Gurkenkraut

Beschreibung und Wirkstoffe

Gurkengras Das Gurkenkraut ist eine einjährige Pflanze aus der Familie Boraginaceae. Sie kommt in Kleinasien, im europäischen Teil Russlands und in Nordamerika vor. Weitere gebräuchliche Namen sind Boratschnik oder Borago.

Für die medizinische Anwendung werden hauptsächlich die Blätter des Gurkenkrauts gesammelt, solange noch keine Blütenstände ausgebildet sind. Diese enthalten Zitronen-, Apfel- und Fettsäuren sowie harzige Säuren, Ascorbinsäure, Karotin, Kalium, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Saponine. Die Blätter fühlen sich beim Anfassen spröde an; Geschmack und Geruch erinnern an eine junge Gurke. Für therapeutische Zwecke werden getrocknete oder frische Blätter verwendet, um Saft herzustellen. Zum Trocknen ist es empfehlenswert, das Kraut an einem gut belüfteten Ort im Schatten auszulegen.

Für die Behandlung sind in einigen Fällen auch die Blüten des Gurkenkrauts brauchbar, da sie ätherische Öle und Schleimstoffe enthalten; sie erscheinen im Juni bis Juli.

Das Gurkenkraut wirkt beruhigend, mild abführend, entzündungshemmend, harntreibend und schweißtreibend; es fördert die Adrenalinproduktion und aktiviert die Nebennierenfunktion.

Zur Behandlung von Nierenerkrankungen wird frischer Saft aus dem Gurkenkraut getrunken: Dazu werden die unteren Blättchen gesammelt, gewaschen, in kochendem Wasser blanchiert, durch einen Fleischwolf gepresst und das Filtrat drei Minuten gekocht; vor dem Verzehr wird der Saft vom Milchserum oder abgekochten Wasser getrennt. Der Saft wird dreimal täglich zu je 30 Minuten vor den Mahlzeiten mit drei Esslöffeln eingenommen.

Das Gurkenkraut wirkt beruhigend, mild abführend, entzündungshemmend, harntreibend und schweißtreibend; es fördert die Adrenalinproduktion und aktiviert die Nebennierenfunktion.

Zur Behandlung von Herzkrankheiten wird ein Aufguss aus Blättern und Stängeln hergestellt: Zwei Löffel des zerkleinerten trockenen Materials werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen, das Gefäß bedeckt und fünf Stunden ziehen gelassen; danach wird abgeseiht. Der Aufguss wird dreimal täglich zu je zwei Esslöffeln, 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen; die Behandlung dauert 1–2 Wochen.

Bei Depressionen hilft der Saft aus dem Gurkenkraut: Er wird dreimal täglich mit einem Esslöffel eingenommen.

Zur Behandlung von Gicht werden feuchte Kühlverbände auf die betroffenen Gelenke aus dem Kraut angelegt: Dazu werden frische Blätter zerquetscht und getrocknet; das Kraut wird auf den schmerzenden Punkt gelegt, mit Polyethylen abgedeckt und mit warmer Kompresse von oben umwickelt. Solche Kompressen sind besser für die Nacht geeignet. Zudem ist zu beachten, dass das Kraut Bettwäsche und Kompresstücher färben kann.

Bei Neuritis und Hautreizungen hilft der Saft aus dem Gurkenkraut: Er wird im Verhältnis 1:1 mit Wasser verdünnt und anschließend auf die betroffenen Stellen aufgetragen.

Bei gestörtem Menstruationszyklus und Rheuma wird das trockene Kraut verwendet: Ein Löffel des zerkleinerten Rohmaterials wird mit 250 ml kochendem Wasser übergossen, bis zum Abkühlen stehen gelassen und abgeseiht; der Aufguss wird dreimal täglich zu je einem Esslöffel, 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen.

Zusätzlich lässt sich feststellen, dass die Anwendung von Gurkenkraut die Symptome des prämenstruellen Syndroms lindert.

Saft aus Gurkengras hilft bei Depressionen Burdock kann man in den Diätzettel bei Erkrankungen des Verdauungstrakts, der Gallenblase und der Nieren sowie beim Infarkt und bei Herzneurosen aufnehmen. Der Pflanze ist es eigen, den Stoffwechsel zu regulieren und die Erregbarkeit des Nervensystems zu verringern. Aus diesem Grund hilft das Gras auch bei Schlaflosigkeit.

Bei nervösen Störungen, Kolitis und Gelenkschmerzen, die durch Erkältungen verursacht wurden, sowie bei Gastritis mit niedrigem Säuregehalt wird ein Sud zubereitet: 20 g Blätter werden 10 Minuten in 250 ml Wasser unter schwachem Feuer gekocht. Der Sud wird dreimal täglich zu je drei Esslöffeln bis zum Essen eingenommen.

Da die Blätter des Gurkengrases bereits im frühen Frühling erscheinen, wird empfohlen, sie regelmäßig in die Ernährung aufzunehmen, um die Symptome von Vitaminmangelkrankheiten zu mildern.

Kontraindikationen

Aufgrund der langwierigen Anwendung kann das Gurkenkraut die Leberfunktion beeinträchtigen.

Es besteht die Auffassung, dass es für die Behandlung ratsam ist, die Pflanze in den Gebühren nicht länger als einen Monat einzusetzen.

Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Jeder Mensch verfügt nicht nur über einzigartige Fingerabdrücke, sondern auch über eine individuelle Zungenstruktur.


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