Sustak

Sustak (der internationale Name – das Nitroglycerin gehört zur Gruppe der Vasodilatatoren mit freier Freisetzung von Stickstoffmonoxid in die Gefäßmuskulatur. Das Präparat wirkt krampflösend, schwächend und antianginal.) Sustak in der Packung (6,4 mg)

Zusammensetzung und Darreichungsform

Der Wirkstoffgehalt beträgt 6,4 mg Nitroglycerin.

Sustak wird als Aerosol zur Inhalation, sublinguale Tropfen, Konzentrat für Infusionslösungen, Lösungen für intramuskuläre Injektionen sowie Tabletten zur Resorption abgegeben.

Pharmakologische Eigenschaften von Sustak

Sustak aktiviert Guanilatzyklen und bewirkt eine Schwächung der glatten Muskulatur des Herzens. Die Hauptsubstanz des Präparats nimmt Krämpfe der glatten Muskelzellen des Herzens sowie Organe des SCHKT (systemischer koronarer Kreislauf), die den Blutfluss regulieren, und Bronchien ab.

Bei der Gabe von Sustak-Lösung werden periphere Venen erweitert, die Durchblutung verbessert; gleichzeitig verringern sich die Belastungen auf das Herz, der Druck an den Kammerwänden sinkt und die Sauerstoffversorgung der Lunge wird normalisiert.

Sustak fördert die korrekte Verteilung des Koronarblutstroms, stabilisiert den sympathischen Gefäßtonus des Herzens und lindert das Schmerzsyndrom.

Bei der Anwendung des Präparats können Kopfschmerzen und Schwindel auftreten, die durch die Erweiterung der Hirngefäße verursacht werden. Bei häufiger Einnahme kann sich eine Toleranz entwickeln; daher ist es notwendig, Pausen von 10 bis 20 Stunden einzulegen.

Der therapeutische Effekt wird bei intramuskulärer Gabe der Sustak-Lösung sowie bei der Einnahme von Tabletten innerhalb von 10 bis 15 Minuten erreicht und dauert 3 bis 5 Stunden an.

Anwendungshinweise

Sustak wird bei folgenden Erkrankungen verschrieben:

  • Stenokardie;
  • Sustak wird bei folgenden Erkrankungen verschrieben:
  • Herzinfarkt;
  • Sustak wird bei folgenden Erkrankungen verschrieben:
  • Krämpfe der glatten Muskulatur der Organe (SCHKT);
  • Hypotension im Rahmen von Operationsinterventionen.

Das Präparat kann als prophylaktisches Mittel bei Kreislaufstörungen eingesetzt werden, um die Entwicklung kardiovaskulärer Erkrankungen zu verhindern.

Anwendungshinweise für Sustak

Entsprechend der Gebrauchsanweisung für Sustak in Tablettenform sollte das Präparat 2–4-mal täglich in einer Dosis von 1 mg eingenommen werden, wobei die Tablette im Mundraum gelöst wird. Bei starken Krämpfen und akuten Angina-Pectoris-Anfällen kann die Einnahme alle 30 Minuten bis zum Eintritt des Heileffekts erfolgen.

Der antianginale Wirkungseintritt erfolgt nach 2 bis 3 Minuten nach der Einnahme; bei fehlender Besserung ist es erforderlich, innerhalb von 30 Minuten einen Arzt hinzuziehen. Die Dauer des therapeutischen Effekts beträgt 2 bis 3 Stunden.

Zur Prophylaxe der Angina Pectoris sollte Sustak zweimal täglich vor dem Essen eingenommen werden. Im Anfangsstadium der Erkrankung beträgt die Tagesdosis 6 mg, im schweren Stadium 15 bis 20 mg. Die maximale Tagesdosis des Präparats darf 34 mg nicht überschreiten.

Nach der Gebrauchsanweisung für Sustak in Form einer Lösung zur innerlichen Anwendung werden Aerosoldispersionen mit 2–3 Tropfen zweimal täglich verabreicht. Die Dauer des Heileffekts beträgt 2 bis 3 Stunden.

Sustak in Salbenform wird in geringer Menge 2- bis 3-mal täglich auf den Brustkorb aufgetragen und dringt durch leichte Bewegungen bis zur vollständigen Aufnahme ein.

Kontraindikationen

Als Kontraindikationen für die Einnahme von Sustak gelten: Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffkomponenten, intrakranielle Hypertonie, Tachykardie, Hirninfarkt, schweres Anämiestadium, Glaukom, Leberinsuffizienz und Niereninsuffizienz sowie Schwangerschaft und Stillzeit. Zudem ist das Präparat im Kindesalter bis zum vollendeten 16. Lebensjahr kontraindiziert. Sustak in der Packung (2,6 mg)

Das Präparat sollte bei Störungen der Darmperistaltik (SCHKT), Herzbeutel-Tamponade, Perikarditis, Hypovolämie und Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden.

Nebenwirkungen von Sustak

Sustak kann folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Aus dem Zentralnervensystem: Kopfschmerzen, Schwindel, Kollaps, Tremor, Ohnmacht, Angstzustände, Krampfanfälle sowie Bewusstseins- und Koordinationsstörungen.
  • Von Seiten des Herz-Kreislaufsystems: starker Blutdruckabfall, Tachykardie und Arrhythmien;
  • Aus dem Verdauungssystem: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Dyspepsie sowie Mundtrockenheit.

Bei Langzeitgabe von Sustak können allergische Reaktionen wie Hautjucken, Nesselsucht, Exantheme, Angioödem, Brennen, Dermatitis und Ekzeme auftreten.

Ob Sie sollten wissen:

Es gibt sehr seltene medizinische Syndrome, beispielsweise die Zwangsstörung mit obsessiven Gedanken an Gegenstände. Bei einer Patientin mit dieser Manie wurden 2.500 fremde Gegenstände im Magen gefunden.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt