Sehnervenatrophie

Die Sehnervenatrophie (Atrophia nervi optici) – eine Destruktion der Sehnervenfasern mit Substitution durch Anschlusstextur und Neuroglie; bedingt durch einen entarteten oder entzündlichen Prozess; manifestiert sich im Verlust oder Rückgang der Sehkraft.

Unterscheiden Sie folgende Spezies der Sehnervenatrophie:

  • Sekundär – wird durch pathologische Prozesse am Augenhintergrund bedingt;
  • Glaukomatös – entsteht beim Glaukom infolge einer langwierigen Erhöhung des Augeninnendrucks;
  • Primär (Synonym: einfache Sehnervenatrophie) – entsteht ohne vorangehende Veränderungen des Augenhintergrundes; bedingt durch Nervenschädigung oder Erkrankungen des Zentralnervensystems;
  • Vollständig – erfasst alle Sehnervenfasern; charakterisiert sich durch den Verlust der Sehkraft und das Fehlen der Pupillenreaktion auf Licht;
  • Fortschreitend – charakterisiert sich durch verstärkte Sehverschlechterung und oftalmoskopische Symptome;
  • Stabilisiert – wird durch das Fehlen weiterer ophthalmoskopischer Veränderungen und die Erhaltung der Sehkraft charakterisiert;
  • Tabetische – die primäre Sehnervenatrophie bei Tabes dorsalis;
  • Teilweise (Synonym: unvollständige Sehnervenatrophie) – die Destruktion erfasst nur Bereiche der nervösen Fasern; wird durch die Erhaltung der Pupillenreaktion auf Licht und den Teilverlust der Sehkraft charakterisiert.
Ob Sie wissen, dass:

In vier Quadranten dunkler Schokolade sind etwa zweihundert Kalorien enthalten. Wenn Sie nicht genesen wollen, ist es besser, zwei Stück pro Tag zu essen.


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