Glikodin

Glycodin Hustenbonbon Glikodin – das Wirkstoffkombination mit sekretolytischer und mukoregulativer Wirkung.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Glikodin wird als dickflüssiger, opaleszierender Sirup in dunkelgelber bis gelblicher Schattierung mit charakteristischem Geruch geliefert (in 50- oder 100-mL-Dosen aus dunklem Glas, im Satz mit Messlöffel oder in Pappverpackung).

Die Zusammensetzung der 5-mL-Sirup-Dose enthält folgende Wirkstoffe:

  • Dextromethorphin-Hydrobromid: 10 mg
  • L-Menthol: 3,75 mg
  • Terpinhydrat: 10 mg

Hilfsstoffe: Natriumethyl-p-hydroxybenzoat (E214) – 0,0165 ml; Saccharose – 3.250 mg; Natriummethyl-p-hydroxybenzoat (E218) – 5,5 mg; Karamell – 65 mg; Natriumpropyl-p-hydroxybenzoat (E216) – 2,75 mg; Natriumsacharin – 10 mg; Glycerin – 600 mg; Monohydrat von Zitronensäure – 0,85 mg; Propylenglycol – 400 mg; gereinigtes Silicium und destilliertes Wasser in einer Menge, die zur Herstellung des erforderlichen Volumens ausreicht.

Anwendungshinweise

Glikodin wird zur Behandlung akuter und chronischer Erkrankungen der Atemwege eingesetzt, die mit trockenem Husten einhergehen.

Kontraindikationen

  • Saccharose- oder Isomaltasemangel
  • Bronchialasthma
  • Galaktosämie (durch den Gehalt an Saccharose im Sirup)
  • Fructoseintoleranz
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Alter bis zum vierten Lebensjahr
  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe dieses Arzneimittels

Bei Patientinnen mit Funktionsstörungen der Leber ist Glikodin nur mit Vorsicht anzuwenden

Einnahme und Dosierung

Glikodin einnehmen.

Für Erwachsene wird üblicherweise 5 ml (1 Teelöffel) Sirup verabreicht. Die Einzeldosis für Kinder richtet sich nach dem Alter:

  • Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren: 1 Teelöffel; 1/4 Teelöffel;
  • Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren: 1 Teelöffel. 1/2 Teelöffel.

Einnahmehäufigkeit des Präparats – 3- bis 4-mal täglich. Die Therapiedauer wird individuell vom Arzt festgelegt.

Nebenwirkungen

Während der Therapie können folgende unerwünschte Wirkungen auftreten: Schwindel, Müdigkeit, Hautjuckreiz, Übelkeit sowie Nesselsucht.

Besondere Hinweise

Patientinnen mit Diabetes mellitus müssen bei der Einnahme von Glikodin beachten, dass im Sirup 3,25 g Saccharose enthalten sind; dies entspricht weniger als einem Brotkranheit (XE).

Es kommt während der Therapie zu keiner Gewöhnung.

Das terpingidrat-haltige Präparat kann Schweiß und Urin einem spezifischen Geruch verleihen; dieser besitzt keinen klinischen Wert.

Patientinnen müssen während der Einnahme von Glikodin bei der Verwendung von Verkehrsmitteln sowie bei der Ausübung potenziell gefährlicher Tätigkeiten, die eine hohe Konzentration der Aufmerksamkeit und schnelle psychomotorische Reaktionen erfordern, besondere Vorsicht walten lassen.

Arzneimittelwechselwirkungen

Glikodin verstärkt die Wirkung zentralnervensystemhemmender (narkotischer) Arzneimittel sowie anderer Wirkstoffe.

Wechselwirkung mit Monoaminoxidase-Hemmern: Eine Kombination der Präparate wird nicht empfohlen.

Lagerungsdauer und Lagerungsbedingungen

An einem vor Licht geschützten, für Kinder unzugänglichen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C lagern; nicht einfrieren.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt drei Jahre.

Ob Dies sollten Sie wissen:

Es gibt zahlreiche medizinische Syndrome; ein Beispiel hierfür ist das Zwangsstörungssyndrom mit dem pathologischen Drang, Gegenstände zu sammeln. Bei einer Patientin, die an dieser Störung leidet, wurden im Magen 2500 fremde Gegenstände entdeckt.


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