Der Pfirsich

Der Pfirsichbaum – eine Pflanze aus der Familie der Rosengewächse, die sich in ihrer Entwicklung der Mandel ähnelt; seine Frucht ist kugelförmig, samtig anzufühlen und auf einer Seite behaart. Das Kerngehäuse ist runzelig und enthält Samen. Der Geschmack der Frucht ist kräftig, gesättigt und aromatisch.

Pfirsiche

Die genaue Heimat des Pfirsichs bleibt unbekannt. Heute wird die Kultur erfolgreich in Südeuropa, Asien sowie den warmen Regionen Amerikas angebaut. Am besten fruchtet der Pfirsich unter denselben Klimabedingungen wie die Weintraube.

Man unterscheidet zwei Sorten von Pfirsichen: den gewöhnlichen Pfirsich und die Nektarine (glatt).

Der Nutzen der Pfirsiche

Der Pfirsich zählt zu den wertvollsten Produkten der menschlichen Ernährung und gilt als Delikatesse. Das Fruchtfleisch reifer Früchte besitzt einen angenehmen, samtigen Geschmack und Aroma; dies wird durch das Vorhandensein ätherischer Öle sowie Ameisensäure, Caprinsäure und Valeriansäure bedingt. Dennoch schränken diese Säuren die Eigenschaften des Pfirsichs nicht ein: Die Früchte werden empfohlen für Kinder, geschwächte Menschen nach Erkrankungen sowie Patienten mit Sodbrennen oder Verstopfungstendenz.

Pfirsiche werden sowohl frisch als auch in verarbeiteten Formen wie Konfitüren, Kompotten, Säften oder Marmelade verwendet.

Sie verbessern die Verdauung und verstärken die sekretorische Tätigkeit des Gastrointestinaltrakts. Zudem wirken sie prophylaktisch bei Erkrankungen der Nieren, des Rheumatismus sowie von Leber- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der hohe Kaliumgehalt macht diese Frucht zur geeigneten Wahl bei Störungen des Herzrhythmus.

Der Nutzen des Pfirsichs ist offensichtlich: Die reife Frucht enthält 83 % Wasser, 15 % Zucker sowie Apfel-, Wein- und Zitronensäure. Zudem finden sich Chlorogensäure, Gerbsäuren, Salpetersäure und Duftstoffe. Als weitere Bestandteile sind Vitamine (C, In, Provitamin) und Mikroelemente (Kalium, Kalzium, Eisen, Phosphor, Zink, Kupfer, Mangan) enthalten.

Im Fruchtfleisch sind ausreichend P-aktive Substanzen vorhanden; deren Gehalt hängt von der Sorte ab. Am meisten Vitamin P ist in armenischen Früchten nachweisbar, was die antioxidativen Eigenschaften des Pfirsichs bedingt.

Der hohe Magnesiumgehalt in Pfirsichen wirkt sich günstig auf die Psyche aus und mildert den Einfluss von Stress auf das Nervensystem; zudem trägt der Eisengehalt zur Vorbeugung einer Anämie bei.

Auch Blätter und Kerne des Pfirsichs besitzen medizinische Eigenschaften: Ein Sud aus Pfirsichblättern wirkt als mildes Abführmittel, verhindert Gasansammlung im Darmkanal, erleichtert Kopfschmerzen sowie Schmerzen bei Zystitis (bei Männern) und lindert Rheumasymptome.

Frische Pfirsichblätter, die mit feuchten, unreinen Kartoffeln gemischt werden, helfen bei der Vorbeugung von Brandwunden, Geschwüren, Schuppenflechte und Erysipel.

Die Kerne des Pfirsichs besitzen besonderen Wert: Sie enthalten Vitamin B17 (bekannt für seine antikanzerogene Wirkung) sowie bitteres Mandelöl.

Pfirsichsaft

Kaloriengehalt der Pfirsiche.

Der Kaloriengehalt von Pfirsichen ist gering – etwa 45 Kilokalorien pro 100 g essbarem Anteil, was die Frucht als diätetisch einstuft.

Kontraindikationen.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts sind frische und insbesondere getrocknete Pfirsiche für Menschen mit Fettstoffwechselstörungen oder Diabetes mellitus nicht empfehlenswert; zudem sollten Allergiker den Verzehr vermeiden.

Ob Wissen Sie das?

In die Arbeitszeit verbraucht unser Gehirn die Energiemenge, die etwa der Leistung eines 10-Watt-Lämpchens entspricht. Somit ist die Beleuchtung einer Lampe über dem Kopf zum Zeitpunkt des Entstehens interessanter Gedanken nicht weit von der Wahrheit entfernt.


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