Glutaminsäure

Das Glutaminsäure – ein nootropes Präparat zur Verbesserung des Stoffwechsels im Gehirn.

Die Darreichungsform und der Inhalt

Die Darreichungsform – die Tablette: rund, bikonkav, in einer Filmhülle weiß oder weiß mit leichter gelblicher Schattierung; unter der Hülle zwei Schichten (in Blisterpackungen aus Aluminium oder PVC je 10 Tabletten, in Papppackungen 6 Packungen; in Polymerbehältern je 60 Tabletten, in Papppackungen 1 Behälter).

Wirkstoff: Glutaminsäure (250 mg pro Tablette).

Hilfsstoffe: Povidon, Kartoffelstärke, Calciumstearat-Monohydrat und Rutschpulver.

Zusammensetzung der Filmhülle: Povidon, Saccharose, kolloidales Siliciumdioxid, Titandioxid, Bienenwachs, Rutschpulver und flüssiges Paraffin.

Anwendungshinweise

Die Anwendung von Glutaminsäure ist im Rahmen der komplexen Behandlung der folgenden Pathologien indiziert:

  • Epilepsie, insbesondere bei kleinen Anfällen mit epileptischen Äquivalenten; Psychosen (intoxikativ, somatogen, involutorisch); Schizophrenie als Folge einer Enzephalitis oder Meningitis; Schlaflosigkeit; psychische Abmagerung; reaktive Depressionen sowie fortschreitende Myopathie und Depression.
  • Die Anwendung von Glutaminsäure ist indiziert bei Mongolismus, zerebraler Kinderlähmung, psychischer Entwicklungshemmung verschiedener Genese sowie Folgen eines intrakraniellen Stammtraumas und der Rekonvaleszenz- und Akutphase der Poliomyelitis.
  • Eine toxische Neuropathie kann auftreten bei der Anwendung von Hydrazin und Isonicotinsäure (einschließlich Isoniazid).

Kontraindikationen

  • Ulkuskrankheiten des Magens und des Zwölffingerdarms
  • Kontraindikationen
  • Nieren- und/oder Leberinsuffizienz, nephritisches Syndrom
  • Kontraindikationen
  • Unterdrückung der Knochenmarkblutung, Anämie
  • Kontraindikationen
  • Übererregbarkeit des Zentralnervensystems, hepatische Steatose
  • Fieberhafte Zustände
  • Erhöhte Empfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen

Bei Lebererkrankungen ist Vorsicht geboten

Anwendung und Dosierung

Tabletten werden 15–30 Minuten vor dem Essen eingenommen. Entwickeln sich beim Patienten Symptome einer Dyspepsie, so wird die Einnahme zeitgleich oder unmittelbar nach dem Essen empfohlen.

Die Behandlungsdauer bestimmt der Arzt basierend auf den klinischen Befunden; sie kann von 1 bis 2 Monaten bis zu einem Jahr betragen.

Das Präparat wird zweimal bis dreimal täglich eingenommen. Die pro Einnahme benötigte Menge Glutaminsäure beträgt bei Erwachsenen 1000 mg; bei Kindern je nach Alter:

  • Bis zum ersten Lebensjahr: 100 mg.
  • Vom ersten bis zum zweiten Lebensjahr: 150 mg.
  • Von 3 bis zu 4 Jahren: 250 mg.
  • Vom fünften bis zum sechsten Lebensjahr: 400 mg.
  • Vom siebten bis zum neunten Lebensjahr: 500–1000 mg.
  • Ab dem zehnten Lebensjahr: 1000 Milligramm.

Bei der Behandlung einer Oligophrenie wird das Präparat über mehrere Monate eingenommen; die Dosierung richtet sich nach dem Körpergewicht des Kindes (beginnend mit 100–200 mg pro Kilogramm).

Mögliche Nebenwirkungen

Während der Anwendung von L-Glutaminsäure können folgende unerwünschte Wirkungen auftreten: Übererregbarkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, abdominale Schmerzen, Reizung des Zentralnervensystems sowie allergische Reaktionen.

Eine Langzeitgabe des Präparats kann zu Schleimhautreizungen im Mundbereich, Lippenrissen und einer Senkung der Hämoglobinwerte führen; zudem wurde ein Zusammenhang mit dem Felty-Syndrom beschrieben.

Besondere Hinweise

Während der Therapie sollten regelmäßige allgemeine Laboruntersuchungen von Blut und Urin erfolgen.

Sollten Nebenwirkungen auftreten, ist eine Dosisreduktion notwendig.

Wechselwirkungen mit Arzneimitteln

Glutaminsäure kann zur Minderung neurotoxischer Effekte anderer Medikamente eingesetzt werden.

Lagerungsdauer und Lagerungsbedingungen

An einem trockenen, vor Licht geschützten Ort bei einer Temperatur von bis zu 25 °C lagern. Vor Kindern unzugänglich aufbewahren.

Die Haltbarkeit beträgt zwei Jahre.

Ob Wichtige Hinweise:

Die Zahnheilkunde ist ein relativ junges Fachgebiet. Bis ins 19. Jahrhundert gehörte das Entfernen kranzer Zähne noch zu den Aufgaben des gewöhnlichen Friseurs.


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