Sopiklon

Sopiklon – das Beruhigungspräparat zur Behandlung von Schlafstörungen.

Darreichungsform und Inhalt

Sopiklon wird als Tablette in folgender Form abgegeben: weiße Tabletten mit cremiger oder weißer Beschichtung (in Blisterpackungen à 10 Stück, in Papierkartons à 2 Packungen).

Der Inhalt einer Tablette beträgt:

  • Wirkstoff: Sopiklon – 7,5 Milligramm;
  • Hilfsstoffe: Kartoffelstärke, Tablettenhilfsmittel 80, mikrokristalline Cellulose, Gleitmittel, medizinisches niedrigmolekulares Polyvinylpyrrolidon, Luft, Magnesiumstearat.

Angaben zur Anwendung

  • Primäre Schlafstörungen: komplexes Einschlafen, nächtliches und frühes Erwachen, vorübergehende und anhaltende Insomnie.
  • Wiederholte Verstöße gegen das Traumgesetz, die mit psychischen Verwirrungen einhergehen und den Zustand des Patienten erheblich verschlimmern können.

Kontraindikationen

  • Dekompensierte respiratorische Insuffizienz;
  • Das Alter bis zu 15 Jahren;
  • Überempfindlichkeit gegenüber den Komponenten des Präparats.

Die Anwendung von Sopiklon bei stillenden und schwangeren Frauen wird nicht empfohlen.

Anwendungsart und Dosierung

Sopiklon kurz vor dem Einschlafen in einer Einzeldosis einnehmen.

Die empfohlene Tagesdosis für Erwachsene beträgt 7,5 Milligramme (1 Tablette). Bei schwerer oder persistierender Schlaflosigkeit kann diese Dosis auf 2-malige Einnahme erhöht werden.

Für ältere Patienten wird eine Therapie mit der Minimaldosis von 3,75 Milligramme (0,5 Tabletten) empfohlen; bei unzureichender Wirksamkeit und Abwesenheit unerwünschter Wirkungen kann die Dosis schrittweise gesteigert werden.

Bei Nierenfunktionsstörungen ist eine Anpassung der Dosierung nicht erforderlich; bei ausgeprägter eingeschränkter Funktion wird die Tagesdosis auf 3,75 mg reduziert.

Nebenwirkungen

Unter Anwendung von Sopiklon in den empfohlenen Dosen verläuft die Therapie in der Regel gut; postoperative Störungen entwickeln sich selten.

Während der Behandlung können folgende Symptome beobachtet werden:

  • Sehr häufig: ein abgemildertes Gefühl metallischen oder bitteren Geschmacks im Mund;
  • Selten: gastrointestinale Störungen (in Form von Übelkeit, Erbrechen), psychische Störungen (in Form von Reizbarkeit, Verwirrtheit des Bewusstseins, Stimmungstiefs);
  • Sehr selten: allergische Reaktionen (in Form von Nesselsucht, Hautausschlag).

Beim Erwachen kann die Entwicklung von Schläfrigkeit sowie gelegentlich Schwindel und eine Beeinträchtigung der Bewegungskoordination auftreten.

Besondere Hinweise

Während der Therapie ist die Einnahme von Alkohol sowie depressogen wirkenden Psychopharmaka zu vermeiden.

Eine starke Unterbrechung der Behandlung des Syndroms der Aufhebung ist nicht angezeigt.

Bei der Anwendung von Sopiklon vor dem Hintergrund einer Myasthenie muss aufgrund der möglichen Verstärkung der Muskelschwäche eine strenge neurologische Kontrolle erfolgen.

Die Dauer des Kurses sollte 4 Wochen nicht überschreiten.

Aufgrund der Wahrscheinlichkeit von Schwindel und Koordinationsstörungen am Tag nach der Einnahme von Sopiklon ist es notwendig, das Führen eines Fahrzeugs und potenziell gefährliche Arbeiten zu vermeiden.

Arzneimittelwechselwirkungen

Bei gleichzeitiger Anwendung von Sopiklon mit bestimmten Arzneimitteln können folgende Effekte auftreten:

  • Muskelrelaxanzien und depressiva Psychopharmaka: Verstärkung ihrer Wirkung;
  • Trimipramin: Senkung seiner Konzentration (dies muss bei der gemeinsamen Verabreichung der Präparate sowie bei der Anwendung von Sopiklon mit anderen trizyklischen Antidepressiva berücksichtigt werden).

Haltbarkeitsfristen und Lagerungsbedingungen

Vor Licht geschützt an einem für Kinder unzugänglichen Ort bei Zimmertemperatur lagern.

Die Haltbarkeitsdauer beträgt 2 Jahre.

Ob Sie sollten das wissen:

Beim regelmäßigen Besuch des Solariums steigt die Wahrscheinlichkeit, an Hautkrebs zu erkranken, auf 60 %.


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