Die Akupunktur ist ein charakteristisches Verfahren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM), einer der ältesten alternativen Behandlungsmethoden weltweit. Sie wirkt durch die Stimulation bestimmter Punkte mit metallischen Nadeln, um Unwuchten im Qi-Strom auszugleichen.
Studien belegen, dass Akupunktur bei der Linderung bestimmter Schmerzzustände sowie postoperativer Übelkeit wirksamer ist als Placebo. Zudem bestätigen systematische Forschungsergebnisse ihre Eignung zur Behandlung von Schlafstörungen, Angstzuständen und Depressionen.
Unter der Leitung qualifizierter Fachkräfte und unter Verwendung steriler Nadeln gilt die Akupunktur weltweit als verhältnismäßig sicher mit einem sehr geringen Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen.
Der genaue Beginn der Akupunktur in altertümlichem China ist nicht feststellbar; schriftliche Quellen aus der Shang-Dynastie, die Akupunktur erwähnen, datieren auf 1600–1100 v. Chr., wo sie zusammen mit Ausbrennverfahren genutzt wurde, während Aderlass und Demonologie ebenfalls praktiziert wurden; spitze Knochen- oder Bernstein-Nadeln wurden erst im 2. Jahrhundert v. Chr. durch metallische Nadeln ersetzt, später verbreitete sich die Praxis nach Japan, Korea, Vietnam und Taiwan, bevor portugiesische Missionäre sie im 16. Jahrhundert nach Westen brachten.
Neben 90 Arbeiten zur Akupunktur wurden zwischen den Dynastien Shang und Han weitere Texte verfasst; Kaiser Shen Nung ordnete 1023 die Errichtung einer Bronzestatue an, auf der Meridiane und Akupunkturpunkte dargestellt waren.
Die allgemeine Theorie der Akupunktur basiert auf der Prämisse, dass die Funktionen des Organismus durch eine Energie reguliert werden, die als Qi bezeichnet wird und durch den Körper fließt. Ein Ungleichgewicht dieses energetischen Stroms ist Ursache für Krankheiten, während die Akupunktur Methoden umfasst, deren Ziel die Korrektur dieser Unwucht mittels der Stimulation von Akupunkturpunkten ist. Der am weitesten verbreitete Mechanismus zur Stimulierung dieser Punkte erfolgt durch das Einführen feiner metallischer Nadeln unter die Haut, entweder manuell oder mit Hilfe einer elektrischen Stimulation.
Eine Akupunktursitzung beginnt mit der Anamnese des Patienten zur Diagnosefindung. In der traditionellen chinesischen Medizin existieren vier diagnostische Methoden: Inspektion, Auskultation, Befragung und Palpation. Die Akupunktur fördert die Ausschüttung von Endorphinen, die eine schmerzstillende Wirkung entfalten. Zudem bewirkt sie die Freisetzung verschiedener neuroaktiver Substanzen des Gehirns, die das vegetative Nervensystem modulieren und ein breites Spektrum an Organen sowie Systemen beeinflussen.
In der klinischen Praxis ist die Akupunktur stark individualisiert und basiert auf Philosophie und Intuition, weniger auf kontrollierten wissenschaftlichen Studien. Eine Sitzung dauert zwischen 10 und 60 Minuten, einschließlich Diagnostik und Behandlung. Die Nadeln, die bei der Prozedur verwendet werden, sollten steril und für den Einmalgebrauch bestimmt sein; sie unterscheiden sich in ihrer Länge von 13 bis zu 130 mm.
Klinische Studien belegen, dass Akupunktur bei der Linderung anhaltender Schmerzen, postoperativer Schmerzen sowie bei Übelkeit und Erbrechen hilft. Sie wirkt effektiv gegen einen hohen arteriellen Blutdruck, unterstützt die Behandlung von Abhängigkeiten und ist im Kampf gegen Übergewicht ergebnisbringend.
Bei der Anwendung von Akupunktur zur Gewichtsreduktion nutzt man ihre Fähigkeit, Hormone der Fettverteilung zu beeinflussen. Klinische Daten zeigen, dass Akupunktur den Appetit verringert, das Verlangen nach Nahrung unterdrückt, den Stoffwechsel anregt und die Verdauung verbessert. Zudem reguliert sie Hormone, die mit Fettleibigkeit in Verbindung stehen. Die Prozedur stärkt zudem die Funktionen der Leber – eines Organs, das für die Verarbeitung von Nährstoffen und den Abbau von Fetten wichtige chemische Substanzen produziert.
Die Prozedur erfolgt wie folgt:
Bei der Wahl von Akupunktur als Methode zur Gewichtsreduktion ist es ratsam, eine spezialisierte Einrichtung zu finden, in der lizenzierte Akupunkteure tätig sind. Diese sollten nicht nur über fundierte Ausbildung verfügen, sondern auch langjährige Praxiserfahrung besitzen. Ideal ist ein qualifizierter Iglotherapeut mit Erfahrung sowohl im Bereich der Akupunktur als auch in anderen medizinischen Disziplinen.
Das beste Ergebnis der Akupunktur bei Gewichtsverlust wird nach 10 Sitzungen über mehrere Wochen erzielt. Die Akupunktur zur Gewichtsreduktion sollte mit einer Diät, dem Verzehr gesunder Nahrungsmittel und körperlicher Bewegung kombiniert werden.
Der Begriff „Su-dschok" in der koreanischen Übersetzung setzt sich zusammen aus den Wörtern „su dar" (Hände) und „dschok" (Beine). Damit bezeichnet die Su-dschok-Akupunktur eine Behandlung verschiedener Erkrankungen durch bestimmte Punkte auf den Handflächen und Fußsohlen. Es handelt sich um eine sofortige und wirksame Heilungstherapie, die ohne medikamentöse Mittel mit Nebenwirkungen auskommt.
Die Akupunktur ist eine physikalische und metaphysische natürliche Therapie, die bei der Behandlung folgender Erkrankungen hilft:
Außerdem wird die Akupunktur zur Behandlung von Verstopfung, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Bluthochdruck sowie Zyklusstörungen eingesetzt.
Da das Verfahren auf dem Einstich von Nadeln in die Haut basiert, besteht ein bestimmtes Infektionsrisiko, wenn nicht sterile oder wiederverwendbare Nadeln verwendet werden. Zu den durch das Verfahren verursachten Infektionen gehören nach Studien bakterielle Infektionen und Hepatitis B.
Nach Studien ruft die Akupunktur äußerst selten schwerwiegende Nebenwirkungen hervor; dazu zählen geringfügige Blutungen an den Einstichstellen, Hämatome, Schmerzen und Schwindel.
Die Leber ist das wichtigste Organ im menschlichen Körper. Ihr durchschnittliches Gewicht beträgt etwa 1,5 kg.
Die Akupunktur (auch Igloreflexotherapie genannt) wird seit über drei Jahrtausenden therapeutisch eingesetzt und ist weltweit verbreitet.
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