Die Funktion des Gehirns ist äußerst komplex und in vielen Bereichen noch unerforscht. Die Besonderheiten der Denkprozesse, die beim Schlafenden beobachtet werden, sind bemerkenswert. Wir möchten einige davon vorstellen.
Jeder von uns hat bereits die Erfahrung gemacht: Nach einem sehr hellen und beeindruckenden Traum aufzuwachen, verspürt man den Wunsch, seinen Inhalt mit anderen zu teilen. Doch schnell stellt sich heraus, dass fast nichts davon erhalten geblieben ist – abgesehen vielleicht von bestimmten Empfindungen, Stimmungen oder Erinnerungsfetzen.
Gelehrte haben festgestellt, dass innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Erwachen bereits die Hälfte des Trauminhalts aus dem Gedächtnis verloren geht. Innerhalb weiterer fünf Minuten entweichen weitere 40 Prozent der Informationen. Der physiologische Hintergrund dieses Prozesses ist bisher unbekannt. Von den verbliebenen 10 Prozent der Träume, die tatsächlich erinnert werden, können Beispiele wie Frankenschnitte, Mary-Shelley-Träume oder Periodensysteme von D.I. Mendelejew genannt werden – ebenso wie zahlreiche andere wissenschaftliche Entdeckungen und künstlerische Leistungen.
Die Mehrheit der Menschen kennt das Phänomen der Verschmelzung von Realität und Traum. Dies zeigt sich insbesondere in Fällen, bei denen externe Faktoren wie Geräusche, Düfte, Luftschwingungen oder Temperaturveränderungen in die Textur des Traums integriert werden. Auch körperliche Zustände während des Schlafes können eine Rolle spielen – etwa wenn der Organismus Flüssigkeitsvorräte benötigt und im Traum nach Wasser sucht und trinkt. Ähnlich verhält es sich bei Hunger: Der Mensch träumt von Nahrung, isst sie, wobei das Hungergefühl für einen bestimmten Zeitraum verschwindet. Interessanterweise wiederholt sich die Episode der Befriedigung des Wunsches mit demselben Ergebnis.
Menschen mit erworbenem Sehverlust träumen häufig so, als wären sie sehend. Bei angeborener Blindheit stützen sich Träume jedoch auf andere Sinne (z. B. olfaktorisch, taktil oder auditiv) und können dennoch sehr befriedigend und emotional sein.
Bei gesunden Menschen ist es üblich, psychisch zu träumen und sich selbst als Hauptperson wahrzunehmen. Solche Träume sind bei Dreijährigen am häufigsten beobachtbar; in diesem Alter erkennen Kinder jedoch noch nicht ihre eigene Rolle im Traum. Bei Kindern treten häufiger Angstträume auf, doch diese Neigung verschwindet meistens zwischen dem 7. und 8. Lebensjahr.
Männliche Personen träumen tendenziell häufiger in männlichen Rollen. Bei Frauen treten jedoch ebenfalls Männer als Traumbilder auf.
Die vollständige Abwesenheit von Träumen ist ein Warnsignal. Es wurde festgestellt, dass schwere psychische Verwirrungen auf diese Weise manifestiert werden.
Experimentelle Studien bestätigen: Menschen, die innerhalb von zwei bis drei Tagen keine Phase des REM-Schlafes (Rapid Eye Movement) durchlaufen – also jene Zeitspanne, in der Träume auftreten –, entwickeln zunehmend Konzentrationsschwierigkeiten, Reizbarkeit und Aggressivität. Bei weiterführenden Untersuchungen an Testpersonen traten Halluzinationen sowie weitere Anzeichen psychischer Verwirrung auf, obwohl die Gesamtdauer des nächtlichen Schlafs für eine vollständige Erholung ausreichte. Zudem zeigten Beobachtungen von Forschern, dass Menschen, denen die Fähigkeit zur Traumwahrnehmung wiederhergestellt wurde, innerhalb weniger Tage außergewöhnlich lebhafte und inhaltsreiche Träume erlebten, deren Dauer deutlich länger als üblich war.
Die Annahme, dass farbliche Träume auf psychische Abweichungen hindeuten, ist nicht haltbar. Die Mehrheit der Menschen erlebt in etwa 88 Prozent ihrer Träume in Farbe. Der Inhalt eines Traums steht jedoch in keiner Weise mit seiner Farbenwahrnehmung in Verbindung.
Das Gehirn verarbeitet während des Traums Empfindungen und Emotionen, die im Wachleben erfahren wurden, und kombiniert bekannte Situationen sowie Gestalten auf einzigartige Weise. Daher entsteht oft der Eindruck, fremde Personen träumten, obwohl diese möglicherweise nur flüchtig in der Wachwelt wahrgenommen wurden.
Im Leben geraten verschiedene Menschen oft in ähnliche Situationen. Daher können sie auch Träume mit identischem Inhalt haben. Meistens träumen wir davon, dass wir uns beeilen, verspätet sind, Transportmittel benutzen, Prüfungen ablegen oder jemanden einholen (oder laufen).
Träume spiegeln häufig bestimmte Situationen sehr genau wider; ihre Deutung als Zukunftsvoraussage oder göttliche Führung ist jedoch nicht zulässig. Träume stehen in keiner kausalen Beziehung zu zukünftigen Ereignissen, sondern stellen eine komplexe Rekonstruktion von Erinnerungen an vergangene Erlebnisse, Situationen und Eindrücke dar, die im Gedächtnis verankert sind.
Während der REM-Phase (Rapid Eye Movement) erhalten das Rückenmark Signale, die alle Muskelgruppen maximal lähmen. Dieser Mechanismus dient nicht nur der Erholung des Organismus, sondern verhindert auch, dass sich der Mensch in Träumen als aktiv bewegend erlebt und Verletzungen erleidet.
Die Funktionsweise des Gehirns im Traumzustand ist bisher unzureichend erforscht. In den kommenden Jahren könnten Forscher neue Erkenntnisse gewinnen, die es ermöglichen, Träume zu entschlüsseln und sie beispielsweise therapeutisch bei der Behandlung psychischer Störungen einzusetzen.
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