Das depressive Syndrom ist ein krankhafter Zustand, der durch verschiedene psychische sowie physische Störungen gekennzeichnet ist. Obwohl viele Menschen unter Depression vor allem Langeweile, Schwermut und Apathie verstehen, wird die zugrundeliegende Pathologie oft fälschlicherweise lediglich als Manifestation dieser Symptome interpretiert. Tatsächlich handelt es sich bei der Depression um eine ernste Erkrankung, die sich in der körperlichen Gesundheit des Menschen widerspiegelt und manchmal irreversible Folgen nach sich ziehen kann. Daher erfordert das depressive Syndrom eine sorgfältige Diagnostik sowie häufig eine langfristige Behandlung.
Bei verschiedenen Menschen kann die Depression in abgegrenzte pathologische Spezies übergehen, die sowohl allgemeine als auch spezifische Merkmale aufweisen. Letztere sind ausschließlich der konkreten Abart dieses Krankheitszustandes eigen und helfen bei der Diagnosestellung. So unterscheidet sich das manisch-depressive Syndrom durch zwei Hauptphasen – manisch und depressiv –, in deren Intervallen ein periodisches Aufhellen auftreten kann.
Für die erste Phase, also die depressive Phase, sind folgende Symptome charakteristisch:
In dieser Phase spricht die Patientin häufig viel und lacht; sie wertet oft Möglichkeiten um, die in der Realität nicht erfüllbar sind. Häufig entwickelt sich bei ihr die Überzeugung von eigener Genialität, weshalb Patientinnen mit einem manisch-depressiven Syndrom sich für Maler, Dichter oder Schauspieler ausgeben können.
Das zweite Stadium ist die depressive Phase, das genaue Gegenteil des ersten Stadiums. In dieser Phase zeigen sich beim Patienten folgende Merkmale:
Die depressiven Phasen dauern in der Regel länger als die manischen Zustände. Ihre Frequenz variiert bei verschiedenen Patientinnen von einigen Tagen bis zu mehreren Monaten. Es ist zu beachten, dass diese Patientinnen sich gewöhnlich bewusst sind und den Zustand kritisch einschätzen; sie verfügen jedoch nicht über ausreichende Kräfte, um dagegen anzukämpfen.
Bei leichten Verläufen erfolgt die Therapie des depressiven Syndroms ambulant; bei schwereren Formen ist eine stationäre Behandlung mit starken Antidepressiva erforderlich.
Unter dem Begriff 'asthenisch-depressives Syndrom' versteht man im medizinischen Kontext eine psychische Verwirrung, die durch folgende charakteristische Merkmale gekennzeichnet ist:
Die Ursachen dieser depressiven Form lassen sich in endogene (innere) und exogene (äußere) Faktoren unterteilen: Zu den endogenen Faktoren gehören verschiedene Stresssituationen sowie pathologische Zustände im emotionalen Bereich. Als exogene Gründe gelten diverse Erkrankungen, beispielsweise onkologische Leiden, schwere Operationen, Verletzungen, Infektionen oder kardiovaskuläre Erkrankungen usw.
Bei Jugendlichen und jungen Männern können die Symptome dieses depressiven Syndroms eine deutlich negative Färbung annehmen. In diesem Fall kommen folgende Merkmale hinzu: regelmäßige hysterische Zustände.
Die protrahierte Krankheit geht häufig mit dem Entstehen von Schuldgefühlen einher. Dies wird oft durch eine düstere Einschätzung der Umwelt sowie des eigenen Zustands verstärkt. Zudem wirkt sich das astheno-depressive Syndrom auf die physische Gesundheit aus: Im Rahmen dieser Pathologie können Störungen im Verdauungssystem auftreten, der Blutdruck steigt, Appetit und Schlaf leiden, der Menstruationszyklus bei Frauen ist häufig gestört und die sexuelle Libido nimmt ab.
Es ist wichtig zu beachten, dass ein charakteristisches Merkmal dieser depressiven Subform die Verbesserung des psychoemotionalen Zustands des Patienten nach der Beseitigung somatischer Symptome oder einer guten Erholung darstellt.
Die Behandlung dieses depressiven Syndroms hängt direkt vom Schweregrad der Erkrankung ab. In Einzelfällen kann eine kurze Psychotherapie-Sitzung dem Patienten helfen, während bei schwereren Verläufen nicht nur ein langfristiger Kurs durch den Psychotherapeuten erforderlich ist, sondern auch die Anwendung von Antidepressiva und Beruhigungsmitteln über einen längeren Zeitraum notwendig wird.
Der Name der vorliegenden Subform der Pathologie verdeutlicht bereits: Die Hauptsymptome dieses depressiven Syndroms sind Besorgtheit und panische Ängste. Diese Merkmale sind für das Teenageralter charakteristischer; infolgedessen wird diese Art der Depression gerade in der Übergangsphase am häufigsten beobachtet. Sie ist bedingt durch eine erhöhte Emotionalität, Verwundbarkeit sowie den Minderwertigkeitskomplex, die in dieser Phase entstehen.
Das ängstlich-depressive Syndrom manifestiert sich durch krankhafte Befürchtungen unterschiedlicher Art, die allmählich in Phobien übergehen. Besonders häufig fürchten Jugendliche, bei denen sich das Syndrom entwickelt, vor Bestrafung – sie betrachten vollkommene und unvollkommene Taten als schrecklich und fühlen sich objektiv nicht ausreichend schön, klug oder talentiert. Dies führt zu einem fast vollständigen Verlust der Fähigkeit, die Umwelt, verschiedene Situationen sowie die eigene Persönlichkeit realistisch zu bewerten; alles wird im finstersten Licht dargestellt und äußerst feindlich wahrgenommen.
Auf diesem Hintergrund kann sich auch ein Verfolgungswahn entwickeln. Nicht selten scheint es Patientinnen, sie würden betrügen oder lebenswichtige Situationen so manipulieren, um in die Falle gelockt zu werden. Menschen können als Feinde oder Agenten überall wahrgenommen werden, die auf jeden ihrer Schritte folgen. Ängstlichkeit, Verdächtigkeit und überflüssige Sensibilität sind die ständigen Merkmale des ängstlich-depressiven Syndroms; beim Kranken ziehen sie die gesamte Energie und Kraft vom Kampf mit nicht in der Realität existierenden Gefahren ab.
Die Behandlung des depressiven Syndroms erfordert eine unverzügliche Einbeziehung professioneller Psychotherapeuten sowie gegebenenfalls den Einsatz von Medikamenten mit beruhigender Wirkung.
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