Silibor

Silibor – pflanzliches Arzneimittel zum Schutz der Leber vor toxischen Einwirkungen. Silibor

Pharmakologische Wirkung von Silibor

Der Wirkstoff Silibinin beteiligt sich an den Regenerationsprozessen in der Struktur der Leberzellen. Silibor gilt als hepatoprotektives Mittel aufgrund antioxidativ wirkender Flavonoide, die im Präparat enthalten sind.

Das Präparat verbessert den Stoffwechsel in den Leberzellen, fördert die Glykogen- und Ribonukleinsäuresynthese sowie die strukturellen und funktionellen Proteine und stellt den Austausch von Phospholipiden wieder her. Flavonoide beschleunigen die Regenerationsprozesse der Leberzellen und behindern das Eindringen hepatotoxischer Substanzen durch die Zellmembranen in die Leberzellen.

Darreichungsform

Silibor wird in Form von Tabletten mit jeweils 40 mg Wirkstoff pro Tablette verpackt (Verpackungsgröße: 25 Tabletten).

Zu den Silibor-Analoga nach Wirkmechanismus gehören die Präparate Hepatosan, Cholenol, Progepar, Gepa-Merz, Gepafor, Tiotriasolin, Glutargin, Fosfogliv, Tykveol und Maksar.

Anwendungshinweise zu Silibor

Gemäß Packungsbeilage wird Silibor wie folgt verschrieben:

  • bei Leberzirrhose
  • bei chronischen Leberentzündungen unterschiedlichster Ursache
  • Zur Behandlung einer Fettleber, die durch Stoffwechselstörungen in den Hepatozyten bedingt ist sowie infolge toxischer Einflüsse
  • Im Falle von Folgen schwerer infektiöser und toxischer Leberschädigungen
  • Zur Behandlung von Leberinfektionen, die toxischer oder medikamentöser Natur sind.
  • Bei schwerwiegenden chronischen Vergiftungen im beruflichen Umfeld.

Kontraindikationen

Gemäß den Packungsbeilagen ist Silibor bei Kindern bis zum vierten Lebensjahr sowie bei Patientinnen mit Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen nicht anzuwenden.

Anwendung

Gemäß den Packungsbeilagen ist es ratsam, Silibor vor den Mahlzeiten einzunehmen.

Für Kinder ab dem 12. Lebensjahr sowie für Erwachsene wird eine Dosierung von mindestens 70 mg dreimal täglich empfohlen.

Bei schwangeren Frauen kann die Tagesdosis auf bis zu 420 mg in drei Einzeldosen erhöht werden.

Für Kinder zwischen dem sechsten und neunten Lebensjahr wird eine einmalige tägliche Einnahme von Silibor mit einer Dosis von mindestens 70 mg empfohlen; bei Kindern im Alter von neun bis zwölf Jahren erfolgt die Dosierung zweimal täglich.

Die Therapiedauer beträgt 30 Tage und kann bei Bedarf auf bis zu drei Monate verlängert werden.

Die Behandlung kann in Abständen von einem bis zwei Monaten wiederholt werden.

Zur Prophylaxe von Lebererkrankungen wird Silibor mit einer Dosierung von 70 mg einmal oder zweimal täglich eingenommen; die Dauer des prophylaktischen Kurses beträgt einen Monat. Silibor wird in Tablettenform hergestellt

Nebenwirkungen von Silibor

Laut Patientenerfahrungen können bei der Anwendung von Silibor folgende Symptome auftreten:

  • Allergische Reaktionen wie Juckreiz und Hautausschläge
  • Eine Zunahme der Diurese (die Harnmenge pro Zeiteinheit, z. B. Tag, Stunde oder Minute)
  • Durchfälle
  • Schwindelattacken (im Falle von Funktionsstörungen des Gleichgewichtsorgans)

Bei Auftreten von Nebenwirkungen die Dosierung reduzieren oder die Einnahme des Präparats vollständig absetzen.

Lagerungsbedingungen

Das Präparat an einem trockenen, dunklen Ort lagern, der für Kinder unzugänglich ist. Die vom Hersteller empfohlene Lagertemperatur liegt zwischen 8 °C und 30 °C.

Die Haltbarkeit von Silibor beträgt 24 Monate.

Ob Das sollten Sie wissen:

Forscher der Oxford University haben mehrere Studien durchgeführt, aus denen sich ergab, dass eine ausschließliche vegetarische Ernährung das menschliche Gehirn schädigen kann, da sie zu einem Rückgang des Gehirnvolumens führt. Daher raten die Wissenschaftler davon ab, Fisch und Fleisch vollständig von der Ernährung auszuschließen.


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