Anwendungshinweise:
Im Volksmund wird die Quecke als „Hundezahn" oder „Schitnjak" bezeichnet. Sie gehört zur Familie der Grasartigen. Die kräftigen Pflanzen können eine Höhe von über einem Meter erreichen und bilden dichte, ununterbrochene Gesträuche. Das Gras besitzt dunkelgrüne, flache und lineare Blätter; die Blütenstände sind relativ einfach gestaltet und ähneln den Blüten der übrigen zur Familie der Grasartigen gehörenden Pflanzen. Die Blütenstände bestehen aus 4 bis 7 kleinen Kolben, die zu einem langen Ährchen zusammengefasst sind, dessen Länge bis zu 15 Zentimeter betragen kann.
Er gehört zur Familie der Grasigen. Die floriden Pflanzen können die Höhe mehr Meters erreichen. Sie bilden die dicken ununterbrochenen Gestrüppe. Das Gras hat die dunkelgrünen flachen und linearen Blätter, und zwetki bei ihm ziemlich einfach – ähnlich den Blümchen der übrigen Pflanzen, die zur Familie grasigen zugehörig sind. Sind zwetki auf 4-7 Stücken in klein koloski gesammelt, die die apikalen langen Ähren bilden, deren Länge 15 erreichen kann siehe
Die Frucht der Quecke (Sernowka) ähnelt dem Weizen und erreicht eine Länge von bis zu 0,5 cm.
Die Blütezeit fällt in den Zeitraum Mai bis Juni; die Fruchtbildung erfolgt im Juli bis September.
Das Gras ist in ganz Asien und Europa verbreitet; es wächst ausschließlich im dunklen Wald sowie in Wüsten, gedeiht jedoch besonders am Waldrand und auf Waldrandwiesen, besiedelt aber häufig auch Felder, Gärten, Gemüsegärten, Vorkommen und Wiesen.
Der altlateinische Name der Quecke wird ins Russische als „das schleichende Feuer der Felder" übersetzt; das Erscheinen des Grases auf den Feldern nach Naturkatastrophen wird mit einem Brand verglichen. Unter normalen Bedingungen entwickeln sich die Samen der Pflanze tatsächlich nicht, da sie sich in der vegetativen Vermehrungsweise sehr schnell ausbreiten. Der Queckenwurzelstock ist unterirdisch und verzweigt und besitzt eine große Anzahl von Knollen.
Die Zubereitung der Queckenwurzelstöcke erfolgt im Frühling oder Herbst als Perekopka, da zu diesem Zeitpunkt das Maximum an wirksamen Substanzen in der Pflanze enthalten ist.
Die ausgegrabenen Wurzeln müssen vom Boden befreit und von Blättern sowie Stielen gereinigt werden. Das Gras wird auf einer feinen Schicht getrocknet. Bei heißem und trockenem Wetter ist es erlaubt, die Pflanze direkt in der Sonne zu trocknen. Die ausgetrockneten Wurzelstöcke werden zu einem Haufen zusammengelegt und anschließend manuell (sehr sorgfältig, ähnlich dem Waschen von Wäsche oder dem Kneten von Teig) verarbeitet; beim Ausgangsmaterial des Queckenrohstoffs müssen alle kleinen Knollen sowie Reste von Blättern und Boden aus den großen Wurzelstöcken entfernt werden.
Die Wurzelstöcke werden in gut verschlossenen Behältnissen sowie in jedem geeigneten Gefäß für den Rohstoff aufbewahrt. Die Pflanze wird zudem leicht durch verschiedene Schädlinge wie Dolgonossiki, das Mol oder Chruschtschaki beschädigt. Die Haltbarkeitsdauer des korrekt zubereiteten Rohstoffs beträgt 2–3 Jahre.
Im Wurzelstock sind Salze des Äpfelsäurederivats (Apfelazid), Mineralsalze, Schleimstoffe, fetthaltiges Öl, Saponine, Ascorbinsäure, Karotin sowie ätherische Öle enthalten. Ferner finden sich Kohlenhydrate wie Lewulose, Mannit und Tritizin; zudem Glukowanilin und Agropilen.
Die Quecke wird in der Medizin vielseitig genutzt; obwohl die Pflanze boshaft wirkt, kann sie bei richtiger Anwendung großen Nutzen bringen. In vielen Ländern gilt das Gras als pharmakopäischer Rohstoff. Die Anwendung erfolgt bei Stoffwechselstörungen: Das Gras wirkt schwitzfördernd, reguliert den Salzhaushalt, dient als Abführmittel und ist ein hustenstillendes Mittel.
Neben den Heileigenschaften besitzt der Queckenwurzelstock einen hohen Ernährungswert; besonders nützlich war er in Hungersnöten, wo die Wurzeln ins Mehl verarbeitet, getrocknet und zu Brot gebacken wurden. Die von Erde gereinigten Wurzelstöcke eignen sich hervorragend als Futtermittel für das Hausvieh.
Die Quecke enthält nützliche Substanzen wie Fruktose, Kieselsäure (die zur Stärkung des Blutgefäßsystems beiträgt), Eiweißstoffe und Polysaccharide. Die Anwendung von Quecke wird bei Rheuma, Blasenentzündung, Harn- und Gallensteinen sowie Gastritis, Hämorrhoiden, Diathese, Bronchitis, Lungenentzündung, Leberentzündung und Diabetes empfohlen.
Zur Zubereitung des Aufgusses werden 10 g des Rohstoffs mit 400 ml kaltem Wasser übergossen; diese Mischung wird dann 12 Stunden an einem dunklen Ort ziehen gelassen. Den erhaltenen Aufguss muss man durchsieben, die Wurzeln zusätzlich mit einem Glas kochendem Wasser übergießen und weitere Stunde ziehen lassen. Die beiden Mischungen werden verbunden, der Aufguss in einer halben Tasse dreimal täglich eingenommen.
Die Zubereitung des Quecksafts ist zweckmäßig im Herbst vorzunehmen. Er sollte aus den ausgepreßten Blättern und den ausgewaschenen Wurzelstöcken bestehen, um das Pressen zu erleichtern, können die Wurzeln zuvor durch einen Fleischwolf geführt werden. Der gepreßte Saft wird mit Wasser in einem Tuch gemischt und einige Minuten gekocht. Die Anwendung erfolgt empfohlen in einer halben Tasse dreimal täglich vor den Mahlzeiten.
Er soll otschat aus oschparennych und der ausgewaschenen Wurzelstöcke sein. Damit es otschimat leichter war, kann man von vornherein die Wurzeln durch den Fleischwolf abspielen. Den otschatyj Saft muss man in den gleichen Lappen mit dem Wasser und ein Paar Minuten prokipjatit mischen. Zu übernehmen empfehlen nach des Halbglases dreimal im Tag vor dem Essen. Die Behandlung von der Quecke in Form vom Saft wird und bei den Cholelithen erzeugt, nur wird hier der Saft aus den Blättern und den Stielen der Pflanze herankommen.
Die Eigenschaften der Quecke erweisen sich bei langdauernder Furunkulose als nützlich. Dazu werden 8 Esslöffel getrockneter und zerkleinerter Wurzeln mit einem Liter kochendem Wasser übergossen. Die Mischung wird drei Stunden ziehen gelassen, und die Brühe wird im Verlauf von 3–4 Wochen dreimal täglich in einer Tasse eingenommen.
Der Aufguss der Pflanze kann bei langdauernder Verstopfung als Einlauf verwendet werden. Zudem eignet er sich für Bäder zur Behandlung von Skrofulose und anderer Hauterkrankungen.
Die Quecke bereitet vor allem Gemüseanbauern Sorgen, da sie als Unkraut eine Kulturart ist, die sich sehr schnell ausbreitet.
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