Vitamin N

Das Vitamin N (Lipoinsäure) ist nicht so bekannt wie einige seiner berühmten Mitmenschen, doch es ist für den menschlichen Organismus ebenso wichtig und notwendig.

Vitamin N - Lipoinsäure

Vitamin N: Lipoinsäure – der Wächter der Gesundheit

Das Vitamin N (Lipoinsäure) gehört zur fettlöslichen Gruppe der Substanzen. Im allgemeinen Sinn des Wortes ist das Vitamin N kein vollwertiges Vitamin, sondern stellt eine vitaminähnliche Verbindung dar. Es kann im Organismus teilweise synthetisiert werden (im Darmkanal), geht in die Struktur einiger Gewebe ein und verfügt über wertvolle therapeutische Eigenschaften bei einer Reihe von Erkrankungen. Obwohl das Fehlen des Vitamins N im menschlichen Organismus nicht so kritisch ist wie das Fehlen anderer echter Vitamine, wirkt es sich auf das Befinden in ernster Weise aus.

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde das Vitamin N aus Rinderleber isoliert und anschließend von amerikanischen Mikrobiologen künstlich synthetisiert. Bis heute wird es als eines der stärksten natürlichen Antioxidantien angesehen. Da Lipoinsäure oder Thiolsäure gegen zahlreiche freie Radikale selbstständig ankämpfen, die den Zellbestandteilen des menschlichen Organismus Schaden zufügen und oxidieren, erfüllt sie noch mehr als eine wichtige Funktion: Sie verstärkt die Wirkung anderer Antioxidantien und erhöht die Abwehrkräfte sowie die Arbeitsfähigkeit insgesamt.

Das Vitamin N übt einen positiven Einfluss auf die Arbeit der Schilddrüse und der Sehorgane aus; es ist für den komplexen Schutz des menschlichen Organismus vor ultravioletter Strahlung notwendig. Zudem erfüllt das Vitamin N noch eine ganze Reihe weiterer extrem wichtiger Funktionen:

  • Als ferment- und insulinähnliche Substanz ist es ein notwendiger Teilnehmer einer Reihe endogener biochemischer Reaktionen, beispielsweise der Glykolyse – der Umwandlung von Zucker in Energie;
  • Es ist für den Lebensvorgang der Mitochondrien – der Zellstrukturen des Muskelgewebes – notwendig.
  • Ist für die Regulierung des Stoffwechsels notwendig;
  • Wirkt sich positiv auf die Leberfunktion aus;
  • Gewährleistet eine hohe Sauerstoffversorgung der Hirnstrukturen;
  • Normalisiert den Cholesterinspiegel im Blut;
  • Zeigt spasmolytische, entgiftende und heilende Effekte.

Der Gehalt an Vitamin N in Lebensmitteln.

Lebensmittel mit Vitamin N sind weit verbreitet und verfügbar: Milchprodukte liefern ausreichend Liposäuren; zudem enthalten Vogel-, Rindfleisch, Leber, Herz, Nieren, Kohl, Spinat, Pilze, Hefen, brauner Reis sowie alle Arten von Kräutern dieses Vitamin.

Gehalt von Vitamin N in Lebensmitteln

Symptome eines Vitamin-N-Mangels.

Ein Mangel an Vitamin N führt zu einer übermäßigen Ansammlung aggressiver Säuren im Körper, darunter Piroverbinsäure, was wiederum zu drohenden Störungen der Nerventätigkeit führt:

  • Neuropathien und Polyneuropathien.
  • Von Schwindel;
  • Von Krämpfen und Lähmungen;
  • Von häufigen Virusinfektionen und Erkältungen.

Der tägliche Bedarf des menschlichen Körpers an Vitamin N beträgt in der Norm 0,5 Milligramme. Dabei existiert eine Reihe von Zuständen, bei denen diese Dosis auf bis zu 3 Milligramme erhöht werden sollte:

  • Herz-Kreislauf-Störungen;
  • Das Syndrom der langdauernden Erschöpfung und des Konzentrationsverlusts;
  • Virusinfektionen wie ORVI, Grippe und Herpes;
  • Atherosklerose und Fettleber;
  • Polyneuropathien;
  • Die Alzheimer-Krankheit;
  • Leberentzündungen und Zirrhosen.

Die tägliche Norm für Vitamin N im Kindesalter liegt bei 13–25 Milligramm; bei schwangeren und stillenden Frauen steigt sie bis zu 75 Milligramm. Beim Einsatz hoher Dosen von Liposäuren wird kein toxischer Effekt beobachtet. Diese Eigenschaft des Vitamins N hat die breite Anwendung in der Behandlung von Diabetes gefunden. Auch sind Präparate dieses Vitamins unter Sportlern beliebt, um die Muskelmasse zu erhalten.

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Hustenmittel wie „Terpinkod" gehören zu den meistverkauften Produkten, nicht wegen ihrer Heilwirkung.


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