Der gute Appetit galt stets als Indikator für eine gesunde Funktion des Körpers. Der Mechanismus, der den Nährstoffbedarf deckt und das Verlangen befriedigt, arbeitet normalerweise regelmäßig ohne Abweichungen. Allerdings ist der menschliche Appetit keine Konstante; er hängt von kulturellen Ernährungspraktiken ab, die bereits in der Kindheit geprägt werden, sowie von geschmacklichen Vorlieben, die sich unter dem Einfluss von Wetter und Stimmung im Laufe des Lebens ändern können. Daher ist eine gelegentliche Abnahme des Appetits meist kein Grund zur Sorge. Eine vollständige Desinteresselosigkeit am Essen hingegen, insbesondere wenn sie längere Zeit besteht, kann ein Hinweis auf ernste gesundheitliche Probleme sein.
Der Appetit wird durch einen im Gehirn lokalisierten spezialisierten Nervenpunkt reguliert. Bei Eindringen von Toxinen in den Organismus wird die Funktion dieser Struktur vorübergehend unterbrochen, da alle Körperfunktionen darauf konzentriert sind, diese gefährlichen Substanzen zu bekämpfen. Eine Intoxikation kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden:
Der Appetit stellt sich in der Regel nach dem Ausscheiden der giftigen Substanzen aus dem Körper wieder her.
Patientinnen mit gastrointestinalen Pathologien leiden häufig unter unangenehmen Symptomen wie Dyspepsie – Bauchschmerzen, Aufstoßen (Rülpsen), Blähung und Übelkeit. In diesen Fällen ist das Appetitverlust oft reflektorisch mit der Angst vor Nahrungsaufnahme verbunden.
Es ist für Patienten mit Appetitlosigkeit ratsam, ihren Zustand nicht durch scharfe, salzige, saure oder gebratene Lebensmittel zu verschlimmern. Eine spezielle Diät, die diese Nahrungsmittel ausschließt, kann helfen. Die Nahrung sollte halbflüssig sein und Schleimbrei sowie Pürees enthalten, um den schützenden Effekt zu nutzen.
Hormonelle Schwankungen haben einen starken Einfluss auf den Appetit. Bei Schwangerschaften ist bemerkenswert, dass ernsthafte Veränderungen im weiblichen Organismus spezifische Nahrungsbedürfnisse und geschmackliche Vorlieben hervorrufen können.
Pathologische Abweichungen in der Funktion der Schilddrüse sind ein häufiger Grund für eine Appetitlosigkeit. Dieser Prozess verläuft gewöhnlich schleichend; beispielsweise geht bei einer Senkung der Thyreoidea-Funktion (Hypothyreose) der Wunsch nach Nahrungsaufnahme im Laufe eines längeren Zeitraums verloren, parallel zum allgemeinen Verlust an Körpertonus, schneller Ermüdbarkeit, Schläfrigkeit und Weinerlichkeit sowie anderen Symptomen der Erkrankung.
Die Appetitlosigkeit kann auf psychogene Ursachen zurückzuführen sein. Bei Depressionen hört die Nahrungsaufnahme oft auf, Befriedigung zu bieten und löst stattdessen Übelkeit aus – selbst schon beim Geruch von Essen. Patientinnen berichten häufig über ein Gefühl der Völle im Magen sowie eine ungewöhnlich schnelle Sättigung. In schweren Fällen kann es erforderlich sein, die Betroffenen zwangsweise zu ernähren.
Eine der häufigsten psycho-emotionalen Störungen, die sich durch Appetitlosigkeit manifestiert, ist die Anorexie. Junge Frauen, die unter Minderwertigkeitskomplexen und Unzufriedenheit mit ihrem Körper leiden, versuchen oft auf Kosten ihrer Gesundheit Gewicht zu verlieren. Dies führt zunächst zur Anwendung unangemessener strenger Diäten, künstlicher Magenentleerungen und schließlich zur vollständigen Ablehnung jeder Nahrungsaufnahme. Diese schwerwiegende neuropsychische Störung erfordert in vielen Fällen eine stationäre Behandlung.
Ein anhaltender Appetitverlust ohne nachweisbare pathologische Ursachen erfordert zwingend eine medizinische Beratung durch einen Arzt. Wenn die Gesundheit dennoch beeinträchtigt ist, kann der Wunsch nach Nahrungsaufnahme durch maßvolle Aktivitäten wie Sport, Spaziergänge oder Segeln gestärkt werden. In bestimmten Fällen können Extrakte aus Kräutern wie Beifuß, Solotyschtschik, Kalmus, Minze, Dewjasylka, Wachtrechlistnik und Berberitze hilfreich sein. Auch medikamentöse Tees aus Erdbeerblättern, schwarzer Johannisbeere und Himbeeren können von Nutzen sein.
Das Blut eines Menschen wird durch den Druck in den Gefäßen mit hoher Geschwindigkeit transportiert. Bei Verletzungen der Integrität des Körpers kann es aufgrund von Druckunterschieden bis zu zehn Meter weit geschleudert werden.
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