Taiji-Qi Gong

Taiji-Qi Gong ist eine heilende Gymnastik, die Kampfkunst und Tanz vereint. Diese Praxis entstand im alten China: Die Idee, einen Tanz zu schaffen, der den Körper heilen kann, den Kampfgeist stärkt und die Verbindung zwischen Körper und Vernunft wiederherstellt.

Taiji – chinesische Gymnastik

Heute empfehlen Meister Taiji-Qi Gong diese Technik zur Stärkung von Gelenken und Muskeln, zur Erhöhung der Flexibilität, zur Verbesserung der Koordination sowie zur Beschleunigung der Genesung nach Brüchen oder Verletzungen. Zudem dient sie als hervorragende Prophylaxe gegen Osteoporose und hilft, den allgemeinen Körpertonus zu steigern.

Taiji-Qi Gong kann wie eine Kampfkunst studiert werden, erfordert dafür jedoch den Besuch spezieller Kurse. Wenn das Ziel darin besteht, sich mit Hilfe dieser Gymnastik zu erholen – wie die Meister betonen –, sind die Übungen anspruchsvoll; es genügt jedoch, einige Stunden pro Woche zu üben, um die Praxis auch zu Hause fortzusetzen.

Taiji-Qi Gong wird zum Ziel, das überflüssige Gewicht abzubauen. Sein Wesen liegt in einem fließenden Bewegungsablauf, ständiger Konzentration und Meditation, nicht in Geschwindigkeit oder Kraft. Diese Gymnastik lehrt den Körper und die Vernunft zu beherrschen. Ihre Grundlage ist das Verständnis von Energie und deren richtigem Kreislauf, der sowohl die physische als auch die geistige Gesundheit gewährleistet.

Wie beginnen Taiji-Qi Gong-Trainings?

Da diese Gymnastik Eile und Dynamik vermeidet, ist es notwendig, sich nicht zu beeilen. Zunächst muss man lernen, den Körper so zu beherrschen, dass man auf einem Bein stehend nicht fällt, die Wirbelsäule korrekt hält und von Beinen sowie Händen aus bewegt wird. Im Laufe der Trainings gewöhnen sich die Muskeln schrittweise an die Anstrengung: Der Gelenkverschleiß nimmt ab, und die Muskelspannung verbessert sich.

Je länger man trainiert, desto stärker beeinflusst Taiji-Qi Gong das Bewusstsein. Wer regelmäßig praktiziert, berichtet davon, dass Arbeitsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit steigen, Reizbarkeit nachlässt, der emotionale Hintergrund ausgeglichen wird und der Zustand des Nervensystems merklich verbessert ist.

Die Gymnastik Tajtschi weist keine Kontraindikationen auf; sie kann sogar von Krebspatientinnen und älteren Menschen praktiziert werden.

Für die Ausführung der Tajtschi-Übungen werden Schuhe mit einer feinen Sohle benötigt, um die Oberfläche des Bodens oder der Erde besser zu spüren. Auch das Barfußlaufen oder das Üben in Socken ist erlaubt, sofern die Temperatur dies zulässt. Die Trainingsform sollte so gestaltet sein, dass sie die Beweglichkeit nicht einschränkt und von der Ausführung der Übungen nicht ablenkt.

Das Üben von Tajtschi kann täglich erfolgen, beispielsweise wie beim Yoga, zu Hause oder im Freien. Dabei ist es wichtig, auf das äußere Wetter zu achten – die Bedingungen sollten komfortabel sein, weder zu heiß noch zu kalt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Auswahl eines qualifizierten Tajtschi-Trainers. Wenn das Ziel darin besteht, die Beziehungen zum Selbst wiederherzustellen und dies nicht einfach nur als interessante Zeitvertreib dient, ist es notwendig, einen Menschen zu finden, der Tajtschi seit langem praktiziert. Viele Fitness-Zentren bieten diese Gymnastik an, jedoch handelt es sich dabei meist lediglich um eine ungewöhnliche Form von Aerobic ohne Meditation und Selbstreflexion.

Auch das individuelle Vorgehen des Trainers ist in der Tajtschi wichtig; wenden Sie sich an ihn und nutzen Sie seine Aufmerksamkeit. Es sollte Ihr psychologischer und physischer Zustand berücksichtigt werden.

Taiji – ein Übungskomplex, der Gymnastik und Kampfkunst vereint

Beispiele für Übungen

Hier präsentieren wir als Beispiel den Komplex der Tajtschi-Übungen:

  • «Das Eintauchen in Tschi»: Man steht gerade auf, stellt die Beine schulterbreit auseinander, verteilt das Körpergewicht auf die Fußsohlen und beugt die Knie leicht an. Dies ist die Ausgangsposition. Nach Annahme dieser Position atmet man tief ein, hebt die Hände bis zur Schulterhöhe, reckt sie dann nach oben, beugt die Ellbogen so, dass sich die Handflächen auf Augenhöhe befinden, und richtet die Hände vor sich aus. Diese Bewegung wird viermal wiederholt;
  • «Die Umarmungen mit dem Mond»: Von der beschriebenen Ausgangsposition ausgehend atmet man tief ein, formt die Hände wie zum Halten einer Kugel (gebogen), streckt die Finger auf der rechten Fußsohle in den Boden und lässt die Ferse dabei den linken Knöchel berühren. Das rechte Knie wird zur Seite geführt;
  • «Die Mähne des Pferdes»: Fortsetzung aus der Pose „Umarmungen mit dem Mond": Tief einatmen, einen Schritt nach rechts machen. Die Beine sollen kaum breiter als schulterbreit aufgestellt sein. Die rechte Hand wird vorwärts ausgestreckt, der Ellbogen leicht gebeugt; die Hand steigt nach oben an und dreht sich so, dass die Handfläche zur Person zeigt. Die linke Hand bleibt im Ellenbogen gebeugt, das Handgelenk wird an die Hüfte (oberen Bereich) gedrückt und die Hand dehnt sich vorwärts aus.
  • In der Pose «die Mähne des Pferdes» fortsetzend, muss man tief einatmen, sich zurücklehnen und nicht beeilend aufrichten; den linken Ellbogen so biegen, dass die Handfläche auf Höhe der Stirn liegt. Die rechte Hand wird ebenfalls im Ellenbogen gebogen, wobei die Handfläche nach unten zeigt. Anschließend erfolgt ein tiefer Einatmungszug, woraufhin die linke Hand kräftig vorwärts geworfen wird; dabei ist sie gebeugt und die Handfläche zeigt nach vorne.
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