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7 Merkmale des Fettmangels in der Ernährung

Für viele Frauen klingt das Wort „Fett" wie ein Urteil. Im Streben nach idealer Statur versuchen sie vor allem, alle fetthaltigen Gerichte aus dem Menü auszuschließen, dabei jedoch kein klares Bild über die Rolle dieser Substanzen im Stoffwechsel und keine Vorstellung von den gesundheitlichen Folgen derartiger Diätmaßnahmen besitzen. Was dem menschlichen Organismus an Fetten zuträglich ist, wird in diesem Artikel aufgezeigt.

Rolle der Fette im menschlichen Körper

Die Rolle der Fette im Organismus

Ein erwachsener Mensch nimmt durchschnittlich 70 g Fett pro Tag zu sich. Es gelangt über die Nahrung in den Körper, wird im oberen Abschnitt des Dünndarms gespalten und dringt anschließend ins Blut ein. Fast alle Fette (95 %) werden entweder verwertet oder ausgeschieden; lediglich 5 % werden von den Fettgeweben gespeichert. Fette sind für den menschlichen Organismus unverzichtbar:

  • Die Bildung von Bindegewebe und Zellmembranen;
  • Die Bildung des Unterhautfettgewebes, das Schutzfunktionen vor Temperaturschwankungen sowie mechanischen Einwirkungen erfüllt, sowie die Pufferzonen zwischen inneren Organen;
  • Die Erhaltung der Elastizität der Blutgefäßwände;
  • Die Aufnahme fettlöslicher Vitamine;
  • Optimierung der Arbeit des Herzmuskels
  • Aufrechterhaltung des Tonus der Haut
  • Leistungen der Hormone (einschließlich sexuell)

Ferner bestehen gerade aus den Fetten die nervösen Fasern und die Hüllen des Gehirns in bedeutendem Maße; ohne diese Substanzen ist das normale Funktionieren der Mehrheit der Organe und Systeme des menschlichen Organismus unmöglich.

Einfluss des Mangels an Fetten auf die Gesundheit und das Äußere

Es existiert eine Reihe von Erkrankungen, die sich negativ auf den Prozess der Fettverwertung auswirken; dazu zählen beispielsweise Leberpathologien sowie Störungen der Gallenwege, was die normale Spaltung dieser Substanzen im Darmkanal beeinträchtigt. Jedoch bilden die Hauptmasse der Zustände, die mit dem Fettmangel verbunden sind, Fälle einer bewussten Verweigerung des Konsums; gewöhnlich handelt es sich dabei um Frauen, die schnell abnehmen möchten.

Nach Expertenmeinung sollte die Menge an Fetten in der Ration eines erwachsenen Menschen nicht weniger als 30 g pro Tag betragen; bei Verstößen gegen diese Regel entstehen folgende Symptome:

  1. Trockenheit, Schlaffheit und Häutung; erhöhte Sensibilität der Haut sowie ein gesteigertes Risiko für allergische Effloreszenzen; Exazerbation des Haarzustands (Haarausfall, Verlust des Glanzes usw.) als Folge der Unmöglichkeit der Aufnahme fettlöslicher Vitamine durch den Organismus.
  2. Verstöße des Gedächtnisses sowie Konzentrationsprobleme
  3. Nahrungstrieb, der bald nach dem Essen auftritt; Empfindung von ständiger Kälte infolge der Verkleinerung der Dicke der subkutanen Fettgewebes.
  4. Sehstörungen: Ein Fettdefizit führt zu Schleimhauttrockenheit, Juckreiz und Ermüdung der Augen sowie zu einem erhöhten Risiko für Glaukom durch steigenden Augeninnendruck.
  5. kardiovaskuläre Störungen: Der gestörte Fettstoffwechsel führt zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels im Blut, was sich negativ auf die Gefäßwände und den Herzmuskel auswirkt.
  6. Kraftlosigkeit und schnelle Ermüdbarkeit: Da Fette eine wichtige Energiequelle darstellen, müssen körperlich aktive Personen fettreiche, hochkalorische Nahrungsmittel zu sich nehmen.
  7. Durst und Stoffwechselstörungen: Ein Mangel an Fetten führt häufig zu verstärktem Durst und allgemeinen Störungen des Stoffwechsels.

Übergewicht trotz Abmagerungsdiät: Eine Umstellung auf fettarme Ernährung kann nicht zur Gewichtsabnahme führen, da der Körper den Energiemangel durch vermehrten Konsum von schnellen Kohlenhydraten ausgleicht, was die Bildung neuer Fettreserven begünstigt; eine Reduktion der Kohlenhydrate hingegen fördert den Abbau gespeicherter Fette und die Gewichtsreduktion.

Kritische Fettprozentsätze: Bei Frauen sollte das Körpergewicht zu etwa 18–20 % aus Fetten bestehen; eine wesentliche Verringerung dieses Anteils führt zu Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und hormonellen Dysbalancen, während ein starker Rückgang der Fettreserven zur Verschiebung innerer Organe (z. B. Nieren) und schweren Pathologien wie einer Torsion des Eierstocks führen kann.

Sachkundige Einlagerung von Fetten in die Ernährung:

Fazit: Die vollständige Ausschaltung von Fetten aus der Ernährung ist nicht nur wirkungslos, sondern auch gefährlich; eine ausgewogene Ernährungsweise hilft, belastende Kilogramme zu vermeiden.

Lebensmittel, die für den Körper nützliche Fette enthalten

Grundsätze einer gesunden Fettzufuhr: Eine ausgewogene Ration sollte Fette nicht als Hauptenergiequelle enthalten; zudem unterscheiden sich Fette in ihrer Qualität und Wirkung – besonders wertvoll sind Lebensmittel mit polyungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren (fetter Fisch, Nüsse, Samen, Olivenöl), während gesättigte Fette (mageres Fleisch, Milchprodukte) nur in geringen Mengen benötigt werden.

Risiken von gesättigten und Transsfetten: Eine hohe Zufuhr an gesättigten Fetten (fetthaltiges Fleisch, tierische Fette, Fischgerichte, Wurstwaren) beeinträchtigt den Stoffwechsel; Transfette (in Fastfood, Chips, Konserven enthalten) sollten vollständig vermieden werden, da sie Schadstoffe liefern und die Funktion von Magen, Darm und Leber stören sowie die Aufnahme nützlicher Fette behindern.

Der Wunsch nach Abnahme führt nicht zu einer Besserung des Befindens und Äußeren oder einer Steigerung der Arbeitsfähigkeit; bei Problemfällen ist es ratsam, sich nicht selbst mit der Ernährungsumstellung zu beschäftigen, sondern diese einem Experten-Diätassistenten anzuvertrauen, um das Gewicht gesenkter zu halten und unangenehme Folgen zu vermeiden.

Ob Sie sollten wissen:

Zahnärzte sind relativ neu entstanden; noch im 19. Jahrhundert gehörten die Extraktion kranzer Zähne zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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