Podmarownik

Podmarennik (Wasserpflanze) podmarennik – die Graspflanze erreichend 80см in die Höhe mit den kleinen Blättern und den in die Blütenstände gesammelten Farben. Wächst podmarennik in Asien, Europa. Andere verbreitete Namen des Grases: marena, syworoten, gelb kaschka.

In der Medizin werden vorwiegend die oberirdischen Pflanzenteile, gelegentlich auch die Wurzeln verwendet. Das Kraut wird während der Blütezeit gesammelt; dazu wird die Pflanze in einem Abstand von 15 cm zur Erde abgeschnitten, gebündelt und im Aufhängungszustand getrocknet, wobei sie vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wird.

Wirkstoffe von Podmarownik

Vor allem wird Podmarownik wegen seiner adstringierenden Wirkung geschätzt. Die Anwendung in der Schulmedizin ist erlaubt, jedoch meist Bestandteil verschiedener Kräutergemische und nicht als Monopräparat. In der Volksheilkunde findet das Kraut breitere Anwendung: Es hilft bei der Reduktion von Schwellungen, die durch Nierenpathologien verursacht werden. Des Weiteren sind dem Kraut auch entzündungshemmende, zusammenziehende, regenerierende und blutstillende Eigenschaften nachgesagt. Das Mittel gilt als stark antiphlogistisch und wird zur Behandlung von Tumoren der Zunge, der Brust, des Gebärmutterhalses sowie der Haut eingesetzt. Es unterstützt zudem die Heilung einer Portioerosion.

Anwendung von Podmarennik

Nordischer Wasserpflanzendotter Die feuchten Kompressen mit dem Sud podmarennika legen auf die Haut auf, die von der sonnigen Brandwunde und auf die schlecht zuheilenden Wunden litt.

Bei Gastritis, Hämorrhoiden, Nasenbluten, reichlichen Menstruationen, Diarrhöe und Endometritis wird ein Aufguss aus dem Gras Podmarennik oder der frische Pflanzensaft verwendet.

Die Pflanze lindert Schmerzen bei Gicht, Rheuma sowie Koliken im Magen-Darm-Trakt und wirkt gegen Kopfschmerzen.

Bei Epilepsie und kindlichen Krämpfen wird die Pflanze wie ein Antikonvulsivum eingesetzt.

Bei Neurasthenie und Hysterien werden Aufgüsse und Sud aus dem Gras als Beruhigungsmittel verwendet.

Ein Aufguss von Podmarennik wird bei Fieber, Lungenentzündung, Angina pectoris, Erkältungen, Husten, Tuberkulose, Gelbsucht, Lebererkrankungen, Rheuma, Skrofulose, Erbrechen, Übelkeit, Schilddrüsenstörungen (einschließlich Knoten und Hyperplasie) sowie Struma angewendet.

Ein Sud oder Aufguss kann bei Konjunktivitis verwendet werden; der Saft hingegen wird beim Ekzem eingesetzt. Der Saft von Podmarennik wirkt tonisierend und festigend, wenn er oral eingenommen wird.

Bei Impotenz wird zweimal täglich (oder mehrmals) frischer Pflanzensaft zu 2–3 Esslöffeln mit Wasser vermischt getrunken.

Zur Zubereitung des Aufgusses werden zwei Kaffeelöffel Gras Podmarennik mit 250 ml kaltem Wasser übergossen, erwärmt und zwei Minuten gekocht; danach wird abgekühlt und durchgesiebt. Der Aufguss sollte täglich in 2–3 Tassen getrunken werden.

Bei Atherosklerose hilft folgendes Mittel: Zwei Löffel des ausgetrockneten Grases werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen, zwei bis mehrere Stunden unter dem Deckel ziehen gelassen und anschließend durchgesiebt. Das Mittel wird warm in 3–4 Dosen zu je 100 ml vor den Mahlzeiten eingenommen.

Für die Anwendung von Bädern und feuchten Kühlverbänden bei Hautkrankheiten, Geschwüren und Wunden: 4 Esslöffel Gras in zwei Gläser kochendes Wasser einweichen.

Zur Behandlung der Tuberkulose, Furunkulose und Geschwüre wird eine Salbe aus Podmarennik hergestellt: 10 g getrocknetes Pflanzengras im Mörser zerreiben und mit 100 g ungesalzener frischer Butter mischen.

Geschwüre können ebenfalls mit Pulver aus dem Wurzelstock von Podmarennik bestäubt oder 2–3-mal täglich mit Brei aus frischen Blättern behandelt werden.

Für Spülungen und Mikroklistiere wird ein Aufguss hergestellt: Einen Esslöffel Gras vier Stunden in 500 ml kochendes Wasser einweichen; vor der Anwendung unbedingt abseihen.

Bei Angina pectoris hilft dieser Aufguss aus den Wurzeln von Podmarennik: 20 g getrocknete und zerkleinerte Wurzeln mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, 6–8 Stunden ziehen lassen und abseihen; die Tinktur wird in zwei oder mehr Dosen à 100 ml pro Tag eingenommen.

Kontraindikationen

Bei Patienten mit Diabetes sollte Podmarennik aufgrund der ausgeprägten blutzuckersenkenden Wirkung nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.

Aufgrund des starken straffenden Effekts sollte die Anwendung von Podmarennik in Abständen von einer oder mehreren Wochen erfolgen.

Die Einnahme von Mitteln aus dem Gras Podmarennik ist für Kinder und schwangere Frauen nicht empfohlen.

Da die Pflanze als giftig gilt, muss die Dosierung vom behandelnden Arzt festgelegt werden.

Ob Sie wissen das bereits.

Der menschliche Magen kommt mit nebensächlichen Gegenständen und ohne ärztliche Intervention befriedigend zurecht; es ist bekannt, dass der Magensaft sogar Münzen auflösen kann.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt