Belloid

Belloid-Tabletten Belloid – ein Kombinationspräparat mit sedativer und krampflösender Wirkung.

Darreichungsform und Inhalt

Das Arzneimittel wird als Dragee verabreicht (in Plastikflaschen à 50 Stück; in der Pappschachtel befindet sich eine Flasche).

Zusammensetzung eines Dragees

  • Butobarbital: 30 mg
  • L-Glycinsulfat: 100 mg
  • Ergotamin: 0,3 mg

Anwendungshinweise

  • Behandlung von Angioneurosen und vasospastischen Störungen
  • Erhöhte Reizbarkeit
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Neuropsychische Störungen mit zyklischen Veränderungen des Menstruationszyklus
  • Insomnie
  • Schilddrüsenstörungen
  • Menière-Krankheit
  • Neuropsychische Störungen mit ausgeprägten vegetativen Symptomen
  • Vegetative Dysfunktion, insbesondere mit Herzrasen
  • Zentralnervöse vegetative Störungen

Gegenanzeigen

  • Prostatahyperplasie
  • Glaukom
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen des Dragees

Die Anwendung des Präparats ist in der Schwangerschaft kontraindiziert

Anwendungsform und Dosierung

Belloid wird dreimal täglich mit 1 bis 2 Dragees eingenommen. Nach einer Einnahmewoche empfiehlt es sich, eine Pause von 3 bis 4 Tagen einzulegen. Die Behandlungsdauer richtet sich individuell nach dem Schweregrad der Symptome.

Nebenwirkungen

Eine Langzeittherapie mit Belloid kann zu einer Akkommodationsstörung führen, die nach Absetzen des Präparates meist wieder ausheilt. Zusätzlich können das Medikament in Einzelfällen Erbrechen, Übelkeit, Durchfall und Mundtrockenheit verursachen.

Bei einer Überdosierung von Belloid können eine Erweiterung der Pupillen, Tachykardie sowie eine Akkommodationsstörung auftreten. In schwereren Fällen sind zudem Symptome wie Zentralnervensystem-Reizung, Schläfrigkeit,Flush und Verwirrtheit möglich.

Besondere Hinweise

Während der Behandlung ist das Präparat bei potenziell gefährlichen Tätigkeiten zu meiden; zudem wird der Konsum alkoholischer Getränke nicht empfohlen.

Die gleichzeitige Anwendung von Belloid mit Abführmitteln, oralen hormonellen Kontrazeptiva und Glukokortikoiden sollte vermieden werden.

Strukturelle Analoga

Das Präparat weist keine strukturellen Analoga auf; ähnliche Wirkungen erzielen medikamentöse Mittel wie Atropinsulfat, Riabal, Skopolamin und Tropicamid.

Anwendungsbedingungen und Haltbarkeitsdauer

Aufbewahrung an einem für Kinder unzugänglichen und kühlen Ort.

Haltbarkeitsdauer: 3 Jahre

Ob Wichtige Hinweise

Der statistisch durchschnittliche Mensch produziert im Laufe des Lebens weder besonders viel noch besonders wenig Speichel.


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