsport, Bewegungsspiele im Freien, Skiwanderungen sowie einfache Fußspaziergänge sind dabei besonders wirksam.

Bewegungsmangel führt häufiger zu Erkältungen und macht anfälliger für schwere respiratorische Saisoninfektionen.

Малоподвижный образ жизни - фактор №8, вредящий здоровью легких

Nicht jeder Mensch hat die Möglichkeit, ein Domizil mit günstiger ökologischer Lage zu wählen. Jedoch kann das Mikroklima im Heim optimiert werden, das Ernährungsregime angepasst und die Wirkung schädlicher Faktoren für die Lungenfunktion minimiert werden.

 
 
Ob Sie das wissen:

Der menschliche Knochen ist im Vergleich zu Beton viermal härter.