Heparin

Die Preise in den Online-Apotheken:

Ab 72 Rubel

Heparin-Injektionslösung Heparin ist ein Gerinnungshemmer.

Darreichungsform und Zusammensetzung

Galenische Formen des Präparats:

  • Lösung für die intravenöse (i.v.) und subkutane (s.c.) Anwendung: hellgelber oder farblos klarer Liquor; das Fläschchen (1 ml) in Umrissschalen aus Glas oder Plastik, jeweils zu 5 oder 10 Stück verpackt; im Karton 1 oder 2 Packungen; alternativ zu 5 oder 10 Stück ohne äußere Verpackung. Die Ampulle (1 ml) in Umrissschalen aus Glas oder Plastik, jeweils zu 5 oder 10 Stück verpackt; im Karton 1 oder 2 Packungen; alternativ zu 5 oder 10 Stück ohne äußere Verpackung. Die Ampulle (2 ml) in Umrissschalen aus Glas, jeweils zu 5 Stück verpackt; im Karton 1 oder 2 Packungen. Die Ampulle (5 ml) in Umrissschalen aus Glas oder Plastik, jeweils zu 5 oder 10 Stück verpackt; im Karton 1 oder 2 Packungen. Die Ampulle (5 ml), 5 oder 10 Stück im Karton ohne äußere Verpackung. Die Ampulle (5 ml), 5 oder 10 Stück im Karton. Das Fläschchen (5 ml) in Umrissschalen aus Glas oder Plastik, jeweils zu 5 oder 10 Stück verpackt; im Karton 1 oder 2 Packungen. Das Fläschchen (5 ml), 1, 5 oder 10 Stück im Karton. Die Polymer-Ampulle (5 ml), 5 Stück im Karton. Das Fläschchen (5 ml) in Polystyrol-Container;
  • Salbe zur topischen Anwendung (in Aluminiumröhrchen zu je 10 oder 25 g, jeweils im Karton 1 Röhrchens);
  • Das Gel zur topischen Anwendung (in Aluminiumröhrchen zu je 15, 20, 30, 50 oder 100 g; jeweils im Karton 1 Röhrchen).

Die in Frage stehende Substanz ist Natriumheparin.

  • 1 ml der Lösung entspricht 5.000 IE.
  • 1 g Salbe enthält 100 IE.
  • 1 g Gel enthält 1.000 IE.

Hilfsstoffe:

  • Lösung: Natriumchlorid 3,4 mg, Benzylalkohol 9 mg, Wasser für Injektionszwecke bis zu 1 ml.
  • Salbe: Benzocain 40 mg, Benzyl-Nicotinat 0,8 mg.

Anwendungshinweise

  • Therapie und Prophylaxe bei Thrombophlebitiden, Lungenembolie (auch bei Erkrankungen peripherer Venen), tiefer Beinvenenthrombose, Koronarthrombose, instabiler Angina pectoris, akutem Myokardinfarkt, Vorhofflimmern (einschließlich im Rahmen einer Embolie), disseminierter intravasaler Gerinnungssyndrom (DWS), Störung der Mikrozirkulation und Mikrothrombenbildung, Nierenvenenthrombose, hämolytisch-urämischem Syndrom, bakterieller Endokarditis, Glomerulonephritis sowie Lupusnephritis.
  • Zur Prophylaxe werden folgende Maßnahmen eingesetzt: Blutverdünnung während Operationen, extrakorporale Kreislaufverfahren, Mitralstenose (oder -insuffizienz je nach Kontext), Hämodialyse, Peritonealdialyse, Hämosorption und erzwungene Diurese;
  • Waschen des venösen Katheters
  • Vorbereitung von nicht gerinnungshemmtem Blut für labormedizinische Zwecke und Bluttransfusionen

Kontraindikationen

Kontraindikationen für die Anwendung von Heparin in Lösung

  • Heparin-induzierte Thrombozytopenie in der Anamnese oder bei bestehender Thrombose (oder auch ohne diese)
  • Schwangerschaft und Stillzeit
  • Blutungen, sofern das potenzielle Risiko den vermuteten Nutzen übersteigt

Vorsichtige Anwendung bei pathologischen Zuständen mit erhöhtem Blutungsrisiko

  • Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall
  • Bösartige Neubildungen
  • Das kardiovaskuläre System: Hirnaneurysmen, akute und subakute infektiöse Endokarditis sowie schwere unkontrollierbare arterielle Hypertonie und Aortendissektionen
  • Organe des Lymphsystems und des Kreislaufsystems: hämorrhagische Diathese, Leukämie, Hämophilie sowie Thrombozytopenie;
  • Ulzeröse Kolitis, erosiv-ulzerative Infektionen der Organe des Gastrointestinaltraktes (SCHKT), Ösophagusvarikose, langwierige Anwendung von Magen- und Darmdrainagen sowie Hämorrhoiden;
  • Angeborenes Defizit der Antithrombin-III-Synthese und Substitutionsbehandlung mit Antithrombin-III-Präparaten (zur Risikominderung von Blutungen sind kleine Dosen des Präparats erforderlich);

Weitere physiologische Zustände und Pathologien, bei denen die Anwendung von Heparin mit Vorsicht geboten ist: langdauernde renale Insuffizienz, schwere Lebererkrankungen mit Störung der Proteinsynthese, Vaskulitiden, proliferative diabetische Retinopathie, neuere chirurgische Eingriffe an Rückenmark oder Gehirn sowie Augen, frühe postpartiale Periode, kürzlich durchgeführte Epiduralanästhesie oder Lumbalpunktion, drohende Fehlgeburt und die Menstruationsperiode;

Unter strenger ärztlicher Überwachung ist die Anwendung der Lösung zur Behandlung von Kindern bis zum Alter von drei Jahren sowie bei Patienten über 60 Jahren, insbesondere älteren Frauen, empfehlenswert.

Kontraindikationen für die Anwendung der Salbe und des Gels.

  • Erkrankungen, die durch Störungen der Blutgerinnung, Blutungen, Aneurysmen der Hirngefäße, intrakranielle Hämatome, Schlaganfälle, zerreißende Aortenaneurysmen, maligne arterielle Hypertonie, subakute bakterielle Endokarditis sowie das Antiphospholipid-Syndrom begleitet werden.
  • Erosiv-ulzerative Infektionen des SCHKT, bösartige Neubildungen in der Leber, schwere Infektionen des Lebergewebes, Leberzirrhose mit Ösophagusvarikose sowie Schockzustände.
  • Die Erholungsphase nach chirurgischen Eingriffen an Leber und Gallenwegen, Gehirn, Augen sowie Prostata und nach Lumbalpunktion;
  • Eine kürzliche Geburt, die Menstruation oder der drohende Auswurf.

Die Anwendung von Salben und Gelen ist bei Prozessen auf Schleimhäuten oder offenen nekrotischen Geschwüren kontraindiziert.

Das Auftragen von Salbe oder Gel während der Schwangerschaft sowie im Verlauf der Stillzeit ist nur unter sorgfältiger medizinischer Beobachtung nach strengen Indikationen möglich.

Die Anwendung aller medikamentösen Heparin-Präparate ist bei Patientinnen mit einer Erhöhung der Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffkomponenten kontraindiziert.

Art und Dosierung der Anwendung.

Die Applikation erfolgt intravenös tropfweise oder subkutan im Bauchbereich; eine intramuskuläre Gabe ist nicht gestattet. Die Dosierung wird vom Arzt basierend auf klinischen Befunden unter Berücksichtigung des Patientenalters festgelegt. In der Regel beginnt die Behandlung mit einer intravenösen Gabe von 5000 IE, gefolgt von subkutanen Injektionen oder einer intravenösen Tropfinfusion.

Die unterstützende Dosierung je nach Applikationsart:

  • Kontinuierliche intravenöse Infusion: 24.000 bis 48.000 IE pro Tag bei einer Applikationsrate von 1.000 bis 2.000 IE pro Stunde.
  • Regelmäßige intravenöse Injektionen: 5.000 bis 10.000 IE mit einem Intervall von 4 bis 6 Stunden.
  • Subkutane Injektionen: 15.000 bis 20.000 IE zweimal täglich oder nach 8.000 bis 10.000 IE dreimal täglich.

Für die Infusion wird das Präparat in 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung gelöst. Die Anpassung der nachfolgenden Dosen erfolgt basierend auf regelmäßigen Bestimmungen der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (APTT) und/oder der Blutgerinnungszeit; bei einer subkutanen Gabe von 10.000 bis 15.000 IE pro Tag ist eine routinemäßige APTT-Kontrolle nicht zwingend erforderlich.

Die Behandlungsdauer hängt vom Verabreichungsweg und den klinischen Indikationen ab: Intravenös wird das Präparat über 7 bis 10 Tage appliziert, woraufhin die Therapie mit oralen Antikoagulanzien fortgesetzt werden sollte. Orale Antikoagulanzien sollten am ersten oder nach 5 bis 7 Tagen der Behandlung begonnen werden; die Absetzung des Heparins erfolgt am 4. bis 5. Tag der Kombinationsbehandlung.

Die Anwendung von Heparin wird in speziellen klinischen Situationen gemäß einem individuellen Schema durchgeführt.

Therapie der ersten Schwangerschaftswoche (SSW): In dieser Phase findet die Menstruation statt; eine Schwangerschaft ist noch nicht eingetreten. Eine Behandlung in diesem Stadium ist medizinisch nicht indiziert.

Nebenwirkungen: Bei subkutaner Gabe von 10.000 bis 15.000 IE Heparin pro Tag sind regelmäßige Kontrollen der aktivierten partiellen Thromboplastinzeit (APTT) und/oder der Blutgerinnungszeit nicht zwingend erforderlich.

  • Blutungsstörungen: Thrombozytopenie in leichter oder schwerer Form, die selten letal verlaufen; Nekrose der Haut, arterielle Thrombose, Angina pectoris, Schlaganfall sowie Herzinfarkt. Hämorrhagische Komplikationen umfassen Heparin-induzierte Blutungen (Hämatoxine) oder retroperitoneale Hämatome in den Eierstöcken und Nebennieren mit dem Risiko einer akuten Adrenalininsuffizienz.
  • Störungen des Kreislaufsystems: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitverlust sowie eine Erhöhung der Transaminasen im Blut.
  • Komplikationen des Knochen- und Muskelsystems: Bei Langzeitanwendung kommt es zur Kalzifikation von Weichteilen, Osteoporose sowie spontanen Frakturen.
  • Allergische Reaktionen: Urtikaria, Pruritus, Hautrötung, Bronchospasmus, Rhinitis, medikamentöses Fieber sowie anaphylaktoidale oder anaphylaktische Schocks.
  • Lokale Reaktionen: Schmerz, Hämatom, Blutung, Hyperämie oder Exulzeration an der Injektionsstelle.
  • Die übrigen Nebenwirkungen umfassen die Unterdrückung der Aldosteronsynthese sowie eine temporäre Alopecia.

Für die Anwendung sind besondere Hinweise erforderlich.

Bei der Dauerbehandlung ist es bei hohen Dosen empfehlenswert, diese unter stationären Bedingungen durchzuführen.

Die Anwendung der Lösung erfolgt unter Berücksichtigung der Gerinnungsparameter; im Falle einer starken Thrombozytopenie muss die Gabe des Präparates sofort abgebrochen werden.

Bei der Verabreichung hoher Dosen oder bei fehlender Reaktion auf das Heparin ist eine Kontrolle des Antithrombin-III-Spiegels notwendig.

Die gleichzeitige Gabe anderer Medikamente während der Infusion wird nicht empfohlen.

Bei Patienten mit arterieller Hypertonie sollte die Therapie durch eine regelmäßige Blutdruckkontrolle begleitet werden.

Das Präparat sollte bei Patienten mit radialer Therapie, stomatologischen Manipulationen, florider Tuberkulose sowie bei Vorhandensein eines intrauterinen Kontrazeptivums nur mit Vorsicht angewendet werden.

Bei der Behandlung von Frauen über 60 Jahren kann die Anwendung von Natriumheparin das Blutungsrisiko erhöhen; daher ist für diese Patientengruppe eine Dosisreduktion erforderlich.

Eine adäquate Dosierung, regelmäßige Kontrolle der Gerinnungswerte und eine sorgfältige Einschätzung der Kontraindikationen verringern das Blutungsrisiko.

Die medikamentöse Interaktion

Die Heparinlösung ist nur mit 0,9 %iger Natriumchlorid-Lösung vereinbar.

Natriumheparin verstärkt die Wirkung von Benzodiazepinen, Phenytoin, Propranolol und Chinidin.

Trizyklische Antidepressiva, Protaminsulfat sowie Polypeptide verringern die Wirksamkeit des Präparats.

Der antikoagulative Effekt des Präparats wird durch die gleichzeitige Gabe von Thrombolitika (Alteplase, Urokinase, Streptokinase), Antiaggregantien (Acetylsalzsäure, Dipyridamol, Clopidogrel, Tiklopidin, Prasugrel) sowie indirekten Antikoagulanzien (Warfarin, Acenocoumarol, Fenindion) und nichtsteroidalen entzündungshemmenden Arzneimitteln (NSAR) verstärkt.

Das Blutungsrisiko erhöht sich durch die gleichzeitige Anwendung von Heparin mit Dextran, Glukokortikoiden, Zytostatika, Hydroxychloroquin, Zefamandol, Valproinsäure und Etacrynsäure sowie Propylthiourazol.

Der antikoagulative Effekt des Präparats wird durch die gleichzeitige Einnahme von Kortikotropin, Ascorbinsäure, Nitroglycerin, Mutterkornalkaloiden, Chinin, Nikotin, Tetrazyklinen, Herzglykosiden, Antihistaminika oder Thyroxin verringert.

Das Präparat kann die Wirkung von Glukokortikoiden, adrenokorticotropem Hormon (ACTH) sowie Insulin herabsetzen.

Lagerungsdauer und -bedingungen

Aufbewahren an einem für Kinder unzugänglichen Ort, vor Licht geschützt bei einer Temperatur von bis zu 25 °C (Lösung und Gel) bzw. bis zu 20 °C (Salbe).

Die Haltbarkeitsdauer beträgt: Lösung und Gel 3 Jahre; Salbe 2 Jahre.

Preise in Online-Apotheken

Name des Arzneimittels

Preis

Apotheke

Heparinsalbe 250 mg, Hersteller Nowgorod

Preis: 72 Rubel

Zur Anschaffung

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK

Heparin-Ratio-M injizierbare Lösung 5000 IE/ml, 5 ml, Hersteller Belmedpreparaty (Minsk)

Preis: 265 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Netzwerk der Moskauer Apotheken IFK IFK-Apothekennetzwerk Moskau

Heparin in der Ampulle: 5000 IE/ml, 5 ml

316 Rubel

Verfügbar zum Kauf

Apotheke ver.ru, GmbH Apotheke ver.ru GmbH
Ob Bitte beachten Sie Folgendes:

Es gibt zahlreiche medizinische Syndrome, beispielsweise die Zwangsstörung zum Sammeln von Gegenständen (Klappern). Bei einer Patientin mit dieser Manie wurden im Magen 2.500 fremde Gegenstände entdeckt.


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