Kisliza

Oxalblüten Kisliza

Kisliza ist eine mehrjährige Graspflanze aus der Familie der Süßgräser. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 15 cm und besitzt einen sehr feinen, weitverzweigten Wurzelstock, der sich horizontal ausbreitet. Die bodennahen Blätter sitzen auf langen, behaarten Stielen. Die Blüten von Kisliza zeichnen sich durch ihre geringe Größe sowie eine weiße Farbe aus; gelegentlich weisen sie kleine lila Schuppen auf. Im Sommer können zudem kleine Blütenstände an kurzen Stängeln beobachtet werden. Die Blütezeit fällt in das Ende des Frühlings und den Anfang des Sommers, die Samenreife erfolgt bereits im Juli.

Die Frucht von Kisliza ist eine kleine, kastenförmige Struktur, die die Samen eigenständig ausstößt.

Diese Pflanze kommt häufig in Europa (ehemaliges GUS-Gebiet), im Kaukasus sowie in den nichtschwarzerdegebieten und in Sibirien vor.

Anwendung von Kisliza

Gewöhnliche Oxalis Alle Pflanzenteile sind für die medikamentöse Anwendung geeignet. Zubereitungen aus den Blättern der Kisliza weisen entzündungshemmende, abschwellende und heilende Eigenschaften auf. Der frische Saft der Pflanze wirkt harntreibend; er hilft dem Organismus, Schwermetalle auszuschleusen. Zudem wird der Saft bei Menschen mit Verdauungsstörungen und Stoffwechselproblemen empfohlen. Verflachte Blätter werden zur Behandlung von eitrigen Wunden eingesetzt.

Kisliza enthält einen hohen Gehalt an verschiedenen organischen Säuren, einschließlich Schwefelsäure. Aufgüsse dieser Pflanze kommen in der Therapie von Leber- und Magenerkrankungen zum Einsatz. Zudem wirkt die Borschtschowka als hervorragendes Antiseptikum, und ihr Saft kann bei Hautjucken helfen.

In den Blättern der Kisliza sowie im übrigen Pflanzenteil ist die wertvolle Bernsteinsäure enthalten, die für jeden Menschen unverzichtbar ist. Die Anwendung dieser Pflanze bei Leber- und Harnwegserkrankungen ist weit verbreitet; Präparate mit Kisliza-Inhalt dienen zudem zur Blutstillung. Die Pflanzentinktur unterstützt erheblich den Wundheilungsprozess und wirkt ferner gegen Skorbut sowie Gelbsucht.

Borschtschowka weist Eigenschaften auf, die eine breite Anwendung bei der Behandlung von Influenza und Erkältungskrankheiten ermöglichen. Kisliza ist wirksam gegen Durst, lindert Schmerzen während der Menstruation und unterstützt bei der Therapie des Sodbrennens. Es ist bekannt, dass Präparate dieser Pflanze helfen, unangenehmen Mundgeruch zu vermeiden. Mit Hilfe des Hasensalzes kann der Appetit gesteigert werden; zudem ermöglicht eine Senkung des Säuregehalts die Normalisierung des Magenmilieus.

Zur Zubereitung des Suds werden 1 Liter trockenes Gras mit kochendem Wasser übergossen. Die Mischung wird 12 Minuten gekocht, anschließend abgekühlt und durchgesiebt. Dieser Sud eignet sich als wirksames Mittel für Patientinnen mit Magenkrebs; zudem können damit Wunden gewaschen und Geschwüre gespült werden.

Der Saft der Kisliza wird ausschließlich aus dem Wurzelbereich gepresst. Dieses Präparat ist bei Durchfall sowie vielen weiteren entzündlichen Erkrankungen unverzichtbar. Empfohlen wird die tägliche Einnahme eines Esslöffels des Safts, der mit einer bestimmten Menge Honig versetzt wurde. Damit lassen sich Geschwürmandentzündungen behandeln; zudem wirken Kompressen aus dem Saft therapeutisch bei Geschwüren, Diathesen und Furunkeln.

Schädlichkeit von Kisliza

Die Langzeitanwendung von Präparaten auf der Grundlage von Kisliza wird aufgrund des hohen Oxalsäuregehalts nicht empfohlen, da dies zu Nierenschäden führen kann.

Die Einnahme von Präparaten aus dieser Pflanze ist für Personen mit Krampfanfällen, Arthritis, Nierenerkrankungen und Harnwegserkrankungen streng verboten.

Ob Das sollten Sie wissen:

Wenn sich Liebende küssen, verlieren beide pro Minute etwa 6,4 Kilokalorien, tauschen dabei jedoch fast 300 verschiedene Bakterienstämme aus.


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