Brustvergrößerung

Unter Mammoplastik versteht man plastisch-chirurgische Eingriffe zur Veränderung von Form oder Umfang der Brust. Mammoplastik – Korrektur von Form und/oder Größe der Brust

Indikationen zur Mammoplastik

Zu den Indikationen für eine Mammoplastik gehören:

  • Eine Makromastie ist gekennzeichnet durch eine starke Vergrößerung des Brustumfangs bei gleichzeitig eingeschränkter Elastizität und gestörter Anordnung der Brustgewebe.
  • Unter Mikromastie versteht man eine angeborene Pathologie, die sich durch einen verminderten Brustumfang manifestiert.
  • Ptose (Brustsenkung) mit erhaltenem Umfang, jedoch verändertem anatomischen Sitz des Drüsengewebes.
  • Die postlaktationale Involution der Brustdrüse führt nach dem Abstillen des Kindes in der Regel zu einer wesentlichen Verkleinerung des Brustumfangs.

Mammoplastiken werden meist von Frauen durchgeführt; bei hypertropher Brust (Gynäkomastie) ist jedoch ebenfalls eine Operation möglich.

Kontraindikationen für die Durchführung einer Mammoplastik.

Die Ärztin sichtet die Krankheitsbilder und Zustände, bei denen eine Mammoplastik kontraindiziert ist. Diese Einschränkungen können absolut oder vorübergehenden Charakter haben. Eine Mammoplastik ist beispielsweise kontraindiziert bei:

  • Onkologischen Erkrankungen.
  • während der Behandlung von Infektionskrankheiten
  • bei schweren Erkrankungen innerer Organe
  • Im Rahmen von Blutgerinnungsstörungen
  • bis zum Erreichen des 18. Lebensjahres
  • Während unvollendeter Laktation (üblicherweise bis zum Alter von 12 Monaten).

Vor der Durchführung einer Mammoplastik muss ein ärztlicher Beschluss über die Machbarkeit der Operation vorliegen, basierend auf der Untersuchung und den Ergebnissen der durchgeführten Diagnostik.

  • Das Elektrokardiogramm (EKG)
  • Die Blutgerinnungsanalyse
  • Die allgemeine Urin- und Blutuntersuchung
  • Die Untersuchung auf Leberentzündungen
  • Die biochemische Blutuntersuchung
  • Brustultraschall

Es gibt eine Reihe von Einschränkungen für die Einnahme bestimmter Medikamente vor der Mammaplastik. So ist es zwei Wochen vor dem Eingriff verboten, Arzneimittel einzunehmen, die Salicylate enthalten. Auch in dieser Phase ist die Einnahme hormoneller Kontrazeptiva kontraindiziert. Um den Heilungsprozess der Nähte zu beschleunigen, muss eine Woche vor der Operation mit dem Rauchen aufgegeben werden.

In der Regel erfolgen die Mammaplastik-Operationen unter Allgemeinanästhesie. Die durchschnittliche Operationsdauer variiert je nach Verfahrenstyp zwischen 1,5 und 4 Stunden.

Indikationen und Kontraindikationen für eine Reduktionsmammaplastik.

Unter einer Reduktionsmammaplastik versteht man operative Eingriffe zur Verkleinerung des Brustvolumens.

Schwere, gesunkene Brustdrüsen verursachen nicht nur physisches, sondern auch psychisches Unbehagen; meist ist der übermäßige Umfang und das Gewicht der Drüsen der Hauptgrund für eine Reduktionsmammaplastik.

Schwere und gesunkene Brustdrüsen werden häufig von einer Osteochondrose sowie statischen Veränderungen der Wirbelsäule begleitet. Auf dem Hintergrund einer Hypertrophie der Brustdrüsen kann sich eine langdauernde Mastopathie mit einem deutlichen Schmerzsyndrom entwickeln.

Kontraindikationen für eine Reduktionsmammaplastik sind:

  • Schwere Begleiterkrankungen in dekompensiertem Stadium, z. B. arterielle Hypertonie oder Diabetes mellitus;
  • Brustdrüsenerkrankungen

Zusätzlich zur Standardplanung ist eine Konsultation eines Onkologen oder Mammologen vor der Operation ratsam. Durchführung einer Mammaplastik-Operation

Bei der Reduktionsmammaplastik stehen drei Hauptaufgaben im Vordergrund:

  • Das Heben des gesunkenen Brustwarzen-Narbenhügelkomplexes bei Erhalt seiner Sensibilität sowie die gleichzeitige Bildung einer ästhetisch schönen, symmetrischen Form mit minimalen Operationsnarben in der verdeckten Zone.
  • Die Reduktion des übermäßigen Drüsengewebes unter Erhaltung der Durchblutung des verbleibenden Gewebes sowie des Brustwarzen-Narbenhügelkomplexes;
  • Das Entfernen von überschüssiger, übermäßig ausgebreiteter Haut, die die Brust bedeckt.

Der Chirurg legt die optimale Operationsstrategie individuell fest und berücksichtigt dabei die bestehenden Probleme, wobei das Ziel ist, die Möglichkeit der Laktation zu erhalten.

Rehabilitation nach einer Brustvergrößerung

Nach den Statistiken treten Komplikationen nach einer Mammaplastik selten auf. Bei einem entzündlichen Prozess werden in der Regel Antibiotika verschrieben.

Der Erfolg einer durchgeführten Brustvergrößerung hängt maßgeblich von der Rehabilitationsphase ab. Unangenehme Symptome klingen nach der Operation üblicherweise innerhalb von 3 bis 4 Tagen ab, und die Ödeme schwinden vollständig über einige Wochen. Zudem können in der frühen Phase der Rehabilitation (bis zu 7 Tage) postoperative Hämatome beobachtet werden.

Nach Meinung der Mehrheit der plastischen Chirurgen ist das Tragen einer kompressiven Wäsche zur Erhaltung der Brustform nach der Mammaplastik notwendig.

Eine solche Wäsche sollte mindestens einen Monat getragen werden, was die schnellste Wiederherstellung, die Verkleinerung der Wassergeschwülste und die Verbesserung des Blutkreislaufs fördert.

Zudem stabilisiert die kompressive Wäsche nach der Mammaplastik die Lage der Implantate und verhindert ein starkes Absinken.

In der Rehabilitationsphase können die Brüste Unbehagen verursachen sowie Schmerzen in Schultern und Rücken auslösen; das Tragen der kompressiven Wäsche erhöht den Komfort in dieser Phase und verkürzt die Zeit des allmählichen Gewöhnens.

Bei der Auswahl ist darauf zu achten, dass die kompressive Wäsche nach der Mammaplastik hypoallergen ist.

  • Wichtig ist ferner, dass das Material hautfreundlich und atmungsaktiv sein sollte.
  • Das Wäschesystem sollte bequem getragen werden können.
  • Das verwendete Material muss atmungsaktiv sein.
  • Freie Beweglichkeit ist gewährleistet.
  • Das Implantat bleibt unter der Kleidung unauffällig und ist nicht sichtbar.
  • Zur Vermeidung von Wassergeschwülsten und Hämatomen beitragen.

Bis zur vollständigen Wundheilung nach einer Brustvergrößerung ist es nicht empfehlenswert, Folgendes zu tragen:

  • Tragen Sie keine BHs ohne Lamellen, da in dieser Phase eine korrekte Unterstützung des Brustimplantats entscheidend ist.
  • Vermeiden Sie das Tragen von BHs, die eine Verformung der Brustform hervorrufen können.

Auch in der Rehabilitationsphase nach einer Mammoplastik ist es basierend auf den Erfahrungsberichten ratsam, folgende Empfehlungen zu befolgen:

  • Vermeiden Sie während des Jahres direkte Sonneneinstrahlung oder Solariumnutzung an den Narbenarealen, um eine unkontrollierte Pigmentierung zu verhindern.
  • Narbenmittel sollten erst nach vollständiger Wundheilung eingesetzt werden.
  • In den frühen Phasen der Rehabilitation ist es ratsam, mit leicht erhöhtem Kopf auf dem Rücken zu schlafen. Dies fördert die Reduktion von Wasserschwellungen und vermindert das Unwohlsein; nach einer Mammaplastik kann man seitlich etwa zwei Wochen und auf dem Bauch frühestens einen Monat lang schlafen.
  • Ein Geschlechtsverkehr wird in den ersten Wochen nach der Operation nicht empfohlen. Zudem ist eine Kontrazeption für bis zu einem Jahr vor einer möglichen Schwangerschaft ratsam.
Ob Das sollten Sie wissen:

Die mittlere Lebenserwartung von Linkshändern ist geringer als die von Rechtshändern.


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