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Die vier schädlichsten Süßigkeiten und ihre gesünderen Alternativen

Dass eine zuckerreiche Ernährung für die Mehrheit der Bevölkerung attraktiv ist, gilt als wissenschaftlich belegte Tatsache. Dies liegt nicht an Unmäßigkeit oder mangelnder Disziplin: Die Vorliebe für süße Speisen entwickelt sich bereits im Säuglingsalter und verbindet sich mit dem Gefühl von Ruhe und Sicherheit, das das Kind beim Saugen der Muttermilch empfindet. Zudem fördert Zucker im menschlichen Organismus die Ausschüttung der sogenannten "Glückshormone", die wir dringend benötigen. Dennoch findet ein Leben ohne Süßigkeiten selten statt: Die Lieblingsdesserts verursachen oft einen zu großen Verlust an Gesundheit und Äußerlichkeit. Zum Glück lässt sich diese negative Wirkung minimieren, indem man versteht, welche Süßigkeiten am schädlichsten sind, und sie durch geeignete Alternativen ersetzt.

1. Klebrige "Wokuschtschiki" (Kaugummis)

Kaugummis, Pomadkis, Iriskis sowie Karamellen mit flüssigen Füllungen gelten traditionell als besonders geeignet für Kinder. Tatsächlich sind diese Süßwaren jedoch weitaus schädlicher als andere Bonbons. Sorgsame Mütter und Großmütter kaufen diesen Kindern oft fälschlicherweise unter der Annahme, dass sie durch den Schokoladengehalt nützlicher seien. In Wirklichkeit ist dies nicht der Fall: Iriskis und Pomadkis enthalten keine natürlichen Inhaltsstoffe, sondern bestehen aus zahlreichen synthetischen Zusatzstoffen, die nicht nur die Verdauung beeinträchtigen, sondern auch das Gewöhnen an Süßes fördern. Für den Zahnschmelz ist nichts schädlicher als die klebrigen Reste von "Wokuschtschikis" (Kaugummis), in deren Anwesenheit krankheitserregende Mikroorganismen sich besonders ungebunden fühlen. Experten gehen davon aus, dass Kinder, die solchen Bonbons ausgesetzt sind, häufiger an Karies erkranken als Altersgenossen, deren Eltern bei der Auswahl der Süßigkeiten vorsichtiger waren.

Klebrige Leckereien

2. Konditorewaren und industriell hergestelltes Backwerk

Der Konsum von Gebäck, Kuchen, süßen Rolltorten und Torten verursacht schwerwiegende Schäden an den Verdauungsorganen, löst Stoffwechselstörungen aus und verschlechtert den Zustand der Blutgefäße. Für Liebhaber dieser Lebensmittel ist das Risiko einer Entwicklung von Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes, Lebererkrankungen und anderer schwerwiegender Folgeerkrankungen erheblich. Besonders gefährlich sind dabei die industriell hergestellten Mehlwaren. Um maximale Vorteile zu erzielen, setzen Produzenten bei der Herstellung die schädlichsten Komponenten ein, indem sie Butter durch billige Margarine und andere pflanzliche Fette ersetzen. In Kombination mit Zucker stellen diese Substanzen eine Zeitbombe dar, die inneren Organe allmählich zerstört.

Konfekt und industriell hergestellte Backwaren

3. Schokoladen-Batons

Der Schaden, den diese Naschwerke hauptsächlich verursachen können, ist aufdringlicher und unrichtiger Werbung zuzuschreiben. Die Informationen darüber, dass Batons ein ausgezeichnetes Produkt zur schnellen Hungerstillung seien, täuschen den Käufer. Beim Verzehr eines Snickers erhält der Mensch zwar eine große Kalorienportion, doch diese besteht fast vollständig aus Zucker (d.h. schnellen Kohlenhydraten) und einer großen Menge an schädlichen Fetten. Daraufhin kehrt der Hunger schnell zurück, und in den Organismus gelangen Substanzen, die ihm völlig unnützen sind. Im Bestand vieler Batons finden sich Karamellen und Nougat, deren Verzehr zur Zerstörung des Zahnschmelzes beiträgt. Und das Wort "Schokoladen-" entspricht in diesem Fall kaum der Wirklichkeit: Die Glasur, die Batons überzieht, enthält fast keine natürliche Schokolade.

Schokoladenriegel

Datteldürrobst

Unsere geliebten getrockneten Pflaumen und Aprikosen – sowohl übriggebliebene als auch frisch getrocknete Früchte – können bei massenhaftem Verzehr nicht ganz unschädlich sein. Zwar sind die Vitamine und Mineralstoffe in ihren Bestandteilen nützlich, doch darf man nicht vergessen, dass alle Substanzen (einschließlich Zucker) im Dürrobst in hoher Konzentration enthalten sind. Beispielsweise gelten getrocknete Datteln rechtlich als eines der süßesten Lebensmittel auf der Erde. Der unkontrollierte Verzehr von Dürrobst kann anstelle des erwarteten Nutzens die Gesundheit schädigen. Zudem verwenden Produzenten häufig Konservierungsmittel und andere Zusatzstoffe, um das Aussehen dieser Produkte zu verbessern. Daher ist es notwendig, Dürrobst sorgfältig auszuwählen und maßvoll anzuwenden.

Getrocknete Früchte

Was tun, wenn Süßes dennoch wünschenswert ist? Man sollte schädliche Süßigkeiten durch sicherere Lebensmittel ersetzen. Diätassistenten raten beispielsweise dazu, Bonbons zu kaufen, die keinen Zucker enthalten. Zu ihrem Bestand können Sorbit oder andere Ersatzstoffe gehören, jedoch nur in kleinen Mengen; Hauptzutaten sind natürliche Frucht- und Beerensäfte.

Schokoladenbäckerplätzchen und Bonbons: Besser ist es, dunkle und bittere Schokoladensorten zu bevorzugen. Diese enthalten natürliche Antioxidantien und andere nützliche Substanzen, während die schädlichen Fette darin nur in geringem Maße vorhanden sind.

Um Süßes gut zu stillen, helfen auch einige Früchte (wie Bananen und Datteln). Zudem gelten als unschädlich Bäckereiplätzchen aus Apotheken, die Müsli, Honig und getrocknete Beeren enthalten. Sie verfügen über einen guten Geschmack und einen niedrigen Kaloriengehalt.

Vor Feiertagen, wenn es ohne Süßigkeiten schwierig ist, den Sinn zu bewahren, ist es besser, auf teurere, aber qualitativ hochwertige Alternativen zurückzugreifen. Wählen Sie bei Kuchen oder Torten aus bekannten Konditoreien genau nach dem Bestand und genießen Sie ruhig kleine Portionen, um riesige Mengen an Fetten zweifelhafter Herkunft zu vermeiden. Bevorzugen Sie den maßvollen Verzehr von selbstgebackenen Leckereien – das ist schmackhaft und sicher.

Ob Sie sollten wissen:

Forscher der Oxford-Universität haben in einer Studie festgestellt, dass Vegetarismus das menschliche Gehirn schädigen kann, da er zu einem Gewichtsverlust des Gehirns führt. Aus diesem Grund empfehlen die Wissenschaftler, Fisch und Fleisch nicht vollständig von der Ernährung auszuschließen.


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