Askozin

Kauftabletten Askozin Askozin – Wirkstoff zur Stärkung des Immunsystems

Darreichungsform und Inhalt

Askozin – Darreichungsform: Kautabletten bikonvexer Form, helloranger Farbe mit Apfelsinengeschmack (10 Tabletten pro Aluminiumblister, 3 oder 10 Blister pro Pappkarton).

Zusammensetzung des Präparats: Ascorbinsäure, Natriumascorbat und Zinkoxid.

Anwendungsgebiete

Askozin ist ein metabolisches, antioxidatives Mittel, das die oxidativen Wiederaufbauprozesse reguliert.

Die Ascorbinsäure trägt zur Steigerung der Anpassungsfähigkeit des Organismus und zur Verstärkung seiner Resistenz gegen Infektionen bei. Sie nimmt am Kohlenhydrat-, Pigment-, aromatischen Aminosäuren- sowie Cholesterinstoffwechsel teil; an oxidativen Wiederaufbauprozessen, an der Hämatopoese sowie an der Synthese von Katecholaminen und Steroidhormonen. Durch ihre Anwesenheit im Präparat fördert Askozin die Kollagensynthese, unterstützt Regenerationsprozesse und normalisiert die Kapillardurchlässigkeit. Das Medikament beeinflusst die Aktivierung von Atmungsfermenten in der Leber, wodurch die energieliefernde und entgiftende Funktion verstärkt sowie die Synthese von Prothrombin und Kollagen erhöht wird. Die Ascorbinsäure bewirkt eine antiallergische und antiphlogistische Wirkung des Präparats.

Das zinkhaltige Askozin stellt die strukturelle Komponente biologischer Membranen, Proteine und Zellrezeptoren dar. Dieses Mineral beteiligt sich aktiv an antioxidativen Reaktionen sowie der Immunabwehr und ist für die Synthese von Aminosäuren und die Blutbildung essenziell; zudem spielt es eine entscheidende Rolle bei der Erhaltung und Übertragung genetischer Informationen. Als Bestandteil des Eiweißstoffwechsels, zusammen mit Retinol und Askorbinsäure, fördert das Zink die Bildung von Abwehrstoffen und wirkt virustötend, wodurch ein Immunitätsdefekt verhindert wird. Das Mineral unterstützt zudem die Erythrozytenbildung sowie andere Blutzellen. Die Askozin-Tabletten normalisieren durch ihren Zinkleibgehalt den Fettstoffwechsel, gewährleisten das normale Funktionieren der Blutdrüsen (einschließlich der Synthese von Wachstumshormon und Insulin) und unterstützen die Fortpflanzungs- sowie sexuellen Funktionen.

Die Anwendung von Askozin wird für die Therapie von Patientinnen mit Hypo- und Vitaminmangelkrankheiten der Askorbinsäure empfohlen. Das Medikament findet zudem Einsatz in der komplexen Behandlung folgender Fälle:

  • Senkung der Immunität mit Neigung zu infektiösen, prostatischen und immunodefizitären Erkrankungen
  • Nasale, lungenale und mütterliche Blutungen
  • Radikulopathie
  • Lebererkrankungen (Zirrhose, chronische Hepatitis, infektiöse Hepatitis)
  • Schwangerschaftsnephropathie
  • Addison-Krankheit
  • Chronische Wundheilungsstörungen und Frakturen
  • Antikoagulantien-Intoxikation
  • Dystrophie
  • Prostatahypofunktion
  • Arteriosklerose
  • Bronchialasthma
  • Infektionen des Bindegewebes (einschließlich systemischer Lupus erythematodes, Sklerodermie und rheumatoider Arthritis)
  • Störungen des Fett-Wasser-Stoffwechsels
  • Erhöhte Gefäßdurchlässigkeit und -bruchigkeit
  • Endokrine Funktionsstörungen

Kontraindikationen

  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen
  • Kindesalter bis zum 18. Lebensjahr
  • Thrombophlebitis, Diabetes mellitus sowie eine Neigung zu Thrombosen

Die Therapie des Praparats wird Schwangeren und Stillenden ausschliesslich unter arztlicher Kontrolle verschrieben.

Anwendung und Dosierung

Askozin wird nach den Mahlzeiten eingenommen, indem es in einem kleinen Wasservolumen gelöst wird.

Das übliche Einnahmeschema für Erwachsene beträgt eine Tablette einmal täglich. Bei der Behandlung von Infektionskrankheiten sowie ausgeprägten Vitaminmangelzuständen kann die Häufigkeit auf bis zu zwei Tabletten einmal täglich über einen Zeitraum von 5–7 Tagen erhöht werden.

Die Anwendungsdauer des Präparats wird vom Arzt je nach Art und Verlauf der Erkrankung individuell bestimmt.

Nebenwirkungen

Askozin wird in der Regel gut vertragen. Bei Langzeiteinnahme hoher Dosen können jedoch unerwünschte Wirkungen wie Sodbrennen, Erbrechen, Übelkeit und Durchfall auftreten.

  • Nebenwirkungen
  • Kopfschmerzen
  • Hämolyse der Erythrozyten (im Falle einer Defizienz des Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Enzyms im Blut)
  • Bildung von zystischen, mukösen sowie oxalatischen Nierensteinen
  • Allergische Reaktionen

Besondere Hinweise

Die Anwendung hoher Dosen Askozins erfordert ein ständiges Monitoring der Nierenfunktion und des arteriellen Blutdrucks (aufgrund der Stimulation durch Askorbinsäure zur Bildung von Kortikosteroiden); zudem ist eine Kontrolle der Pankreasfunktion notwendig, da dieses Medikament die Insulinfunktion unterdrückt.

Askozin wird in einer Tagesdosis von nicht mehr als 1 g unter ärztlicher Aufsicht bei folgenden Indikationen eingenommen:

  • Glukose-6-phosphatdehydrogenase-Mangel;
  • Nierenfunktionsstörungen (Hyperoxalurie, Harnsteinkrankheit in der Vorgeschichte);
  • Erhöhter Eisengehalt im Blut (Hämochromatose, Thalassämie, Polyzythämie, Sideroblastenanämie; Askorbinsäure kann die Eisenaufnahme steigern).

Askozin sollte bei Patientinnen mit fortschreitenden onkologischen Erkrankungen nur unter strengen Vorkehrungen eingesetzt werden, da es den Krankheitsverlauf beschleunigen kann.

Durch die Behandlung mit diesem Medikament können sich die Ergebnisse laborchemischer Untersuchungen verändern: Erhöhte Werte für Glukose und Bilirubin im Blut sowie veränderte Aktivität von Laktatdehydrogenase und Transaminasen.

Es liegen keine Daten vor, die eine negative Beeinflussung von Fahrern oder Personen durch das Medikament bei der Bedienung komplexer Mechanismen oder in Prozessen mit hohen Reaktionsanforderungen belegen würden.

Die Analoga

Für das Präparat Askozin liegen keine Daten zu vergleichbaren Substanzen dieser Gruppe vor.

Pharmakologische Analoga des Arzneimittels: Askorbinsäure, Hagebutten, Vitagem, Koldreks, Zewikap, Zelaskon und weitere.

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Askozin ist ohne Rezept erhältlich.

An einem kühlen Ort lagern; die Temperatur sollte nicht über 25 °C betragen.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Ob Bitte beachten Sie:

Die Leber ist das wichtigste Organ des Körpers und wiegt durchschnittlich 1,5 kg.


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