Arteriosklerose

Kurze Charakteristik der Erkrankung

Atherosklerose

Die Arteriosklerose ist eine chronische Gefäßerkrankung, die durch die Ablagerung von Plaques gekennzeichnet ist. Diese Plaques verengen den Gefäßlumen erheblich und führen zu Wandveränderungen. Derzeit gilt die Arteriosklerose als eine der häufigsten Ursachen für Kreislaufstörungen sowie als Hauptursache für Erkrankungen innerer Organe.

Die Plaquebildung wird durch das Ansammeln von Fetten in den Gefäßwänden und deren Einlagerung verursacht. Plaques entstehen vor allem in großen Gefäßen, beeinflussen jedoch alle Körpersysteme, da der menschliche Organismus ohne eine korrekte Blutversorgung nicht normal funktionieren kann. Die Ursachen für eine zerebrale Atherosklerose oder Pathologien der Gefäße der unteren Extremitäten sind sehr vielfältig. Alle Risikofaktoren lassen sich in zwei Hauptgruppen – veränderliche und unveränderliche – einteilen. Zu den letzteren gehören jene Faktoren, die als unvermeidlich gelten:

  • Das Geschlecht des Menschen: Bei Frauen tritt die zerebrale Atherosklerose durchschnittlich etwa 10 Jahre später auf als bei Männern; Männer leiden an Gefäßveränderungen etwa viermal häufiger. Das Gleichgewicht der Morbidität wird erst mit 50 Jahren erreicht. In diesem Alter wird eine Atherosklerose der Gefäße sowohl bei Männern als auch bei Frauen gleich oft diagnostiziert, was sich durch wichtige hormonelle Veränderungen im weiblichen Organismus erklärt.
  • Das Alter: Je älter ein Mensch ist, desto höher ist das Risiko für eine Atherosklerose der Gliedmaßen oder des Gehirns.
  • Genetische Veranlagung: Bis zum 50. Lebensjahr leiden vor allem Menschen an einer Vasokonstriktion, deren Verwandte bereits an einer Atherosklerose der unteren Extremitäten oder anderen Formen von Gefäßerkrankungen litten. In solchen Fällen verläuft die Gefäßveränderung intensiver und manifestiert sich stärker.

Bei den veränderlichen Gründen für das Auftreten der Atherosklerose kann man gegen sie ankämpfen. Die Hauptmittel hierfür sind medikamentöse Präparate und die Änderung des Lebensstils.

  • Das Rauchen: Ohne jeden Zweifel verstärkt Nikotin das Risiko für kardiovaskuläre Pathologien, zu denen auch eine Obliteration der unteren Extremitäten gehört; es ist bewiesen, dass Rauchen zur Entstehung einer ischämischen Herzkrankheit, Hyperlipidämie, Hypertonie und anderer Erkrankungen beiträgt. Dabei übt der Zigarettenrauch infolge seiner Besonderheiten den stärksten Einfluss auf die Blutgefäße sowie auf den Gesamtorganismus aus.
  • Adipositas: Übergewicht sowie Fettablagerungen an den Gefäßwänden erhöhen das Risiko für die Entstehung nicht nur der Atherosklerose, sondern auch anderer Erkrankungen, insbesondere des Diabetes mellitus und der Hypertonie.
  • Dyslipidämie (Störung des Fettstoffwechsels): ...
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit).
  • Falsche Ernährung: Wenn eine Person überwiegend Lebensmittel tierischen Ursprungs konsumiert, wird bei ihr ab dem 40.–50. Lebensjahr zwingend eine Atherosklerose der Gefäße manifestieren.
  • Ein bewegungsarmer Lebensstil, der zu einem Störung des Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels führt.
  • Verschiedene Infektionen, beispielsweise Chlamydien oder Zytomegalieviren, erhöhen ebenfalls das Risiko für die Entwicklung einer Atherosklerose des Gehirns.

Wie bereits dargelegt können mit den genannten Faktoren gekämpft werden. Dies ist sowohl zur Warnung vor der Atherosklerose als auch zur Prophylaxe anderer kardiovaskulärer Erkrankungen notwendig: Je früher Sie schädliche Gewohnheiten und die ungesunde Lebensweise aufgeben, desto besser; jede Krankheit ist jedoch leichter zu verhindern als zu behandeln. Beschäftigen Sie sich mit Sport: Ein leichtes Gehen im Park, Fitnessübungen oder das Fahrradfahren tragen wesentlich dazu bei, das Erkrankungsrisiko zu verringern.

Die Formen der Atherosklerose

Blutgefäße erstrecken sich über den gesamten menschlichen Körper; daher können pathologische Veränderungen an beliebiger Stelle entstehen. Je nach Lokalisation unterscheidet man zwischen einer Atherosklerose des Gehirns und einer Atherosklerose der Extremitätengefäße.

  • Die obliterierende Atherosklerose ist eine der häufigsten Pathologien des Blutsystems; sie manifestiert sich durch Störungen des Blutkreislaufs sowie trophische Veränderungen der Gewebe, was die Entwicklung eines Gangrän nicht selten provoziert.
  • Bei der Atherosklerose der Hirngefäße sind die das Gehirn versorgenden Blutgefäße betroffen. Durch pathologische Veränderungen wird das Risiko für Schlaganfälle und intrakranielle Blutungen erheblich erhöht. Zudem führt diese Erkrankung zu Bewegungsstörungen, Seh- und Hörverwirrungen sowie unruhigem Schlaf und emotionalen Störungen.

Unabhängig von der Form der Erkrankung muss die Behandlung der Atherosklerose so schnell wie möglich begonnen werden. Bei ersten ungünstigen Symptomen ist es notwendig, sich unverzüglich an einen Arzt zu wenden, um eine genaue Diagnose zu stellen und eine langfristige, komplexe Therapie zu planen.

Die Atherosklerose – Symptome und Krankheitsbild

Symptome der Atherosklerose

Die Symptome dieser Erkrankung sind sehr vielfältig und hängen von der Lokalisation des pathologischen Prozesses sowie vom Stadium seiner Entwicklung ab. In einigen Fällen betrifft die Atherosklerose bereits bestimmte Gefäße, was Intensität und Ausgeprägtheit der Symptome beeinflusst. Hinsichtlich der Hauptmerkmale der Krankheit werden vor allem folgende Symptome beobachtet:

  • Langanhaltende Schmerzen an der Stelle der Gefäßveränderung, die sich je nach Belastung und Tageszeit steigern oder abmildern;
  • Bauchschmerzen sowie Störungen der Verdauungsorgane im Falle einer Atherosklerose der Bauchaorta.
  • Gedächtnisstörungen, Schwindel, Abnahme der geistigen Leistungsfähigkeit sowie Lähmungen im Verlauf einer fortschreitenden Atherosklerose des Gehirns;
  • Zunahme der Angina-Pectoris-Anfälle und das Auftreten von Infarktzeichen bei Atherosklerose der Herzkranzgefäße.

Unabhängig vom Ort des pathologischen Prozesses zeigen Patienten mit dieser Diagnose einen gestörten Lipidstoffwechsel, eine erhöhte Cholesterinmenge sowie eine Zunahme der Lipoproteine im Blut.

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