Blastomykose

Die Blastomykose (Blastomycose; griech. blastos – der Trieb, den Keim + griech. mykes, myketos – der Pilz + griech.-osis (Suffix) – die Erkrankung; das Synonym: Askomycose) – die allgemeine Bezeichnung für System- und tiefe Mykosen, deren Erreger zu drosophilenartigen und drosophilen parasitären Pilzen gehören, die sich durch Knospenbildung fortpflanzen.

Scheiden ab:

  • Die Blastomykose keloidalis (Blastomycose keloidalis; Synonyme: Glänzende Sporotrichose amasonisch, Blastomykose amasonisch, Lobo-Krankheit) – wird durch den Pilz Loboa loboi hervorgerufen und unterscheidet sich von der klassischen Blastomykose durch die Bildung tumorartiger sowie knotenähnlicher (keloidartiger) Hautläsionen.
  • Die Blastomykose der Lungen (Blastomycose pulmonum) – wird bei der viszeralen Form der Blastomykose als Lungeninfektion beobachtet, die das Charakteristikum einer Herdlungenentzündung mit Neigung zur Eiterung des Lungengewebes und zur Nekrose aufweist.
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