Flukoldeks

Flukoldeks – das mehrkomponentielle Arzneimittel zur symptomatischen Behandlung von Erkältungen und Infektionskrankheiten. Bewertungen zu Flukoldeks bestätigen die hohe Wirksamkeit und die Schnelligkeit des Medikaments. Packung Fljukoldeks bestätigen die hohe Heileffektivität und die Schnelligkeit des Medikaments.

Die Präparate Teraflu, Ekstratab, Ferveks, Efferalgan mit Ascorbinsäure sowie Kaffetin SK und Grippostad C sind Analoga von Flukoldeks.

Darreichungsform und Inhalt von Flukoldeks

Flukoldeks wird in Form von Tabletten sowie als Suspension hergestellt.

Zu jeder Tablette von Flukoldeks gehören Paracetamol (500 mg), koffeinfreies Koffein (30 Milligramm), Phenylpropanolaminhydrochlorid (25 Milligramm), Chlorpheniraminsmaleat (2 Milligramm) sowie die Hilfsstoffe: Natriumbenzoat, Stärke, Gelatine, Magnesiumstearat, Gleitmittel, Polyvinylpyrrolidon, Sorbitol, Natriumkarboksymethylcellulose und der Farbstoff Gelb.

5 ml der Suspension enthalten Flukoldeks mit 125 mg Paracetamol und 2 mg Chlorpheniraminmaleat.

Pharmakologischer Wirkmechanismus

Flukoldeks ist ein Kombinationspräparat. Der Wirkstoff Paracetamol wirkt fiebreitend und schmerzlindernd; er greift auf die Temperaturregulationszentren sowie Schmerzpunkte im Zentralnervensystem ein. Chlorpheniraminmaleat besitzt antihistaminische, anticholinerge, krampflösende und sekretolytische Effekte (durch Blockade von H1-Histaminrezeptoren). Zudem unterdrückt es die Aktivität des Zentralnervensystems und verringert die Kapillardurchlässigkeit.

Koffein bewirkt eine anregende Wirkung auf die Großhirnrinde, gefäßerweiternde Effekte sowie eine Stimulation der Atemzentren; dies äußert sich in einer Steigerung von Kraft und Stoffwechselrate sowie bei hypotonischem arteriellen Blutdruck. Der Effekt dieser Substanz fördert geistige und körperliche Leistungsfähigkeit, verringert das Gefühl von Müdigkeit und Schläfrigkeit und schwächt die Wirkung der Komponenten, die das Zentralnervensystem unterdrücken.

Anwendungshinweise für Flukoldeks

Die Anwendungshinweise für Flukoldeks gemäß den Packungsbeilagen lauten wie folgt:

  • Fiebersyndrom (infektiöse Erkrankungen und Erkältungskrankheiten)
  • Schmerzsyndrom (Migräne, Gelenkschmerzen, Neuralgien, Muskelschmerzen sowie Kopfschmerzen und Zahnbeschwerden)
  • Nasenfluss (allergische Rhinitis, akute Rhinitis)
  • Sinusitis

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen einen beliebigen Bestandteil des Präparats
  • Kindesalter unter sechs Jahren
  • Glucose-6-Phosphatdehydrogenase-Mangel
  • Nieren- und/oder Leberinsuffizienz
  • Stillzeit
  • Schwangerschaft
  • Thyreotoxikose
  • Chronisches Herzversagen
  • Diabetes mellitus
  • Blutkrankheiten
  • Arterielle Hypertonie
  • Nephropathie mit analgetischer Komponente
  • Blasenvergrößerung
  • Phäochromozytom

Die Anwendung von Flukoldeks ist bei hereditärer Hyperbilirubinämie (Syndrome Gilbert, Rotor und Crigler-Najjar), Alkoholismus, sekundärem Glaukom sowie Blasenkarzinom im fortgeschrittenen Alter mit Vorsicht indiziert.

Dosierungsanleitung

Gemäß der Packungsbeilage wird Flukoldeks als Suspension in den folgenden Standarddosierungen verabreicht:

  • Kinder zwischen 3 und 5 Jahren: 5 ml zweimal täglich
  • Kinder zwischen 6 und 10 Jahren: 5 ml dreimal oder viermal täglich
  • Kinder zwischen 10 und 15 Jahren: 10 ml dreimal täglich
  • Erwachsene und Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr: 10 ml Suspension vier- bis sechsmal täglich

Therapiedauer: fünf Tage.

Flukodek: Bei Erwachsenen ist die Einnahme von je einer Tablette zweimal bis dreimal täglich empfohlen. Freigabeform Fljukoldeks ist es in den Tabletten empfehlenswert, vom Erwachsenen zwei-drei Male im Tag (nach einer Tablette) zu verwenden.

Nach den Bewertungen zu Flukodek wird das Präparat meist gut vertragen; dennoch sind folgende Nebenwirkungen möglich: Appetitsteigerung, Schwindel, Schleimhauttrockenheit, arterieller Blutdruckanstieg, ZNS-Stimulation, Erbrechen, Reizung des Schließmuskels (SCHKT), allergische Reaktionen, epigastrischer Schmerz sowie Hämolysestörungen und Urinretention.

Einige Rezensionen zu Flukodek deuten darauf hin, dass das Medikament bei Langzeitanwendung hepatotoxische Effekte aufweist; zudem kann die Langzeiteinnahme von Flukodek in hohen Dosen zur Entwicklung einer Glukosurie, interstitiellen Nephritis oder papillären Nekrose führen.

Arzneimittelinteraktionen

  • Die langfristige gemeinsame Anwendung von Fljukoldekse und Barbituraten führt zu einer Senkung der Wirksamkeit von Paracetamol;
  • Paracetamol verringert die Wirkung urikosurischer Medikamente und erhöht die Effektivität indirekter Antikoagulanzien;
  • Die langfristige gleichzeitige Einnahme von Paracetamol und anderen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) erhöht das Risiko einer papillären Nephropathie sowie der „analgetischen" Nephropathie;
  • Diflunisal erhöht die Plasmaspiegel von Paracetamol um 50 % und damit das Risiko einer Hepatotoxizität.
  • Myelotoxische Substanzen verstärken die toxischen Manifestationen der Leber bei Flukoldeks.
  • Das gleichzeitige Langzeiteinnahme von Salicylaten und Paracetamol in hohen Dosen erhöht das Risiko für Blasenkrebs.
Ob Wussten Sie bereits?

Beim Küssen verlieren Paare pro Minute etwa 6,4 kcal und tauschen dabei fast 300 verschiedene Bakterienstämme aus.


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