Nystagmus

Manchmal kommt es vor, dass Sie sich mit dem Menschen unterhaltend bemerken, wie bei ihm ständig die Augen laufen. Es entsteht der Eindruck, als sei ihm das Thema Ihres Gesprächs nicht interessant. Leider kann sich der Mensch jedoch in einer Weise verhalten, die auf eine Erkrankung hinweist: Nystagmus bedeutet wörtlich aus dem Griechischen "Dämmerschlaf". Nystagmus ist ein häufiges Phänomen, bei dem die Augen unwillkürlich schaukeln sich mit dem Menschen unterhaltend, bemerken Sie wie bei ihm ständig «es laufen die Augen». Es bildet sich die Empfindung, dass wie mindestens ihm das Thema Ihres Gespräches nicht interessant ist. Aber leider kann sich der Mensch solchermaßen in Zusammenhang mit dem Vorhandensein bei ihm solcher Erkrankung wie nistagm benehmen, dass in der Übersetzung vom Griechischen "der Dämmerschlaf" bedeutet.

Nystagmus ist eine häufige Augenschwankung, bei der die Augenbewegung nicht auf einem Gegenstand fixiert werden kann. Bei dieser Störung wird gewöhnlich ein Rückgang des Sehvermögens beobachtet.

Ursachen des Nystagmus

Gründe für die Entstehung dieser Störung

  • Fetale Entwicklungsverzögerung im Rahmen einer Schwangerschaft
  • Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas
  • Angeborene oder erworbene Sehstörungen
  • Verschiedene Augenerkrankungen wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Schielen, Netzhautdystrophie, Astigmatismus sowie Trübungen des optischen Mediums und weitere Störungen.

Nystagmus kann neben einer reinen Aufzählung durch infektiöse oder traumatische Läsionen der Hirnbrücke, des Kleinhirns, der Hypophyse, des verlängerten Marks oder des Labyrinths ausgelöst werden. Auch verlegte Hirngefäße und Multiple Sklerose können zur Entstehung von Nystagmus führen.

Der Missbrauch verschiedener Medikamente oder narkotischer Substanzen kann die Entwicklung eines Nystagmus im Auge provozieren; zudem tragen häufige Stresszustände maßgeblich zur Entstehung dieser Erkrankung bei.

Symptome des Nystagmus und seine Klassifikation.

Nystagmus entwickelt sich vor dem Hintergrund verschiedener Probleme, die gewöhnlich mit dem Sehsystem oder neurologischen Pathologien verbunden sind; es existieren verschiedene Einordnungen von Nistagmus.

Je nach Art der Augenschwankungen unterscheidet man:

  • Der Horizontalnystagmus ist die häufigste Form dieser Pathologie, bei der die Augenbewegungen von rechts nach links gerichtet sind.
  • Der Vertikalnystagmus: Die Augapfel bewegen sich dabei nach oben und unten.
  • Der diagonale Nystagmus wird für jene Fälle diagnostiziert, bei denen die Augenbewegungen diagonal verlaufen.
  • Zyklischer Nystagmus: Die Augapfel bewegen sich kreisförmig.

Unterscheidung nach dem Bewegungstyp:

  • Pendelnystagmus: Gleichmäßige Augenbewegungen von einer Seite zur anderen.
  • Rollnystagmus: Langsame Bewegung des Bulbus in eine Richtung mit anschließender schneller Rückkehr.
  • Gemischter Nystagmus-Typ.

Nystagmus des Auges:

  • Angeborener Nystagmus-Typ: In diesem Fall zeigt sich meist ein rollenartiger Horizontalnystagmus. Die Pathologie manifestiert sich gewöhnlich im zweiten bis dritten Lebensmonat und bleibt leider oft lebenslang bestehen.
  • Erworbener Nystagmus-Typ: Er wird in monogenetische, vestibuläre und optokinetische Formen unterteilt.

Diagnostik

Die unwillkürlichen Bewegungen der Augenlässe erlauben dem Arzt tatsächlich sofort die Diagnose eines Nystagmus. Für die Aufspürung seiner Ursache ist jedoch eine vertiefte medizinische Untersuchung des Patienten notwendig. Bei angeborenem horizontalem Nystagmus sollte das Kind unter ärztlicher Betreuung beim Neurologen und Augenarzt stehen Bewegungen der Bulben erlauben dem Arzt tatsächlich sofort, nistagm zu diagnostizieren. Aber für die Aufspürung seines Grundes ist die Durchführung der vertieften medizinischen Überprüfung des Patienten notwendig.

Bei der ophthalmologischen Untersuchung werden folgende Parameter ermittelt:

  • Die Bestimmung der Sehschärfe;
  • Inspektion des Augenhintergrunds und der Netzhaut
  • Untersuchung der Funktionen des Augenmuskelsystems und des Sehnervs

Der Patient wird anschließend einer neurologischen Sprechstunde zugeführt und unterliegt elektrophysiologischen Untersuchungen

  • MRT;
  • EEG;
  • Echo-EEG

Nystagmus: Die Behandlung

Der Behandlungsverlauf bei Nystagmus ist langwierig und komplex. Die Therapie beginnt mit der Behandlung der Grunderkrankung, die zur Entstehung dieses Symptoms führte. Beispielsweise wird eine Korrektur der Sehfehler durchgeführt: Myopie, Hyperopie und Astigmatismus u.a. lassen es zu, nicht nur die Erscheinungsformen des Nystagmus zu verringern, sondern auch die Sehschärfe zu erhöhen. Man kann spezielle Computerprogramme nutzen: "Kreuzchen", "Zebra" und "Pautschok".

Um eine ausreichende Ernährung der Augenstrukturen und Netzhaut sicherzustellen, werden Vitamine sowie gefäßaktivierende Präparate eingesetzt.

In seltenen Fällen wird bei Nystagmus eine operative Behandlung durchgeführt; dabei werden die geschwächten Muskeln des Apparates fixiert und im Gegenzug andere Muskeln durchtrennt, was ihre Schwächung verstärkt.

Bei angeborenem Horizontalnystagmus sollte das Kind bis zum 15. Lebensjahr unter der Aufsicht eines Neurologen und Augenarztes stehen; eine vollständige Heilung des Nystagmus ist unmöglich, weshalb ein Hauptziel der Therapie die Verhinderung des weiteren Fortschreitens der Erkrankung sowie die Erhaltung der Sehschärfe darstellt.

Ob Sie sollten Folgendes wissen:

Die Leber ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers; ihr mittleres Gewicht beträgt etwa 1,5 kg.


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