Akineton

Die Preise in den Online-Apotheken:

Ab 565 Rubel

Akineton Injektionslösung

Akineton ist ein synthetisches Präparat, das zur Behandlung des Parkinson-Syndroms sowie bei extrapyramidalen Symptomen durch Neuroleptika eingesetzt wird.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Akineton ist als weiße Tablette in zylindrischer Form sowie als klare Lösung zur parenteralen Anwendung erhältlich.

Die Tabletten enthalten 2 mg Biperiden-Hydrochlorid. Als Hilfsstoffe dienen mikrokristalline Cellulose, Mais- und Kartoffelstärke, Calciumhydrophosphat-Dihydrat, Laktose-Monohydrat, Copovidon sowie Magnesiumstearat; zudem wird gereinigtes Wasser als Gleitmittel eingesetzt. Die Tabletten sind in Blisterpackungen zu 10 oder 20 Stück erhältlich. Eine Packung umfasst 2, 5 oder 10 Blister.

1 ml der Lösung enthält 5 mg Biperiden-Lactat. Als Hilfsstoffe dienen Natrium-Lactat und Wasser für Injektionszwecke. Die Lösung wird in Ampullen zu je 1 ml abgefüllt; eine Packung enthält 5 Ampullen.

Anwendungshinweise

Akineton ist gemäß Packungsbeilage bei den nachfolgend aufgeführten Indikationen anzuwenden:

  • Parkinsonismus bei Erwachsenen
  • Vergiftung mit Nikotin oder Organophosphorverbindungen bei Erwachsenen
  • Extrapyramidale Symptome, die durch Neuroleptika oder andere neuroleptikaartige Substanzen verursacht wurden, bei Kindern und Erwachsenen

Kontraindikationen

Das Präparat ist nach der Anweisung für Akineton kontraindiziert bei:

  • Stenose und Obstruktion des Gastrointestinaltrakts
  • Glaukom der Netzhautvene (Ampuläre Venenstauung)
  • Megakolon
  • Erhöhte individuelle Empfindlichkeit gegenüber einzelnen Wirkstoffen des Präparats.

Die Anwendung von Akineton in Tablettenform wird bei Kindern unter drei Jahren nicht empfohlen. Laut Anweisung sollte das Mittel während der Schwangerschaft, insbesondere im ersten Trimester, mit Vorsicht angewendet werden. Bei Bedarf zur Anwendung während der Stillzeit ist es ratsam, das Stillen einzustellen, da die Wirkstoffe des Präparats in die Muttermilch übergehen können. Mit Vorsicht ist das Präparat auch bei älteren Patienten sowie bei folgenden Zuständen anzuwenden:

  • Hemmung der motorischen Funktionen
  • Steinleiden in der Blase
  • Herzrhythmusstörungen
  • Neigung zu epileptischen Anfällen

Anwendungsform und Dosierung

Bei schweren Parkinson-Syndromen erhalten erwachsene Patienten Akineton intravenös oder intramuskulär in einer Dosis von 2–4 ml, aufgeteilt auf mehrere kleine Injektionen langsam appliziert. Wird das Präparat in Tablettenform angewendet, wird mit niedrigen Dosen begonnen – üblicherweise 1 bis 2 mg einmal täglich. Je nach Nebenwirkungen und therapeutischer Wirkung kann die Dosis schrittweise auf maximal 4 mg täglich erhöht werden. Die Höchstdosis beträgt 16 mg und kann auf vier Einzeldosen verteilt werden.

Bei motorischen Störungen, die durch die Einnahme anderer Medikamente verursacht wurden, wird eine einmalige Gabe von Akineton empfohlen.

  • Kinder unter einem Jahr: 0,2 ml intravenös.
  • Kinder zwischen 1 und 6 Jahren: 0,4 ml
  • Kinder ab dem 10. Lebensjahr: 0,6 ml
  • Für Erwachsene wird das Präparat intramuskulär oder intravenös in einer Dosis von 0,5 bis 1 ml verschrieben; die Höchstdosis liegt bei 2 bis 4 ml.

Sollte eine weitere Gabe erforderlich sein, kann diese nach einer halben Stunde verabreicht werden. Tritt während der Anwendung eine unerwünschte Wirkung auf, muss die Therapie sofort abgebrochen werden.

Bei motorischen Störungen kann Akineton auch in Tablettenform eingenommen werden, entweder vor oder nach dem Essen. Die Behandlungsdauer richtet sich nach dem Verlauf der Erkrankung. Die Erwachsenendosis liegt bei 1 bis 4 mg und wird bis zu viermal täglich verabreicht; für Kinder im Alter von 3 bis 15 Jahren beträgt die Dosis 1 bis 2 mg und wird bis zu dreimal täglich gegeben.

Bei der Absetzung des Präparats ist eine schrittweise Reduktion der eingenommenen Dosis erforderlich.

In Fällen einer Vergiftung durch organische Phosphorverbindungen wird die Dosierung je nach Schweregrad der Vergiftung angepasst; Akineton wird bis zum vollständigen Abklingen der Symptome verabreicht.

Bei Nikotinvergiftung erfolgt eine zusätzliche Behandlung mit intramuskulärer Gabe des Präparats in einer Dosis von 1–2 ml.

Nebenwirkungen

Die Anwendung von Akineton kann in Einzelfällen folgende unerwünschte Wirkungen hervorrufen:

  • Schläfrigkeit
  • Schwindel
  • Ataxie
  • Muskelschwäche
  • Unruhe
  • Erschöpfung
  • Dyskinesie
  • Bewusstseinstrübung
  • Unruhe
  • Euphorie
  • Gedächtnisstörungen
  • Delirien
  • Schlafstörungen
  • Muskelkrämpfe
  • Sprachstörungen

In Einzelfällen können Halluzinationen auftreten. Bei gesteigerter psychomotorischer Unruhe oder Erregung ist eine Dosisreduktion des Arzneimittels erforderlich.

Auch kann die Anwendung von Akineton folgende Nebenwirkungen hervorrufen:

  • Störungen des Verdauungssystems: Verstopfung, vermehrte Speichelproduktion, Mundtrockenheit, Übelkeit sowie epigastrisches Unwohlsein. Zur Verringerung solcher unerwünschter Wirkungen wird empfohlen, das Präparat nach dem Essen einzunehmen.
  • Tachykardie, Bradykardie sowie arterieller Blutdruckabfall.
  • Sehstörungen: Glaukom, Akkommodationsparese und Mydriase.
  • Allergische Reaktionen, verminderter Schweißausstoß sowie Harnretention.
  • Medikamentöse Abhängigkeit.

Nebenwirkungen treten häufig im frühen Behandlungsverlauf sowie bei zu rascher Dosissteigerung auf.

Bei einer Überdosierung von Akineton können folgende Symptome auftreten:

  • Hautrötung
  • Überhitzung
  • Blasen- und Darmatonie
  • Delirium
  • Erweiterte, langsam lichtreagierende Pupillen (Mydrien)
  • Bewusstseinsstörungen
  • Kreislaufkollaps
  • Trockenheit der Schleimhäute
  • Herzrasen

Besondere Hinweise

Die gleichzeitige Anwendung von Akineton mit anderen anticholinergen Psychopharmaka sowie mit antiparkinsonischen, antihistaminischen und antiepileptischen Mitteln kann eine Verstärkung der peripheren und zentralen Nebenwirkungen zur Folge haben.

Auch bei der Kombination des Mittels mit Levodopa, Pethidin, Chinidin und einigen anderen Arzneimitteln ist besondere Vorsicht geboten.

Bei Langzeitanwendung von Akineton ist eine regelmäßige Kontrolle des Augeninnendrucks erforderlich.

Das Präparat kann die Reaktionsgeschwindigkeit verringern und das Unfallrisiko im Straßenverkehr erhöhen.

Analoga

Zu den Analoga von Akineton zählen folgende Arzneimittel:

  • Trihexyphenidinum
  • Biperiden
  • Biperidenchlorid

Haltbarkeit und Lagerungsbedingungen

Das Arzneimittel wird rezeptpflichtig abgegeben und gehört zur Liste A.

Akineton ist an einem für Kinder unzugänglichen, trockenen Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C aufzubewahren.

Die Haltbarkeitsdauer der Lösung zur Injektion sowie der Tabletten beträgt fünf Jahre.

Preise in Online-Apotheken:

Name des Arzneimittels

Preis

Apotheke

Akineton-Tabletten 2 mg, 100 Stück

565 Rubel

Zur Anschaffung

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheken der IFK GmbH

Akineton-Tabletten 2 mg (N° 100), Hersteller: Desma GmbH / Laboratorio Farmaceutico SIT

604 Rubel

Zur Anschaffung

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Das Netzwerk der Moskauer Apotheken der IFK

Akineton Retard-Infusion 5 mg/ml, Desma GmbH/Ebewe Farma

702 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Das Apothekennetzwerk der IFK in Moskau

Akineton-Lösung 5 mg/ml, 1 ml, 5 Einheiten

794 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Apotheke ver.ru, GmbH Die Apotheke ver.ru der GmbH
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