Fosfalyugel

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Ab 3,50 Euro

Fosfalyugel ist ein Antazidum, das sowohl eine umhüllende als auch eine adsorbierende Wirkung entfaltet. Antazida Fosfalyugel

Zur Zusammensetzung des Präparats gehört die Wirkstoffkomponente Aluminiumphosphat. Fosfalyugel neutralisiert freie Salzsäure im Magen und verringert gleichzeitig die Pepsinaktivität. Innerhalb von 10 Minuten senkt das Präparat den Säuregehalt auf einen Wert zwischen 3,5 und 5. Der antazidische Effekt von Fosfalyugel ist dabei nicht mit einer Neutralisation des Magensafts verbunden; es tritt keine erneute Hypersekretion von HCl ein.

Das Präparat wird nicht resorbiert. Dank des adsorbierenden Effekts bei der Anwendung von Fosfalyugel werden Bakterien, Gase, Toxine und Viren gebunden. Zudem ist eine Normalisierung der Passage des Magen-Darm-Inhalts charakteristisch für die Einnahme von Fosfalyugel.

Anwendungshinweise für Fosfalyugel

Die Packungsbeilage von Fosfalyugel enthält folgende Angaben zur Anwendung:

  • Chronische Gastritis (mit normaler oder vermehrter Sekretion)
  • Akute Gastritis
  • Akute Duodenitis
  • Symptomatisches Geschwür unterschiedlicher Ätiologie
  • Ulkuskrankheit des Magens und Dünndarms
  • Erosion der Schleimhaut des Magen-Darm-Traktes
  • Hiatushernie
  • Refluxösoophagitis (auch im Kindesalter)
  • Syndrom der nichtulzerösen Dyspepsie
  • Kolopathie
  • Funktionelle Dickdarmerkrankung
  • Enterokolitis
  • Proktitis
  • Sigmoiditis
  • Divertikulitis
  • Vergiftungen
  • Divertikulitis
  • Vergiftungen
  • Refluxösophagitis infolge übermäßigen Konsums von Kaffee, Nikotin oder Alkohol sowie aufgrund ernährungsbedingter Faktoren und der Einnahme anderer Medikamente
  • Gastralgie
  • Infektionszeichen (z. B. Sepsis) im Rahmen der Einnahme von Arzneimitteln, Laugen oder Säuren
  • Neurotische Dyspepsie
  • Maßnahmen zur Verhinderung der Aufnahme radioaktiver Elemente

Gegenanzeigen für den Einsatz von Fosfalugel

Fosfalugel ist laut Packungsbeilage kontraindiziert bei:

  • Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
  • Fosfalugel ist kontraindiziert bei langdauernder Niereninsuffizienz.
  • Fosfalugel ist kontraindiziert bei Alzheimer-Krankheit.
  • Bei Hypophosphatämie

Die Anwendung von Fosfalugel ist im Kindesalter bis zum 12. Lebensjahr sowie bei älteren Patienten streng indiziert.

Nebenwirkungen

Bei Einnahme des Präparats können verschiedene Nebenwirkungen auftreten, die zu negativen Bewertungen durch Patienten führen: Erbrechen, Übelkeit, Verstopfung, Veränderungen der Geschmacksempfindungen sowie allergische Reaktionen. Um das Auftreten von Nebenwirkungen zu vermeiden, sollte Fosfalgel ausschließlich nach ärztlicher Verordnung eingenommen werden und dabei das Dosierungsschema beachtet werden.

Bei Langzeitanwendung von Fosfalugel in hoher Dosierung ist die Entwicklung einer Hypokalzämie, Hypophosphatämie, Hyperkalziurie, Osteoporose, Osteomalazie, Hyperalbuminämie, Nephrokalzinose sowie Enzephalopathie möglich.

Überdosierung von Fosfalgel

Symptome der Fosfalugel-Überdosierung: Verstopfung. Behandlung: Anwendung von Abführmitteln.

Bei einer Anwendung des Präparats über zwei Wochen kann sich eine langdauernde Überdosierung (Osteomalazie) entwickeln. Symptome: Hypophosphatämie (Myasthenie, Unwohlsein, Osteoporose, Osteomalazie), renale Insuffizienz sowie Aluminiumenzephalopathie (Apraxie, Dysarthrie, geistige Behinderung, Krampfanfälle).

Anwendungsweg und Dosierung

Fosfalugel ist zur oralen Einnahme bestimmt. Das Präparat kann unverdünnt oder mit Wasser eingenommen werden. Fosfalyugel in Beuteln

Die Einzeldosis von Fosfalugel beträgt 1–2 Beutel (ein Beutel enthält 8,8 g des Wirkstoffs). Die Einnahmehäufigkeit liegt bei zweimal bis dreimal täglich. Bei Vergiftungen und caustischen Verbrennungen wird die Dosierung auf 3–5 Beutel pro Einnahme erhöht.

Bei Refluxösophagitis sollte Fosfalugel vor dem Einschlafen oder zwei Stunden nach der Nahrungsaufnahme eingenommen werden; bei Schmerzsyndromen erfolgt die Einnahme sofort. Bei Zwerchfellhernie wird eine Einnahme unmittelbar nach dem Essen sowie vor dem Einschlafen empfohlen; bei Enterokolitis zweimal täglich vor der Nahrungsaufnahme; bei Kolopathien vor dem Frühstück und vor dem Einschlafen.

Die Therapiedauer mit Fosfalugel wird vom Arzt je nach Krankheitsbild festgelegt.

Nach Angaben des Herstellers kann Fosfalgel in der Pädiatrie wie folgt dosiert werden: bis zum 6. Lebensmonat – 4 g oder ein Teelöffel pro Fütterung (sechs Mal); ab dem 6. Monat – 8 g oder zwei Teelöffel pro Fütterung (vier Mal).

Wechselwirkungen von Fosfalugel mit anderen Arzneimitteln

Fosfalgel kann die Resorption von Indometacin, Digoxin, Salicylaten, Phenytoin, Chlorpromazin, Antihistaminika, Diflunisal, Beta-Blockern, Isoniazid, Azithromycin, Tetrazyklinen, Zefpodoxim, Rifampicin, Barbituraten sowie der indirekten Antikoagulanzien, Ursodesoxycholsäure und Chenodesoxycholsäure verzögern. Cholinblocker verlängern und verstärken die Wirkung von Fosfalgel und seinen Analoga.

Besondere Hinweise

Bei Langzeitanwendung muss sichergestellt werden, dass der Phosphatstoffwechsel im Körper ausreichend ausgeglichen bleibt.

Bei einer nicht präzisierten Diagnose wird die Langzeitanwendung von Fosfalugel nicht empfohlen.

Nach den Angaben kann Fosfalugel bei Patienten mit Diabetes verschrieben werden, da das Präparat keinen Zucker enthält.

Fosfalgel kann zusammen mit Zimtidin, Disopiramid, Ketoprofen, Amoxicillin und Prednisolon angewendet werden.

Die Anwendung von Fosfalgel beeinflusst die Ergebnisse radiologischer Untersuchungen nicht.

Die Anwendung von Fosfalgel während der Schwangerschaft

Zuverlässige Daten zur Sicherheit des Präparats in der Schwangerschaft sowie Stillzeit liegen vor; laut klinischen Studien kann Fosfalgel episodisch eingesetzt werden.

Die Darreichungsform von Fosfalgel

Das Präparat wird als 20-prozentiges Gel in Beuteln für die orale Anwendung ausgegeben, die jeweils 2,08 bzw. 2,48 g Substanz enthalten.

Der Inhalt des Beutels muss vor der Anwendung sorgfältig mit den Fingern zerrieben werden.

Die Lagerungsbedingungen des Präparats

Fosfalugel ist bei Zimmertemperatur vor Kindern aufzubewahren.

Bewertungen

Das Präparat zeigt eine hohe Wirksamkeit bei der Behandlung verschiedener Krankheitsursachen, was positive Rückmeldungen seitens der Patienten und Ärzte ermöglicht. Bei Anwendung gemäß den Anweisungen wird das Mittel gut vertragen. Das Präparat wirkt schnell, was für die Linderung des Schmerzsyndroms nicht unerheblich ist.

Analoga von Fosfalugel

Folgende Analoga sind verfügbar: Alfogel, Gasterin, Aluminiumphosphat, Gefal und Fosfosal.

Preise in den Online-Apotheken:

Präparatname: Fosfalugel

Preis

Apotheke

Fosfalugel Beutel 16 g (N1)

17 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheke ver.ru, GmbH

Fosfalgel 16,0 g (N° 6)

173 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheke ver.ru, GmbH

Fosfalgel-Gel, Packung 16 g (N° 6), Hersteller: Astellas Pharma Europe B.V. / Yamanouchi

182 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK

Fosfalgel-Gel, Packung 16 g (N° 20)

342 Rubel

Zur Anschaffung

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheke ver.ru, GmbH

Fosfalgel-Gel, Packungsgröße 16 g (N° 20), Hersteller: Astellas Pharma Europe B.V. / Yamanouchi

349 Rubel

Zur Anschaffung

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK
Ob Wussten Sie das?

Viele Substanzen wurden auf den Markt gebracht, obwohl sie ursprünglich nicht als Medikamente konzipiert waren. So wurde Heroin beispielsweise von Anfang an als Hustenmittel für Kinder vermarktet. Kokain hingegen wurde von Ärzten als Anästhetikum und zur Steigerung der Zähigkeit empfohlen.


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