Paracetamol-Zäpfchen für Kinder

Paracetamol-Zäpfchen für Kinder – Anwendungsanleitung Paracetamol ist ein Medikament mit fiebersenkender und schmerzstillender Wirkung. Es gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika und ist unter verschiedenen Handelsnamen bekannt: Efferalgan, Zefekon D, Parazetamol, Panadol usw.

Paracetamol-Zäpfchen werden in Folien- oder Plastikpackungen abgegeben und enthalten je nach Dosierung 0,125 bis 1 g des Wirkstoffs.

Anwendungshinweise

Aufgrund seiner schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung wird Paracetamol in den folgenden Fällen eingesetzt:

  • Anwendungshinweise
  • Aufgrund seiner schmerzstillenden und fiebersenkenden Wirkung wird Paracetamol in den folgenden Fällen eingesetzt: bei Infekten der oberen Atemwege, Lungenentzündungen sowie Bronchitiden mit einer Körpertemperaturerhöhung von bis zu 38 °C oder mehr; ferner bei Neuropathien, Kopfschmerzen (Neuralgien, Migräne und Radikulopathien).
  • Zahnschmerzen
  • Schmerzen im Rahmen von Verbrennungen sowie nach traumatischen Verletzungen.
  • Entzündliche Erkrankungen der Kehle, des Ohres und der Nase, die mit einem schwachen bis mäßigen Schmerzsyndrom einhergehen.

Der pharmakologische Effekt von Paracetamol-Zäpfchen bei Kindern.

Die Wirkung von Paracetamol beruht auf seiner Fähigkeit, das Enzym Cyclooxygenase zu hemmen. Dieses Enzym ist für die biologische Synthese der Wirkstoffe – Prostaglandine – aus Arachidonsäure verantwortlich und löst akute sowie lokale und allgemeine Entzündungsreaktionen im Organismus aus. Durch die Hemmung von Cyclooxygenase erzielt Paracetamol zentrale antipyretische und analgetische Effekte.

In der Packungsbeilage für Paracetamol-Zäpfchen bei Kindern sind die Geschwindigkeit der Aufnahme der Wirksubstanz ins Blut sowie deren Verteilung im Organismus angegeben: Die maximale Konzentration wird 30 bis 40 Minuten nach der Anwendung erreicht.

Die Wirkung des Präparats dauert etwa vier Stunden, woraufhin sich der Spiegel der aktiven Komponente im Blut halbiert, da sie in der Leber verstoffwechselt wird. Durch den Abbau entstehen giftige Metaboliten, die bei Überschreitung der Konzentration schwere Hepatopathien (medikamentöse Leberschäden) verursachen können.

Anwendungsart und Dosierung.

Gemäß der Packungsbeilage werden Paracetamol-Zäpfchen rektal angewendet. Die Dosierung richtet sich nach dem Alter des Kindes:

  • 0,08 g pro Tag für Kleinkinder im Alter von 3 bis 12 Monaten.
  • 1 Zäpfchen mit 0,17 g für Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren.
  • 1 Zäpfchen mit 0,33 g für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren.
  • 1 bis 2 Suppositorien mit 0,33 g Paracetamol für Kinder bis zum 12. Lebensjahr (das Intervall zwischen den Verabreichungen beträgt mindestens 4 Stunden).

Die Dauer der Anwendung des Arzneimittels hängt vom Charakter der Erkrankung, dem Schweregrad ihres Verlaufes und dem erreichten Effekt ab.

Kontraindikationen und Nebenwirkungen von Paracetamol-Suppositorien für Kinder.

Die Kontraindikationen für die Verabreichung von Paracetamol hängen in vieler Hinsicht von der Darreichungsform ab; jede Art des Präparats, einschließlich der Suppositorien, darf nicht bei den folgenden Erkrankungen angewendet werden:

  • Bronchialasthma
  • Hämopathien sowie Nieren- und Lebererkrankungen
  • Hämorrhagische Syndrome
  • Magengeschwüre sowie Zwölffingerdarmgeschwüre
  • Verminderte Blutgerinnungsfähigkeit

Paracetamol-Zäpfchen für Kinder – Erfahrungsberichte zur Wirksamkeit Paracetamol-Zäpfchen für Kinder sind gemäß Expertenmeinungen bei erhöhter Sensibilität gegenüber den Wirkstoffkomponenten kontraindiziert, wenn in der Patientenanamnese allergische Reaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria), Diathese oder Angioödem vorliegen.

Mögliche Nebenwirkungen der Anwendung dieses Arzneimittels sind eine Leberschädigung, die Verstärkung der Blutungsneigung (bei Hämophilie), die Unterdrückung der Thrombozytenbildung sowie das Auftreten allergischer Reaktionen.

Bei Überdosierung des Präparats werden die Verdauungsorgane geschädigt (Erbrechen, Übelkeit, häufiger Stuhlgang); zudem kann sich eine verstärkte Schweißabsonderung einstellen. Später können weitere Symptome wie Atemnot, Schwäche, Bewusstseinsstörungen sowie Funktionsstörungen von Herz und Atmungssystem auftreten.

Im Falle einer Überdosierung ist eine sofortige ärztliche Konsultation erforderlich.

Ob Wichtige Hinweise:

Studien zeigen, dass Frauen, die wöchentlich mehrere Gläser Bier oder Wein konsumieren, ein erhöhtes Brustkrebsrisiko haben.