Wesentliche Aspekte > Medizinische Begriffe > Antagonismus I (Substanzantagonismus)

Antagonismus I (Substanzantagonismus)

Antagonismus I (Substanzantagonismus) – eine Form der Wechselwirkung im Organismus von Substanzen (Vitamine, Aminosäuren, medikamentöse Wirkstoffe), die dadurch gekennzeichnet ist, dass durch das Vorhandensein einer Substanz der Effekt anderer geschwächt wird.

Die folgenden Formen des Substanzantagonismus werden unterschieden:

  • Absolut – der Effekt der gleichzeitigen Gabe von Substanzen ist geringer als der Effekt jeder einzelnen Substanz bei alleiniger Verabreichung;
  • Gegenseitig – jede der beiden Substanzen nimmt oder schwächt den Effekt der anderen ab;
  • Konkurrenzantagonismus – die Substanzen wirken an denselben Rezeptoren (in diesem Fall handelt es sich um einen reversiblen Charakter);
  • Nicht-Konkurrenzantagonismus – dieser Antagonismus ist dadurch gekennzeichnet, dass eine der interagierenden Substanzen auf den Rezeptor außerhalb seines floriden Zentrums wirkt;
  • Indirekt (Synonym: indirekter Antagonismus) – der Effekt der Substanzen richtet sich auf verschiedene Elemente des Organismus;
  • Nichtgleichgewichtig – eine Substanz wirkt irreversibel an Rezeptoren;
  • Einseitig – der Effekt einer Substanz nimmt den Effekt anderer auf, ohne ihn zu umkehren;
  • Relativ – der kombinierte Effekt der Substanzen ist größer als die Summe ihrer einzelnen Effekte;
  • Der gerichtete Effekt – die Wirkung der Substanzen richtet sich auf ein und dasselbe Zellorganell;
Ob Sie sollten wissen:

Den ersten Rüttler wurde im 19. Jahrhundert erfunden. Er basierte auf dem Dampfmotor und war für die Behandlung weiblicher Hysterie bestimmt.


Impressum | Datenschutz | Über uns | Kontakt